Was gebt Ihr der Gesellschaft und Euren Mitmenschen?

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Lenchen66 yrs
Ich versuche hier mal ein neues Thema zu setzen, das hier bisher nur in anderen Zusammenhängen auftaucht. Dabei hält das persönliche Engagement, sei es in der Pflege von Angehörigen oder bei der Hilfe in der Nachbarschaft, in einem Ehrenamt, einer Partei, einem Interessenverband oder einer Gewerkschaft die Demokratie lebendig.
Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir Ehrenamtlich unterwegs sind, halten wir helfen für selbstverständlich. Das ist auch gut so, aber oft hilft es sich auch einmal zu vergegenwärtigen, dass wir als soziale Wesen handeln und das auch zu benennen.

So habe ich seit Jahren ein Los der "Aktion Mensch", die sich glücklicher Weise umbenannt hat.

Ich bin Mitglied einer Gewerkschaft, der NGG

Ich bin Mitglied im queeren Sportverein "Vorspiel" und war dort stellvertretende Abteilungsleitung und habe mich auf verschiedenen Ebenen unterhalb der Trainingsleitung engagiert.

Ich bin Parteimitglied bei den Grünen.

Ich bin Mitglied im "Fuß e.V.".

Ich bin Mitglied im "Sonntagsclub" hier in Berlin

Ich bin TAZ Genossin.

Ich bin Helferin bei der Tafel.

Ich leite eine Wandergruppe.

Einiges des Aufgezählten ist ein finanzielles Engagement, anderes eher durch Aktion geprägt.
Aus einigem ergibt sich auch weiterführendes Engagement.

Ich bin mir sicher, fast jede*r hier findet, wenn er genau hinschaut, auch bei sich selber was. So habe ich im Rahmen der Tafel eine ältere Dame betreut oder in der Coronazeit für Nachbarn eingekauft, habe ich mich gestern zwischen zwei junge Frauen und einen diese belästigenden Mann in der S-Bahn gestellt...
K*******u
Da kommt bei Dir ja eine Menge zusammen, Lenchen, bei Einigen, wie "Fuß e.V. oder "Sonntagsclub" weiß ich gar nicht was das ist, aber so wie ich Dich kenne, wird es Etwas sein wo es sich lohnt sich zu engagieren.

Mein verstorbener Mann und ich haben auch viele Jahre eine Kusine meiner Mutter betreut die 93 Jahre alt geworden ist, jetzt bin ich selbst in dem Alter wo man schon etwas Hilfe gebraucht, die ich auch bekomme. Ich bin immer noch Mitglied in der Gewerkschaft Verdi und im Humanistischen Verband Niedersachsen. Das Gay-Cafe und die verschiedenen Gruppe die es im Laufe der Jahre hier gab habe ich immer unterstützt und bin jetzt auch noch beim Trägerverein unseres CSDs Kassenprüfer.

In eine Partei bin ich nie gegangen, da muss ich zugeben, dass ich die harten Auseinandersetzungen die es dort gibt gescheut habe und nur Plakatekleber nicht sein wollte. Wir haben hier vor Ort schon in den 70ern einen Arbeitskreis für Umweltschutz gegründet aber als die Grünen dann kamen habe ich mich dort nicht mehr beteilig, auch wenn ich zeitweise zu deren Wählern gehört habe. Das ich aber nicht zur rechten Seite gewechselt habe im Alter und auch niemals die AfD wählen würde dürfte hier wohl bekannt sein.
T********h
Das ist ja sehr gut, das ihr so einiges macht. Ich war früher auch oft bereit zu helfen, wenn ich konnte. Jetzt mit 82 Jahren halte ich mich eher zurück und lasse die jüngeren was tun.
Spenden kann ich ja noch. Da habe ich mich vor vielen Jahren schon für die Welthungerhilfe entschieden. Alle anderen die mir um diese Zeit ihre Bettelbriefe schicken gehen leer aus.
Nur die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hat jetzt noch was bekommen. Aber ich brauche die ja vielleicht auch mal. Das ist mir vor 2 Jahren in Dangast bewusst geworden, da laufe ich am Rand des Wassers und plötzlich bin ich bis zur Hüfte im Watt versunken. 2 kräftige Männer haben mir sofort geholfen. So war das keine große Aktion. Aber ich war sehr froh und dankbar.
Lenchen66 yrs
Der Sonntagsclub https://de.wikipedia.org/wiki/Sonntags-Club ist eine letzte Institution die aus der Homosexuellen Initiative Berlin, gegründet 1973, hervorgegangen ist. Er zeichnet sich gegenüber den westlichen Gruppierungen dadurch aus, das er eher einen offeneren Ansatz sowohl was männlich und weiblich, schwul und lesbisch, als auch in Fragen des Gender/ Geschlechts angeht.

Der Fuß e.V. ist im Sinne des ADAC oder des ADFC eine Interessenvertretung der individuellen Fortbewegung, die alle Menschen teilen, die aber bei Verkehrsplanungen meist als letzte bedacht wird, des zu Fuß Gehens. Es ist schon bezeichnend, das er so wenig bekannt ist.

Vor den Grünen, kurz nachdem diese diese gegründet wurden, war ich Sozialdemokratin.
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