Thema des Monats Februar 2014: Schwule in den Medien

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37 answers in this topic
S*****m
Liebe Mit-Bären,

seit dem letzten Jahr wurden Belange der Nicht-Heteros immer wieder in den Medien thematisiert - sei es der Wunsch nach 100-%iger Gleichstellung, sei es das Gefühl, von der aktuellen Bundesregierung auf Eis gelegt worden zu sein, sei es der immerwährende Konflikt mit den monotheistischen Religionen, seien es mehr oder minder spektakuläre Outings bzw. Coming-Outs, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Multimedial und vernetzt, wie man heutzutage nunmal ist, haben die Bürger in vielen Foren die Gelegenheit, ihre Meinung kundzutun - und die unterscheidet sich mitunter diametral von der der sich tolerant und aufgeklärt gebenden Allgemeinheit.

Wie ist damit umzugehen? Ein paar ewig Gestrige, oder doch ein Trend weg von Toleranz und Respekt, vielleicht sogar ausgelöst durch zu intensive Berichterstattung? Was meint Ihr?

(Umfrage 1)

Welche LGBT-etc.-Themen waren denn für Euch in letzter Zeit eher wichtig, welcher eher unwichtig? Haut ''mal in die Tasten, Männer, ich bin gespannt!

Euer

Vetbaer a.k.a. Dr. Goldbaer

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a member
Aufruf zur Teilnahme an einer Großdemonstration auf dem Stuttgarter Schloßplatz!

Samstag, den 01.02.2014 beginnt um 14 Uhr auf dem Schloßplatz in Stuttgart eine Demonstration von Homohassern.

Ich rufe jeden auf, der es irgendwie einrichten kann, sich dort einzufinden und mit einer Regenbogenfahne, ironisch gemeinten Plakaten wie "Wir wollen einen Gottesstaat!" oder gar CSD-mäßig diese unsägliche Demonstration zu torpedieren. Macht sie lächerlich! Zeigt ihnen und der Welt, wie viele wir sind und bringt eure Lieben mit!

Mobilisiert alle aus eurem Umfeld, denn es darf einfach nicht sein, daß Kindern und Jugendlichen weiterhin ein kirchlich geprägtes Menschenbild vermittelt wird, ein menschenfeindliches Bild.
Kinder und Jugendliche in Deutschland bringen sich wegen ihrer Andersartigkeit reihenweise um. Wollt ihr da weiterhin tatenlos zusehen?

Bitte, wer immer kann...
Geht bitte dort hin und zeigt euch!

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a member
Eine sehr wichtige Veranstaltung. Hoffentlich kommen auch genügend Demonstranten!!!!


Leider haben viele von uns den Ernst der Lage noch nicht erkannt!


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S*****m
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a member
Mal abgesehen von den Quoten-Huschen in den täglichen Telenovelas und irgendwelchen seltsamen Kuppel-Shows vermisse ich die wirklich wichtigen Themen!

Es darf natürlich auch nichts überbewertet werden - aber ein überregionaler Bericht über die Demos letztes Wochenende in Stuttgart wäre bspw. nicht schlecht gewesen. Auch habe ich einen Bericht über die massiven "Anti-Homo-Demonstrationen" und Frankreich vermisst.



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a member
Schwule in den Medien - kann für einige ein Thema sein. Es gibt für mich so viele andere, die einfach wichtiger sind.
10
a member
Für Anfang März haben die Homohasser wohl eine weitere Demo geplant und auch eine Gegendemonstration soll stattfinden.
Ich kann nur darum bitten, daß jeder, der diesen Beitrag liest und Freunde oder Bekannte im Großraum Stuttgart hat, diese auf die Demo aufmerksam zu machen.
In den öffentlich rechtlichen Medien wurde sogar die LGBTI-Großdemo nicht erwähnt, die in Berlin mit gut 7000 Teilnehmern unter dem Motto "Enough Is Enough!" stattfand. Man kann sich also nicht darauf verlassen, daß alle, die es etwas angeht, von den Vorgängen in Baden-Württemberg wissen.

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S*****m
Okay, schauen wir uns das doch einmal an:

Stichprobengröße n = 17 - muchas gracias, señores!

18 % fanden, es würde zu wenig über schwule Belange berichtet,...

...0 % stimmte für "zu viel",...

...18 % empfanden es als "gerade richtig",...

...35 % fanden, einige Themen würden überstrapaziert,...

...während 24 % aussagten, die wirklich relevanten Themen würden ausgeblendet,...

...und 6 % können es nicht richtig einschätzen.

Interessant! Gut die Hälfte ist der Meinung, die aktuellöe Berichterstattung geht an den Interessen der Schwulen vorbei, entweder, weil bestimmte Themen überstrapaziert würden, oder weil die wirklich wichtigen Themen nicht angesprochen würden. Andere wiederum würden sich mehr schwule Themen in den Medien wünschen, und für knapp ein Fünftel ist es jetzt gerade richtig.

Na, dann setzen wir doch am besten gleich dort an; Am liebsten würde ich persönliche Hitlisten wollen, die Technik bringt es aber mit sich, dass sich jeder nur für einen "Favoriten" entscheiden kann:

(Umfrage 2)

(Umfrage 3)

Themen, die Euch wichtiger sind und die fehlen, bitte eintragen!

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S*****m
Da sich "Homophopbie" als Kernthema herauszustellen scheint, hier eine kleine Übersicht:

http://www.fluter.de/de/131/thema/12581/

http://aktuell.evangelisch.de/artikel/84019/lesben-und-schwule-lasst-euch-die-wuerde-nicht-rauben

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T*****m
Wenn wir uns Homphobie anschauen wollen, brauchen wir nicht unbedingt nach Russland schauen, sondern nur auf diese Pedition:

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

zum Glück gibt es auch eine Gegenpedition:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

Da wir uns meistens in einem gayfriendly Umfeld bewegen, bekommen wir häufig ein falsches Bild von der Hetenwelt.

Heftig sind die Netzkommentare zur Pedition. Wenn bei uns die Gays zum Abschuß freigegeben würden (wie in Russland), würde uns der Mob auch mit Pisse beschmeißen.

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a member
Ja genau...oder die Tatsache, daß ein Medium wie Queer.de von den Homohassern nicht mehr als Nischenmedium betrachtet wird.
Man muss sich nur mal angucken, was für Leute da inzwischen fast täglich aus den Löchern gekrochen kommen und ihren Hass offen auskotzen... ohne dafür wirklich kritisiert zuwerden, wohlgemerkt!

Nur mal so nebenbei...
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T*****m
Hier mal was von den Homohassern:

http://youtu.be/W8Mocv3NkOc

oh Entschuldigung, das war jetzt schon wieder Propaganda




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B***p
In Bezug auf die Demo in Stuttgart:http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Kuby
http://de.wikipedia.org/wiki/Christa_Meves
leider gibt es immer mehr Menschen die solch verqueres Denken gutheissen





Damit man mal einen Einblick bekommt was der Bildungsplan beinhaltet:
http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/kultusportal-bw/Bildungsplanreform/Arbeitspapier_Leitprinzipien.pdf














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S*****m
Das habe ich heute in der HAZ gefunden (z. Thema Bildungsplan):

"Stimmt genau, Ernst !
Die Frage ist wirklich, was diese Leute der Gesellschaft eigentlich geben, dass sie derartig hofiert werden.
Sie geben nichts !
Und für die Reproduktion fallen sie ja wohl völlig aus.
Fehlanzeige.
Eine Sackgasse der Evolution.

Homos fordern nur, das ist zumindest mein Eindruck.
Sie nerven, indem sie ihre Veranlagung ständig in den Fokus stellen.
Ich kenne keine Minderheit, die derartig der grossen Mehrheit auf und vor der Nase herumtanzt.
Sie sind weder ein Gewinn für die Gesellschaft noch bringen sie diese Gesellschaft irgendwie weiter.
Haben sie sich früher versteckt, was auch nicht gut war, schlägt das Pendel jetzt in die entgegengesetzte Richtung aus.
Normalität sieht anders aus.

Was Leute in ihren Schlafzimmern mit ihresgleichen veranstalten, ist mir völlig egal.
Aber sie sollen mich tagsüber mit diesen Geschichten nicht nerven, und so tun, als handele es sich da um die normalste Sache der Welt.
Das ist es nämlich nicht .
Homosexualität ist eine Abzweigung der Natur.
Aber das ist keinem vorzuwerfen und soll auch niemandem Benachteiligungen irgendwelcher Art bringen, wie @highlife schon richtig andeutet.

Homosexuelle Partnerschaften müssen die gleichen Rechte haben wie andere auch (vielleicht sollte man das Ganze aber nicht als "Ehe" bezeichnen, klingt in diesem Zusammenhang irgendwie lächerlich)
Auch steuerlich sollten sie gleichgestellt werden.
Nur Kinder sollten sie nicht adoptieren, das halte ich für Kindesmissbrauch.
Wie sich das auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, ist völlig ungeklärt.
Meiner Meinung nach negativ.
Fakt ist lediglich, dass es in den USA inzwischen unzählige Bücher gibt von damaligen Kindern aus den "Grossfamilien" der Hippiezeit, wo jeder mit jedem, und wo die eindeutigen Bezugspunkte Vater und Mutter fehlten, die über ihre seelischen Verwerfungen und psychischen Störungen bis heute dadurch schreiben.

Und Melly hat völlig recht.
Dadurch, dass Homos meinen, sie müssten sich ständig und ungefragt prostituieren, werden sie mir nicht gerade sympathischer.
Ich hatte in Berlin zufällig mal das Vergnügen, eine CSD-Parade zu sehen, was bei mir lediglich den Eindruck hinterlassen hat, ich hätte es da mit einer Horde von Idioten zu tun.
Und warum überhaupt eine derartig alberne und hirnrissige Zirkusveranstaltung ?

Hier soll keiner stigmatisiert werden, diese Leute stigmatisieren sich durch ihr herausforderndes Verhalten höchstens inzwischen selbst.
Und sie tun sich damit keinen Gefallen.

Deshalb noch einmal:
Jeder soll hier nach seiner Facon selig werden.
Das sollte selbstverständlich sein.
Aber Finger weg von Kindern.
Weder per Adoption und auch nicht durch die jetzt geforderte Früh-Beschallung in der Schule mit diesen Dingen.
Die politischen Volkserziehungs-Organe sollten da rechtzeitg gestoppt werden.
"

http://forum.haz.de/showthread.php?t=2099161&page=2

Zum Glück hat diese Person auch entsprechenden Gegenwind bekommen, aber ich frage mich, wo wir angekommen sind, wenn man "so" argumentieren darf und kann?

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BearCat66 yrs
Hmmm ... die Frage ist doch nicht, wo wir angekommen sind, sondern eher, wo wir noch nicht angekommen sind, obwohl wir es uns gern eingeredet haben: nämlich bei breiter Akzeptanz in der Gesellschaft.

Auch wenn sich der Medienmainstream heute gern aufgeklärt, integrierend und gleichberechtigend gibt - offenbar ist das bei einer bislang schweigenden Mehrheit (???) so gar nicht im Bewusstsein angekommen.

Der Deal lautet da eher: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß - so wie oben zitierter Leserbriefschreiber es ausführt: solange wir uns hinter verschlossenen Türen und Vorhängen miteinander vergnügen und füreinander sorgen, wird das ja geduldet - da ist man sogar bereit, uns legalisierte Partnerschaften einschließlich steuerlicher Gleichbehandlung zu 'gewähren'. Aber dafür sollen wir gefälligst für den Rest der Gesellschaft unsichtbar bleiben!

Was ja prima zur weitverbreiteten St. Florians-Mentalität passt:
- natürlich sollen Migranten nicht diskriminiert werden - aber im eigenen Haus oder in der eigenen Straße dann doch lieber nicht.
- natürlich soll es saubere Energie geben - aber Windräder und Stromtrassen dann doch bitte nur da, wo man sie nicht sieht.
- natürlich brauchen wir mehr Kinder von wegen Alterspyramide und so - aber Spielplätze und Kindergärten nur da wo man's nicht hört.
- natürlich wollen wir biologische Landwirtschaft - aber nur da, wo man's nicht riecht.
- usw usw.

Dass da übrigens wieder die Kinder als Argument herhalten müssen zeigt doch nur wie groß die Angst davor ist, durch geheimnisvolle Kräfte von uns 'umgepolt' zu werden.

Und was lernen wir daraus?
- wenn die mehrheitlich veröffentlichte Meinung wohlwollend ist, heißt das nicht notwendigerweise, dass die Mehrheitsmeinung das auch ist.
- Gesetze lassen sich per einfachem Beschluss abschaffen, ändern oder schaffen, das Bewusstsein in den Köpfen ist da viel träger.
- Quotenhomos als schmückende Accessoires in Daily Soaps und Schnatter-Talkshows sind kein Beleg dafür, dass wir in der 'Mitte der Gesellschaft' angekommen sind
- das gesellschaftliche Eis, auf dem wir uns bewegen ist vielleicht viel dünner als wir uns gerne eingeredet haben!
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S*****m
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T*****m
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S*****m
Okay, bringen wir das Thema 'mal zuende. Ich hatte gefragt, welche Themen Eurer Meinung nach zu sehr bzw. zu wenig in den Medien präsentiert werden. Bei der ersten Prozentzahl geht es um den Anteil der Leute, die das Thema für überstrapaziert halten, bei der zweiten Prozentzahl um die Leute, die sich mehr zu dem Thema wünschen würden.

schwules Leben und Lifestyle: 67 bzw. 7 %

HIV/AIDS: 0 bzw. 0 %

Gleichstellung: 25 bzw. 7 %

Homophobie in Deutschland: 0 bzw. 43 %

Homophobie in Europa: 0 bzw. 14 %

Homophobie außerhalb Europas: 0 bzw. 7 %

Schwule und Religion: 0 bzw. 7 %

andere Nicht-Heten: 0 bzw. 14 %

schwule Kunst und Kultur: 8 bzw. 0 %

...Stichprobengröße n = 12 bzw. 14 - vielen Dank!!

Demzufolge haben es die meisten Bären satt, in den Medien mit schwulem Leben und Lifestyle konfrontriert zu werden (wohl aufgrund der dort präsentierten Clichées?), und auch der Hype um die Gleichstellung ist einem Viertel der Befragten zu viel. Stattdessen wünscht man sich mehr Beiträge über Homophobie (v.a. in Deutschland) und über andere Nicht-Heten wie Lesben, Bi-, Transsexuelle etc.

Insgesamt zeichnet sich für mich persönlich ein eher Besorgnis erregendes Bild; Ich gebe Bearcat insofern Recht, als dass offensichtlich die Meinung der Bevölkerung von der der veröffentlichten, medialen Mehrheit abweicht. Dabei könnte man mutmaßen, dass der Medienzirkus, der in den meisten Fällen die Kameras auf die Paradiesvögel hält, uns dabei keinen großen Dienst erweist; zuviel Chichi, zu wenig Fakten - das ist zwar typisch für die Medien, aber hilft nicht weiter.

Auf der anderen Seite sind es gerade religiöse Traditionalisten und Fundamentalisten sowie andere Konservative und/oder rechtsgerichete Kräfte, die ganz aktiv gegen uns vorgehen, und sich aufgrund ihres Glaubens bzw. ihrer Kultur dabei vollkommen im Recht fühlen. Natürlich gibt das eine Rückkopplung zu den Medien, und von denen wieder an die Bevölkerung...

Tja, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Was sollen wir tun, Männer? Für mich persönlich zumindest bedeutet das, dass ich vorsichtig im Umgang mit Medien geworden bin - aber auch, dass ich mir im Umgang mit den "üblichen Verdächtigen" (allen voran Gläubige jedweder Couleur) auch nichts mehr bieten lasse.

Euer

Vetbaer a.k.a. Dr. Goldbaer
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S*****m
Liebe Mit-Bären,

diesen Artikel, den ich gerade gefunden habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/schwule-und-lesben-homophobie-die-angst-des-alphatierchens-um-die-alte-geschlechterordnung/9847238.html
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S*****m
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a member
Nö... daß ist Realität.
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S*****m
...warum sollten nur wir das genießen können?

http://www.queer.de/detail.php?article_id=21777

schöne Rest-Woche,

Euer Vetbaer a.k.a. Dr. Goldbaer

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S*****m
Gar nicht schlecht...

http://www.youtube.com/watch?v=t1xMKUY3g1E

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S*****m
Das Nachdenken lohnt sich...


http://www.youtube.com/watch?v=O5We80DTbjo

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B***p
Diesen Berich hab ich heute in der ARD-Mediathek ent deckt
http://www.ardmediathek.de/ndr-fernsehen/panorama-die-reporter/die-schwulenheiler?documentId=21178402
Leider immer noch aktuell

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T*****m
Der ganze Beitrag ist erschreckend.

(Der Beitrag ist sehr gut, aber die Realität erschreckend.)



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B***p
Kongress zum Thema Sexualethik und Seelsorge des evangelischen Fachverbandes Weisses Kreuz an Wochenende in Kasselhttp://www.hna.de/lokales/kassel/homosexuelle-demo-gegen-tagung-sexualethik-seelsorge-3575866.html

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S*****m
Liebe Mit-Bären,

diesen Link möchte ich Euch nicht vorenthalten; wir haben es gerade angeschaut, und es zeigt sehr schnell, wie man Opfer - und Täter - werden kann, wenn es ums Diskriminieren von "den Anderen" geht.


http://blog.zdf.de/der-rassist-in-uns/author/zdf-neo/
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S*****m
Liebe-Mitbären,

auch dieses Forum ist immer wieder lesenswert, wenn man wissen möchte, wes Geistes Kind so mancher Christ ist. Da die Threads immer schnel,l verschwinden, gebe ich hier, beispielhaft, diesen (Stand heute) à la copy and paste wieder.

http://www.kath.net/news/48002

Artikel: "Bischof: «Nein» zu Homosexuellen-Aussagen aus beiden Lagern

Die Aussagen über Homosexualität im Abschlusspapier der Bischofssynode sollen nach einem Medienbericht nicht nur von konservativer, sondern teils auch von progressiver Seite abgelehnt worden sein.

Rom (kath.net/KNA) Die Aussagen über Homosexualität im Abschlusspapier der Bischofssynode sollen nach einem Medienbericht nicht nur von konservativer, sondern teils auch von progressiver Seite abgelehnt worden sein. Die italienische Tageszeitung «Corriere della Sera» zitierte am Montag einen namentlich nichtgenannten Teilnehmer mit der Aussage, dass die Nein-Stimmen nicht nur von konservativen Bischöfen stammten, sondern auch von jenen, die wie er selbst den Textentwurf als «nicht weitreichend genug» empfunden hätten.

Die Bischofssynode über Ehe und Familie im Vatikan hatte sich nach zweiwöchigen Beratungen nicht auf eine gemeinsame Linie für den Umgang mit Homosexualität und mit wiederverheirateten Geschiedenen verständigen können. Der Absatz über Homosexualität im Abschlusspapier hatte am Samstag die Zweidrittelmehrheit der Teilnehmer knapp verfehlt. Dies hatte unter Beobachtern teils Erstaunen hervorgerufen, weil die betreffende Passage im Wesentlichen nur frühere Äußerungen der vatikanischen Glaubenskongregation und die Aussagen des Katechismus wiedergibt.

In dem Absatz heißt es, dass es «keinerlei Fundament» dafür gebe, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie «Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn». Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen sei mit «Achtung und Takt» zu begegnen. Es dürfe keine «ungerechte Diskriminierung» geben.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten."


Nun kommen die Lesermeinungen. Eine habe ich fett markiert, da sie die einzige ist, die die Gläubigen zum Nachdenken auffordert, wir Schwule könnten tatsächlich so etwas wie Menschen sein:

"Smaragdos vor 20 Stunden
Wie wär''s, wenn die Kirche "Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen" nicht nur mit «Achtung und Takt», sondern auch mit HILFE begegnen würde? Hilfe zur Änderung? Es gibt solche Programme, die bisweilen zum Erfolg führen, warum macht die Kirche nicht darauf aufmerksam?


FranciscoL vor 20 Stunden
Sogar Bischof Bruno Forte
sagte, dass Neinstimmen von Anhängern einer "Öffnung" gekommen sein mögen, weil ihnen der Text nicht weit genug gegangen sei.
"Some may have expressed disagreement because they wanted more to be said. Or they wanted the issue to be dropped"


Wiederkunft vor 20 Stunden
ORF Interviews
K.Kasper wird dort als Papstvertrauter interpretiert: "Ich habe den Eindruck, dass wir Synodenväter eine gute Mehrheit erreichen, mit offenen aber nicht endgültigem Text! Es bleibe ja ein Jahr Zeit, mit Blick auf das nächste Treffen. Man kann nicht alles in Eile machen!" Kardinal Schönborn sagte:" Der Papst sei einer massiven Angriffswelle, wegen seinem Blickwechsel auf Ehe und Familie ausgesetzt. Die Italienischen Medien sprechen von Untergangszenarien und Verrat." Also für mich ist jetzt endgültig klar, dass Papst Franziskus einen Blickwechsel vor seinen Augen hat, daher kommt auch der große Wiederstand. Wäre dem nicht so, so musste Papst Franziskus schon längst dem ganzen Treiben, durch klare Worte ein Ende bereiten!!!!


Chris2 vor 20 Stunden
"Diskriminierung"?
Mittlerweile leider ein gefährliches Wort, mit dem alles mögliche und unmögliche - am Besten per Gesetz - zum Fetisch erklärt wird. Gefährlich wird es spätestens dann, wenn nicht einmal mehr sachliche Meinungsäußerungen erlaubt sind (über Beleidigungen brauchen wir nicht zu re
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S*****m
… einmal mehr sachliche Meinungsäußerungen erlaubt sind (über Beleidigungen brauchen wir nicht zu reden), sobald sie den entsprechenden Lobbygruppen missfallen. Und da komme mir nochmal jemand mit der Inquisition und Galilei Galilei. Wehret den Anfängen!


Ehrmann vor 19 Stunden
@Smaragdos
Ich stimme völlig überein - habe auch (kostenlose) Hilfe mehrfach angeboten. Öffentlich darf das aber nicht bekannt werden - die Homosexuellen-Gruppen machen sofort dagegen mobil, klagen auf Diskriminierung (da Homosexualität als Normalität hingestellt wird),- das Beispiel Marburg mit Drohung von Gewalttätigkeit(wie sie anderswo stattfanden) kann hier in Erinnerung gerufen werden (und da waren nur 2 Redner geladen, die HS behandelt hatten, und garnicht darüber sprechen wollten).Wieweit wohl Angst vor derartigen Angriffen bischöfliche Meinungen bewußt oder unbewußt beeinflussen?
Das größte Problem für Menschen mit -echter oder indoktrinierter(!) homosexueller Neigung ist jedenfalls das(zugegebenermaßen!!) große Interesse aktiver Homosexueller an Vermehrung ihrer potentiellen Partner! (Siehe auch Unterrichtsmaterialien In Schweiz, Österreich, Deutschland). Nein, dieses Thema ist kein marginales, es ist ein schwelendes Feuer.


Diasporakatholik vor 19 Stunden
@Smaragdos
Sie meinen wahrscheinlich die sog. Konversionstherapien, wie sie u.a. von Wüstenstrom angeboten werden.
Schwulenverbände laufen dagegen Sturm - kirchlicherseits nur Tot-Schweigen dazu - außer Weihbischof A. Laun.


Ehrmann vor 19 Stunden
@Diasporakatholik
Therapeutisch konnte ich mit reiner Weckung Stützung des Selbstwbewußtseins die besten Erfoge erzielen - womit sich auf die Ursache vieler "homosexuellen Neigungen" Rückschlüsse ziehen lassen.Das aber können Kurz- oder Langzeitmaßnahmen sein." (/i)

Teil 2 kommt sofort...


edited once00
S*****m
… gleichzusetzen und soll natürlich unseren Kindern auch in der Schule nicht als Normalität dargelegt werden - und schon gar nicht die vorherrschenden Verhaltensweisen der meisten Homosexuellen (wenn man deren eigenen Aussagen glauben darf).
Inwiefern wollen denn die "progressiven" Bischöfe den Glaubenskontext bzgl. Homosexualität neu ausrichten? Ich verstehe das nicht.


Smaragdos vor 15 Stunden
Andrew Comiskey
Ja, ich denke z.B. an Wüstenstrom und an dessen Gründer Andrew Comiskey, der als Homosexueller durch einen sicherlich nicht einfachen Weg der Bekehrung zu Christus und Heilung seine tiefe heterosexuelle Identität wiedergefunden hat. Nun ist er verheiratet und hat vier Kinder. Ihn hätte man auf der Synode sprechen lassen sollen! Er ist übrigens 2011 vom Protestantismus zum Katholizismus konvertiert.


Smaragdos vor 15 Stunden
Eine andere Frage lautet: Weshalb gibt es nicht mehr Forschungen, die die wahre Herkunft der Homosexualität erkunden? DAS ist doch die eigentliche Frage. Denn wenn man weiß, woher Homosexualität kommt, kann man sie auch am ehesten heilen. Was ich bisher gehört habe, ist, dass am Anfang immer eine tiefe Verletzung in der frühen Kindheit steht, die die normale sexuelle Entwicklung behindert.


wandersmann vor 15 Stunden
@adson
http://www.kath.net/news/42361 "(/i)

...und es geht weiter...
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S*****m
Teil 2:

"Kostadinov vor 18 Stunden
@Wiederkunft
Das ist leider auch meine Angst, bei allem Respekt vor dem Petrus-Nachfolger. Er hat den Teppich für Kasper ausgerollt, er hat Baldesseri und Forte an prominenten Plätzen in der Synode installiert, er hat Kaspers Theologie als eine "auf Knien" gelobt, während ich bis zu dem Zeitpunkt dachte, es wäre die übliche Tübinger Hybris, dass ein akademisches Hobby über der Lehre stehend gesehen wird. Ich versuche, nicht zu schwarz zu sehen, auch im Vertrauen auf den Hl. Geist, aber ich werde schon beobachten, was mit Leuten wie Müller, Burke, Schewtschuk, Gadecki etc. passiert. Bei aller Treue zur Kirche und zum Petrusnachfolger, mitdenken möchte ich schon noch, besonders wenn ich verunsichert bin, da von Marx & Co. der Eindruck erweckt wird, Paul VI JP II und Benedikt (und die Vor-V2-Päpste sowieso) hätten uns unbarmherzig verschaukelt...


waghäusler vor 18 Stunden
@ Smaragdos
Gab es da nicht vor einigen Jahren ein Bischof in Italien,der diesbezüglich Hilfe anbot und danach massive Morddrohungen erhielt, so dass er die Messe nur noch mit Personenschützer feiern konnte?


Adson_von_Melk vor 18 Stunden
@Forum: Ich zweifle sehr an der Veränderbarkeit einer sexuellen Orientierung betrifft
Hierzu ein Gedankenexperiment:
Möge sich die heterosexuelle Mehrheit der Poster vorstellen, einen Partner des gleichen Geschlechts leidenschaftlich zu küssen (und die homosexuellen Leser eine analoge Hetero-Szene).
Man lasse den gedanklichen Eindruck ein paar Sekunden wirken, danach frage man sich:
Welche Gefühle hatte ich bei der Vorstellung? Unter welchen Umständen wäre ein Veränderung dieser "Orientierung" möglich?
Ich nehme an, die meisten werden spontan sagen "unter keinen Umständen".
Insofern bin ich sowohl bez. der Homo-Verführung als auch der Homo-Heilung sehr skeptisch. Wobei ich nota bene von wirklicher Veranlagung spreche, nicht von Vorübergehendem wie jugendlichen Experimenten oder bloß frivoler Neugierde.
Ich halte diese Position für gedeckt von der KKK-Formulierung von den "tendentias profunde radicatas", die weder die (humanwissenschaftlich zu klärende) Herkunft dieser Neigungen thematisiert noch (demgemäß) ihre Veränderbarkeit postuliert.


Stiller vor 17 Stunden
Warum über alles immer wieder diskutieren?
Homosexualität ist offensichtlich eine vorkommende Lebensform, ob Spielart der Natur, ob anerzogen, ob okkasionell introvertiert (Anna Freud), ist mir Wurscht.
Ich selbst kenne Homosexuelle, Frauen wie Männer, die in gefestigten und langjährigen Beziehungen leben und gegenseitig Verrantwortung tragen. (Deren leibliche oder auch Pflege-Kinder sind durchweg heretosexuell "veranlagt".)
Kirche lehrt das Zusammenleben von´Frau und Mann in der Ehe. Gut so.
Ausgelebte Homosexualität ist im Sinne der Kirche Sünde. Es ist so.
Mit Achtung Homosexuellen zu begegnen - sie haben oft den schwierigeren Lebenspart in unserer Gesellschaft. Sehr gut.
Auch in kirchlicher Gemeinschaft mit ihnen. Um so besser.
Denn Achtung gilt allen Schöpfungswesen Gottes.

Wie aber jede Partei, jeder Verein Gesetze hat, hat diese auch die Kirche.
Notwendig und gut.

Diese Gesetze bestimmen, gerade wenn sie durch die Offenbarung Jesu Christi kommen. Unumstößlich.

Daran messen wir uns. Punkt.

Diskussion überflüssig.


garmiscj vor 15 Stunden
Verantwortung und Hausverstand
Homosexuellen ist schlicht mit dem gleichen Respekt zu begegnen wie Heterosexuellen, nicht weniger, aber auch nicht mehr - wie es nämlich mittlerweile viele gerne hätten. Und das aus dem einfachen Grund, dass jeder Mensch ein geliebtes Kind Gottes ist.
Ganz anders schaut es bei der Homosexualität aus. Diese ist natürlich eine Fehlentwicklung im Bereich der Psyche, hier darf man einfach einmal dem Hausverstand freien Lauf lassen. Diese Fehlentwicklung ist selbstverständlich nicht mit einer Ehe gleichzusetzen und soll natürlich unseren Kindern auch in der Schule nicht als Normalität dargelegt
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S*****m
...und Teil 3:

"Ehrmann vor 15 Stunden
@Adson_von_Melk
Humanmed.Beispiele: Ein Homosexueller (HS)"steigt aus der Szene aus" und heiratet.Sein vorheriger Partner verlangt die Fortsetzung der Beziehung, was der Mann verweigert.Da droht der ehem.Freund,der Frau das Vorleben des Mannes zu erzählen, der dadurch die (geliebte!)Frau zu verlieren fürchtet, aber auch die vor.Beziehung keinesfalls wieder aufnehmen möchte - das Dilemma führt zu einem (ernstzunehmenden!)Selbstmordversuch.-Keine Veränderbarkeit?
Eine Hochschwangere ist verzweifelt, weil ihr Mann (Vater des Kindes) von einem HS verführt wurde, und nicht weiß, wohin er gehört - um es zu klären,fliegt er auf eine Insel.Bei der Rückkehr fängt ihn der HS noch am Flughafen ab.-Keine Verführbarkeit? Eine junge Mutter geht mit ihren beiden Kindern in den Park, wird von einer Lesben beobachtet, ins Gespräch verwickelt, nach Hause eingeladen,"verwöhnt" und schließlich in eine lesbische Beziehung gezogen. Ende:Scheidung, beide Kinder beim lesbischen Paar(der Mutter zugesprochen).Nicht verführbar?


Adson_von_Melk vor 14 Stunden
@Stiller: Neuen Diskussionsbedarf gibt es bei neuen Erkenntnissen oder unter veränderten Umständen.
Hier zwei Beispiele:

1. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt Selbstmord als besonders verwerfliche Sünde - fast schon als die, die "nicht vergeben werden kann", da ja keine Zeit zur Reue mehr bleibt. Die einzige Hoffnung von verzweifelten Angehörigen war, den Suizid zu vertuschen oder - historisch später - einen gnädigen Arzt zu finden, der Geisteskrankheit bescheinigte.
Ansonsten: Kein Begräbnis in geweihter Erde - eine furchtbare Schande für die Familie, und dazu noch die Gewissheit der Verdammnis.
Hier hat die Psychiatrie zu neuen Erkenntissen gefunden, die auch die Kirche zu einer völlig anderen Praxis bewogen haben.

2. In längst vergessenen Zeiten galt die Feuerbestattung als Ablehnung der Auferstehungsglaubens => kein geweihtes Grab, Höllenfeuer, siehe oben.
Heute hat der Dorf-Friedhof meiner 1000 Seelen Herkunftsgemeinde eine Urnenwand.

@wandersmann:
Kenne den Artikel, Wunder sind immer möglich. Aber andere Wandersmänner küssen Sie jetzt trotzdem nicht, oder?


Fink vor 13 Stunden
Eine seriöse Wissenschaft zur Homosexualität ist
seit 20-30 Jahren nicht mehr möglich. Echte Wissenschaft darf nicht interessengeleitet sein und muss "ergebnisoffen" sein. Die Voraussetzungen dafür sind nicht mehr gegeben, die aufgeheizte Stimmung lässt nur noch Auftrags-Pseudowissenschaft zu, die das gewünschte Ergebnis liefert. Man stelle sich die Skandalisierung vor, käme eine Studie zu einem ganz anderen Ergebnis! Also, die "wissenschaftliche Wahrheit" zum Thema Homosexualität werden wir so schnell nicht erfahren...


Smaragdos vor 10 Stunden
Nicht Homosexualität ist heute tabu, sondern die Wahrheit über Homosexualität!
@ Fink: "Eine seriöse Wissenschaft zur Homosexualität ist seit 20-30 Jahren nicht mehr möglich".
Das ist doch der eigentliche Skandal! Das ist das eigentliche Tabu, seriöse Forschung über HS! Wer würde sich im Westen noch trauen, dieses Forschungsfeld anzugehen? Müsste nicht gerade hier die Kirche Klartext reden? Die Wahrheit über Homosexualität einfordern? Hier sehe ich die Aufgabe der Kirche, die große Lüge, die die Homosexualität im Westen umgibt, aufzudecken. Damit wäre den Homosexuellen nämlich wirklich gedient!


gertrud mc vor 10 Stunden
@Adson
Die längst vergessenen Zeiten liegen noch gar nicht so weit zurück...
Teile meiner Verwandtschaft entschieden sich genau aus diesem Grund, nämlich der Ablehnung des Auferstehungsglaubens, der Ablehnung der Kirche überhaupt, bewusst als Protest gegen diesen "Aberglauben", zur Feuerbestattung!
Sie wollten gar nicht auf dem Friedhof und in geweihter Erde begraben sein!
Ich hoffe trotzdem fest, dass sie gerettet sind, weil andere für sie gebetet und geopfert haben...

OBJEKTIV ist auch der Selbstmord immer noch eine schwere Sünde, SUBJEKTIV kann das nur G
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… haben...

OBJEKTIV ist auch der Selbstmord immer noch eine schwere Sünde, SUBJEKTIV kann das nur Gott beurteilen, so ein Mensch kann durchaus im letzten Augenblick direkt in den Abgrund der Barmherzigkeit Gottes fallen!!
Uns steht da kein letztes Urteil zu.
Darum ist es auch richtig von der Kirche, diese Menschen am Friedhof zu bestatten.


Konrad Georg vor 10 Stunden
@ Fink
Dazu gibt es ein paralleles Beispiel: Evolutionismus. Da kann man ruhig Fakten aufzählen und wird trotzdem als Trottel hingestellt.


Anna Lea vor 9 Stunden
@ Adson von Melk - der Unterschied
nicht bei Feuerbestattung und Selbstmord,sondern über Homosexualität spricht die Bibel eine sehr deutliche Sprache in Römer 1,. 26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, sodass sie tun, was sich nicht gehört


Scotus vor 6 Stunden
Homosexualtiät & "The Clash of Civilizations"
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema "Homosexualität" geht es meiner Meinung nach längst nicht mehr nur um die Frage des Umgangs mit der sexuellen Neigung einer Minderheit. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass der von S. Huntington beschriebene "Kampf der Kulturen" mittlerweile an keinem anderen Beispiel so offenbar geworden ist, wie am Umgang mit diesem Thema. Dabei kollidieren die (Un-)Werte des Westens nicht nur mit jenen der nichtwestlichen Gesellschaftssysteme, sondern auch mit den christlichen Werten zu Ehe und Familie. - Und die Front verläuft mitten durch die Kirche.(/i)"


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...nebenbei, das ist dasselbe Forum, in dem auch gefeiert wird, dass wiederverheiratete Geschiedene "natürlich" keinen Zugang zur Kommunion erhalten, dass eine Schule einen Yogakurs abblasen musste, weil eine Mutter um religiöse Indoktrinierung ihrer Brut fürchtete, und sich darüber echauffierte, dass einer der neuen EU-Führungskräfte eine ausgebildete Schamanin ist.
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...und weil's so schaurig ist, kommt hier der neueste Schub katholischer Ansichten zu dem Thema:

"Suarez vor 10 Stunden
@Adson_von_Melk - Sexuelle "Orientierungen"
Wie beurteilten Sie denn Ihr Gedankenspiel, wenn man an die Stelle des Homosexuellen einen Pädophilen setzt, der sich dann z.B. einen Knaben imaginiert.
Steht das dann mit der Schöpfungsordnung in Einklang und muss diese Neigung toleriert werden?
Ich hatte vor einigen Tagen schon einmal den Fall Armin Meiwes angesprochen. Wie beurteilen Sie solche sexuellen Orientierungen, sind diese natürlich? Wenn nicht, was meint dann natürlich?
Und wie sieht es mit Polygamie aus, ist diese dann nicht auch bloß eine Spielart der Natur, also eine bestimmte sexuelle Orientierung, immerhin findet man polygame Lebensformen in vielen islamischen Ländern. Auch kann eine polygame Beziehung von "Treue" geprägt sein. Sollte hier das Lehramt seine ablehnende Haltung korrigieren?
Und wie sieht es mit Inzest aus, auch eine bestimmte sexuelle Orientierung?
Im Grunde kann man es auf die ganz einfache Frage herunterbrechen: Gibt es nun eine Schöpfungsordnung oder nicht?


Seramis vor 8 Stunden
@Adson_von_Melk:
Ihr Gedankenexperiment verfängt nicht, weil es von der willkürlichen Annahme ausgeht, die HS hätte in Liebesangelegenheiten die gleichen Gefühle wie die Mehrheitsfraktion. Nun kann sich aber niemand in Herz und Hirn der Anderen hinein fühlen. Wenn die HS ihre Gefühle, Begierden und Sehnsüchte beschreiben, greifen sie natürlich auf die nächstliegenden Vokabeln zurück, die jeder von Kindheit an vor allem in (trivialen) Fernsehsendungen aufnimmt. Berufsbedingt bekomme ich mit, wie Schüler bereits ab der 5. Klasse miteinander kommunizieren und von "ewiger Liebe" und "mein Ein und Alles" faseln, ohne diese Gefühle in ihrer wahren Form wirklich erlebt haben zu können. Ähnlich verhalten sich die HS: Weil sie keine echte, aufrichtige Liebe zum anderen Geschlecht kennen, drücken sie ihr diffuses Gefühlsleben mit aufgeschnappten Formulierungen echter Liebender aus. Es ist daher nur konsequent, dass sie diese Simulation bis zum Äußersten treiben und auch noch "heiraten" wollen.


Seramis vor 8 Stunden
@Adson_von_Melk - 2:
Ich möchte übrigens auch nicht alle Frauen küssen, eigentlich nur relativ wenige. Bei Frauen, die mir unsymphatisch sind oder ungepflegt oder mit großem Altersunterschied wäre mir das ebenso zuwieder wie körperliche Nähe zu Männern. Das besagt aber gar nichts: Ehe und Fortpflanzung bleiben der einzig richtige Weg, und die Bibel weist ihn.


Diasporakatholik vor 8 Stunden
Die Bibel als offenbartes Gottes Wort ist absolut eindeutig in der Ablehnung der ausgelebten Homosex
.... da führt einfach kein Weg dran vorbei, es sei denn, Gottes Wort wird verbogen und relativiert.
Das ist Sünde. aber Christus Jesus (deutsch: "Gott rettet!") hat sich für unsere sünden kreuzigen lassen und kann JEDEN Umkehrwilligen retten.
Was ich der Kirche ankreide, ist, dass sie sich um solche umkehrwilligen Leute m.E. nicht genug kümmert und, wie bei den Drogen ja möglich, Wege aus der Homosexualität aufzeigt und aktiv unterstützt.
Stattdessen soll jetzt sogar von Teilen des Episkopats die Lehre - also Gottes Wort - verändert werden! Ungeheuerlich!
Oder irre ich mich da etwa?

(...)

Stiller vor 4 Stunden
@Adson_von_Melk
Danke für die Ausführungen.
Die biblische Offenbarung ist, was Homosexualiität betrifft, eindeutig:
Aussagen zum Thema "Homosexualität" finden sich in Lev 18,22 und 20,13 sowie in Röm 1,26f.; I Kor 6,9-11 und I Tim 1,10. Sie betrachten homosexuelles Verhalten ausnahmslos negativ als "Greuel", als "schändliche Leidenschaft".
Nun gibt es aber homosexuelle Lebensgemeinschaften.
„Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer
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… Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“
(KKK 2358, 2003 deutsche Version)
Da ist die Diskussion zuende, meine ich.


Adson_von_Melk vor 4 Stunden
Natürlich muss und darf man nicht alles gut finden, was faktisch vorkommt
Das war aber auch nicht mein Punkt. Ich wollte mit meinem "Gedankenexperiment" nur der leichtfertigen Annahme entgegnen, die "tendentias profunde radicatas" seine mit etwas gutem Willen schon umzupolen. Trotz der Gegenbeispiele von @Ehrmann denke ich, dass es in der großen Mehrzahl der Fälle nicht so ist.
Sehr interessant fand ich den Einwand von @gertrud bzgl. des Selbstmords. Er bleibt objektiv der Widersinn schlechthin. Eigentlich soll und will der Mensch leben: Selbstmord ist FALSCH. Die Humanwissenschaft lehrt uns aber, dass eine subjektive Schuld nicht schlechthin angenommen werden kann.
Umso interessanter, wenn wir dann im KKK 2358 lesen "Diese [homos.] Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt ..."
Hier haben Sie durchaus Ihre Schöpfungsordnung, @Suarezmit Folgerungen zB für das Familienrecht.
Zugleich bleibt selbst im KKK denkbar, dass Homosexuelle unverschuldet und unveränderbar hiervon abweichen.
Was ist nun mit den Linkshändern der Schöpfung?"(/i)

un - glaub - lich...
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