Budapest Pride

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10 answers in this topic
Lenchen66 yrs
https://omasgegenrechts-nord.de/2025/05/15/petition-handeln-gegen-ungarns-pride-verbot/

"...
Die Politik der ungarischen Regierung ist antidemokratisch, diskriminierend und queerfeindlich. Außerdem müssen sich EU Staaten auch an EU Gesetze halten. Subventionen und Fördermittel sowie alle politischen Vorteile werden gern genommen, europäische und demokratische Pflichten hier aber ignoriert und vernachlässigt. So geht es nicht! Die EU-Verträge sehen sogar Sanktionen vor bei Verstößen – diese müssen nur endlich korrekt durchgesetzt werden.

Auf Campact findet Ihr eine entsprechende Petition:

https://weact.campact.de/petitions/handeln-gegen-orbans-pride-verbot
..."

Ich setze hier mal ein Thema, dass auch die "politisch nicht neutralen" Omas gegen rechts" umtreibt...

Aber auch die EU Komission sage ich der Fairness halber.

Es geht um das Verbot der Pride Demonstration in Budapest mit der Begründung des Schutzes Minderjähriger. Nicht der queeren Minderjährigen natürlich...
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T********h
Es wird Zeit das die EU dem Orban mal deutlich Grenzen setzt.
Lenchen66 yrs
Dafür müsste die EU an das Eistimmigkeitsgebot ran. Das geht aber nur bei Einstimmigkeit. Das widerum scheitert an Ungarn...
meeeep57 yrs
Dieser "Pride" schient ein ziemlicher Erfolg gewesen zu sein.

https://netzpolitik.org/2025/rekord-pride-in-budapest-es-geht-um-die-freiheit/

Zudem scheinen sich die Teilnehmer nicht all zu provokant gegeben zu haben. Im Radio sagen sie, dass kaum Leute in Lederoutfits und sexuell anzüglicher Kleidung unterwegs war. Da könnten sich die hiesigen CSDs mal was von abschneiden.
Die Gefahr ist, dieses positive Bild kann schon bei der nächsten Veranstaltung kippen, wenn dann Leute mit provokanten Auftritten unterwegs sind.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/budapest-pride-parade-108.html
K*******u
Man sollte sich aber nun auch nicht so einschüchtern lassen, das wir mit schwarzen Anzug und Krawatten und die Damen in lang durch die Städte laufen müssen, wie ich es letztens schon mal, satirisch gemeint, geschrieben habe, meeeep. Den Pride den wir am letzten Sonnabend in Oldenburg mit über 10.000 Leuten mitgemacht haben durfte sich m.E. jeder ansehen auch wenn einige gewagtere Bekleidungen dabei waren, der große Teil der Teilnehmer war wie wohl immer am Wochenende gekleidet und die Regenbogenflaggen in Großformat und auch im Kleinen rundeten das Bild von den Menschen zu Fuß, mit Fahrrädern und auf den verschiedenen Wagen ab.

Ich finde, man sollte nicht an den CSD - Veranstaltungen und Umzügen herummäkeln oder Ängste schürren sondern gerade in dieser Zeit mitmachen. Die Teilnehmer in Budapest haben sogar 500 Euro Strafgeld dabei riskiert, da sollten wir hier doch keine Sorge haben wegen ein paar Lederkerlen, Hundesmasken oder dem Zeigen von etwas mehr Haut als allgemein üblich !
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E*******e
@Snoopi-el: Im Prinzip stimme ich Dir ja zu. Einschüchtern lassen sollte man sich nicht. Aber gleichzeitig sollte man auch beachten "was geht und was nicht." Man muss es ja leider so formulieren, dass die Teilnehmer auch Glück gehabt haben, dass Orban keine gewalttätigen Bilder von Polizisten, die hart durchgreifen, haben wollte. Da wirkte wohl auch der Gegenwind der anderen EU-Staaten. Meine Haltung kann man sicher auch kritisieren, weil die Meisten hier wohl der Meinung sind, dass es in jedem europäischen Land unwidersprochen möglich sein müsste, einen CSD durchzuführen. Aber dem ist nun mal nicht so ! Noch kann jeder Staat in einem gewissen Rahmen seine eigenen Gesetze erlassen und eben auch die Durchführung eines CSDs verbieten. Mögen uns die Gründe auch noch so fadenscheinig erscheinen !
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Lenchen66 yrs
Ich finde, Menschenrechte haben nichts mit nationalen Gesetzen zu tun.

Queere Rechte sind Menschenrechte genau so wie Religionsfreiheit und Freiheit von Rassismus. Erst da, wo die Rechte anderer (Religion kann zum Beispiel solche Dinge fordern) ist die Freiheit zuende.

Queeres Leben ändert nichts für alle anderen, schränkt also keine Freiheiten anderer ein.
T********h
Da hast du , Lenchen, vollkommen recht . Wir müssen aber wohl noch oft demonstrieren bis es auf der ganzen Welt so gesehen wird.
K*******u
Ich glaube, Peter-oldielove, da hast Du Dich tüchtig verrannt, Ungarn ist EU - Staat und den Menschenrechten verpflichtet, das Land kann zwar eigene Gesetze machen aber nicht solche die gegen Diese verstoßen, wie ein Demonstrationsverbot für den CSD der in keiner Weise eine Staatgefährdung ist !
U*******b
Ich finde es klasse, wie dieser CSD in Budapest eine fette Watsche für Orban war!
Da war die Masse an Teilnehmern so gewaltig, dass eine Reaktion überhaupt nicht mehr in Frage kam.

Was mir fehlt ist die Reaktion der EU, auch bei Zahlungen an Ungarn / Orban.
Warum dies nicht erfolgt, kann an den Statuten der EU liegen. Dies sollte aber nicht dazu führen, dass eine Einstimmigkeit zum Problem wird.

Eingefrorene Zahlungen gibt es doch oder liege ich falsch?
Und ein Strafenkatalog bei Nichteinhaltung ist doch auch da.

Es liegt glaube ich daran, dass weitere Staaten Ungarn / Orban beispringen.
Fico ist doch auch ein Queertreiber in Sachen Putin und bekommt Unterstützung von Orban.

Einer allein gegen Alle ist glaube ich nicht so einfach ...
U*******b
>>Queeres Leben ändert nichts für alle anderen, schränkt also keine Freiheiten anderer ein.<<

Dies ist so einfach zu begreifen, nur mangelt es intoleranten Menschen an Erkenntnis.
Alles, was anders ist wird bei denen zu einer Gefahr.
Fragt man nach, erhält man die schrägsten Antworten ohne fundierte Begründungen.
Übertragbar auf alle anderen Themen der Gesellschaft.

Vorurteile raushauen, dass die Schwarte kracht. Laut, auch in der Minderheit ein Recht für sich daraus ableiten zu wollen. Ein Recht, andere einzuschränken, ohne dass man selber einen Nachteil erfahren musste. Intoleranz pur.
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