Lenchen66 yrsSo, jetzt habe ich noch mal Zeit hier ein paar Punkte zu übersetzen und darzulegen.
Im folgenden legt die Verwaltung des Weißen Hauses in einer Einführung fest was ihrer Ansicht nach Amerikanische Strategie sein sollte.
Es stellt die falsche Annahme, dass Amerika die Welt zu einem besseren, demokratischeren und gerechten Platz machen müsse als Waschzettel von Platitüden und vagen Forderungen von Endzielen in Frage.
Die Amerikanischen Regierungen hätten die Bereitschaft der Amerikaner globale Lasten zu tragen die nichts mit den nationalen Interessen zu tun hätten.
....
Die sich hieraus ergebenden Fragen sind:
Was sollten die Vereinigten Staaten von Amerika wollen?
Was sind die Möglichkeiten diese Ziele zu erreichen?
Wie können wir Anforderungen und Möglichkeiten in eine machbare Nationale Sicherheitsstrategie übersetzen?
Was Amerika wollen sollte ist zuallererst das Land als unabhängige souveräne Republik zu erhalten, dass die Gottgegebenen seiner Bürger schützt und deren Interessen und Wohlergehen über alles andere stellt.
Dann kommen folgende Abhandlung über
Abwehr von militärischen Angriffen
Feindlichen fremden Einflüssen, seien es Spionage oder raubtierhafte Handelspraktiken
Drogen- oder Menschenschmuggel
Zerstörerische Propaganda oder Meinungsbeeinflussung
Kulturelle Unterwanderung
und andere Bedrohungen der Nation.
Über sicher Grenzen und legale und illegale Einwanderung. Sie fordern ein internationales System, dass keine "ordnungsgemäße" Migration zulässt sondern allen Staaten ermöglicht destabilisierende Bevölkerungsbewegungen zu beenden.
Die Herstellung einer nationalen Infrastruktur, die Naturkatastrophen und schädlich Einflüsse auf die amerikanisch Wirtschaft verhindert.
Die Herstellung der stärksten, tödlichste und technologisch modernsten Streitkräfte um eigene Interessen sicherzustellen, Kriege zu verhindern oder sie möglichst schnell und effektiv zu gewinnen.
Sie wollen die stärkste Nukleare Abschreckung und die stärkste Raketenabwehr weltweit.
Sie streben die stärkste Wirtschaft in Friedens- und in Kriegszeiten und sehen sich als Anbieter von sicherer Energie in jeder Form.
Das alles sei nicht ohne starke traditionelle Familien, die gesunde Kinder großzögen möglich.
K*******uEs geht ja in den USA inzwischen so weit, dass sogar in NewYork Menschen aus dem LGBT - Bereich keinen Job mehr finden oder ihn sogar verlieren, wie ich vor Kurzem in einem Fernsehbericht gesehen habe. Stellt Euch vor, dies schwappt auch so nach Deutschland über. Man muss nur das AfD - Programm zu Faamilie und Schulen lesen um zu wissen was dann kommt. Ich empfehle dringend, mal Seite 151 - 152 dieses Programms zu lesen !!
Created13/12/2025edited once Lenchen66 yrs...und genau dahin zielen ja die Präsidenten Trump und Putin.
Aber das kommt weiter hinten im Text, den ich interessant finde im ganzen Kontext zu lesen.
Im zweiten Teil des oben angeführten Punktes "Was sollten die Amerikaner wollen?" stellt das weiße Haus die Frage, was sie in und von der Welt wollen.
Zunächst der Hinweis, dass es nötig ist alle nationalen Ressourcen diesen Zielen unterzuordnen, wobei diese Strategie aber die Außenpolitik bestimmen soll.
Daher also die Frage nach dem Kern der nationalen Interessen in der Außenpolitik.
Als erstes ist wichtig, die Regierungen in der westlichen Hemisphäre im vernünftigen Rahmen stabil und gut regiert zu halten um Massenemigration zu verhindern.
( Die westliche Hemisphäre meint hier aber nicht den Natoraum sondern die Mittelamerikanischen und nördlichen Südamerikanischen Länder und Kanada. )
Er weißt hier auf die mehr als zweihundert Jahre alte Monroe-Doktrin hin, die von Europa keine Einmischung auf den amerikanischen Kontinenten und Amerika keine Einmischung in Europa verordnet, ergänzt um eine Trump-Konsequenz.
Das weiße Haus will die Seewege im Info-Pazifik offen halten und den Freihandel garantieren.
Und jetzt wird es das erste Mal direkt für uns interessant:
Das weiße Haus möchte seine Alliierten unterstützen bei der Sicherung der Freiheit und Sicherheit in Europa und gleichzeitig Europas zivilisatorisches Selbstbewusstsein und westliche Identität wieder herstellen.
Das weiße Haus wird verhindern, dass entgegengesetzte Kräfte den mittleren Osten/ nahen Osten dominieren und durch Öl und Gas Kriege finanzieren
Es möchte sicherstellen, dass US Technologie und Standard, insbesondere in der künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und bei Quantencomputern die Welt vorantreiben/ beherrschen.
K*******uWird das nicht ein bißchen Viel, was wir unseren Lesern da zumuten, Lenchen? Ich versehe das es Alles zusammenhängend ist, aber die Wirtschaft, Handels und Finanzpolitik ist ein so weites Feld, da sollte man hier Zusammenfassen und über das diskutieren was uns direkt betrifft, finde ich. Was ich gern wissen würde wäre, wer sich nach diesem Vorschlag mal die Seiten in dem AfD Papier angesehen hat ? Dein letzter Beitrag zielt ja auch dahin, was manj mit "zivilisatorischem Selbstbewusstsein" sowie "westliche Identität" von Seiten der Trump-Administration meint.
Created13/12/2025edited twice Lenchen66 yrsIch mute doch niemandem etwas zu. Wen es interessiert, der wird es lesen.
Ich fasse ja schon zusammen, möchte aber auch dem nicht englisch Lesenden ein Urteil ermöglichen.
K*******uja, das ist gut Du weißt ja, mein englisch ist auch schwach.
Lenchen66 yrsIm nächsten Abschnitt fragt das weiße Haus, welche Mittel den USA zur Verfügung stehen.
Da muss ich wenig zusammenfassen, da die USA natürlich in Wirtschaft und so weiter führend sind.
Außerdem haben sie weltweit Alliierte, in der eigenen Hemisphäre keine konkurrenzfähige Nation, zwei Meere, die Konkurrenten auf Abstand halten und den Mut, die Willenskraft und den Patriotismus des Amerikanischen Volkes.
Außerdem sei da noch die robuste innenpolitische Agenda von Präsident Trump,
- eine Kultur der Kompetenz erneuern in dem sie das sogenannte DEI (Diversity, equity, and inclusion - Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion) und andere diskriminierende und wettbewerbsverhindernde Praktiken ausrotten.
und weitere radikal kapitalistische Ideen.
Im Nächsten Kapitel lobt sich Präsident Trump, wie realistisch, pragmatisch und zurückhaltend, ja friedfertig seine Politik sei und wiederholt die acht Friedensschlüsse, die er schon in der Präambel behauptet hat.
Es läuft alles auf Amerika zuerst als Grundidee zu.
Dazu benutzt, so wörtlich, Präsident Trump unkonventionelle Diplomatie...
Die grundlegenden Prinzipien der amerikanischen Aussenpolitik müssen sein: (Ich gebe hier nur die Überschriften wider)
- Klare Definition von nationalen Interessen
- Frieden durch (militärische) Stärke
- Neigung sich zur Nichteinmischung
- Flexibler Realismus (bezogen auf Handel auch mit anderen politischen Systemen)
- Das Primat der Nationen
- Souveränität und Respekt
- Balance der Macht (in der Bedeutung, dass kein anderes Land die USA bedrohen kann)
- Für den amerikanischen Arbeiter
- Fairness (in der Bedeutung, dass niemand die USA übervorteilen kann)
- Kompetenz und Verdienst (in der Bedeutung, dass sie die Grundlage für den Erfolg sind)
Im zweiten Abschnitt sind Prioritäten festgelegt:
- Das Zeitalter der Massenmigration ist vorbei
- Der Schutz der grundlegenden Rechte und Freiheiten (den Amerikanern von Gott gegeben)
- Verteilung von Lasten und Umverteilung derselben (international)
- Neuausrichtung durch Friedensschlüsse
- Wirtschaftliche Sicherheit durch
Ausgeglichenen Handel
Sichern der kritischen Handelswege und Rohstoffe
Wiederindustrialisierung
Wiederbelebung der Verteidigungsindustrie
Bewahren und Vergrößern der Dominanz Amerikas im Finanzsektor
Lenchen66 yrsUnd erst jetzt, nach 18 Seiten, kommt die Strategie zu den Regionen:
In einleitenden Worten stellt Präsident Trump fest, dass, obwohl die USA die großzügigste Nation in der Geschichte sei, sie sich nicht gleichermaßen um alle Regionen kümmern kann. Ein Nichterwähnung hier sei in keinem Falle eine Geringschätzung einer Region.
Wie weiter oben beschrieben ist die westliche Hemisphäre, der amerikanische Doppelkontinent, von vorrangigem Interesse.
Hier soll Militärpräsenz gezeigt und wirtschaftliche Interessen gesichert werden sollen. Amerikanische Waren seien nicht nur hier sondern weltweit sowieso führend.
Als zweites Feld kommt Asien, in Bezug zu dem die ökonomische Zukunft gewonnen werden und Krieg verhindert werden soll.
Hier kommt das bekannte Lied von unfairen Wettbewerb, Industriespionage, Erpressung durch Zurückhalten von Produkten und seltenen Materialien und so weiter.
Erst als drittes kommt Europa, dessen Größe gefördert werden müsse.
Amerikanische Offizielle sehen Europas Probleme in zu geringer Bereitschaft ins Militär zu investieren und zurückgehender Wirtschaftskraft.
Präsident Trump stellt hier aber tiefstgehende Probleme fest.
So sei der Anteil am weltweiten Bruttosozialprodukt seit 1990 von 25% auf 14% gesunken, was teilweise auf nationale und transnationale Überregulierung zurück zu führen sei, die Kreativität und Fleiß behindere.
Aber der ökonomische Niedergang sei noch von der weitaus düstereren Aussicht auf die Auslöschung seiner Zivilisation übertroffen.
Zu den größeren Problemen ausgelöst durch die Europäische Union und anderer übernationaler Einrichtungen, die die politische Freiheit und Souveränität untergraben und Migrationspolitiken, die den Kontinent verändern, zu Zwietracht führen, zu Zensur bei der freien Meinungsäußerung, zur Unterdrückung der Opposition, zu absinkenden Geburtenraten und zum Verlust nationaler Identitäten und Selbstbewusstseins. Wenn es so weiter gehe, sei Europa in zwanzig Jahren oder weniger nicht mehr zu erkennen.
Lenchen66 yrsUnd weiter geht es in dem Ton.
als solches sei es nicht klar, ob bestimmte europäische Länder noch die ökonomische und militärische Stärke heben werden, die sie als verlässliche Alliierte brauchen.
Viele dieser Nationen verharren derzeit auf ihrem eingeschlagenen Weg. Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstvertrauen zurückgewinnt und seinen gescheiterten Fokus auf regulatorische Erstickung aufgibt. Dieser Mangel an Selbstvertrauen zeigt sich am deutlichsten in Europas Beziehungen zu Russland. Die europäischen Verbündeten verfügen über einen erheblichen militärischen Vorteil gegenüber Russland, und zwar in fast jeder Hinsicht, mit Ausnahme der Atomwaffen. Infolge des russischen Krieges in der Ukraine sind die europäischen Beziehungen zu Russland stark angespannt, und viele Europäer betrachten Russland als existenzielle Bedrohung. Die Gestaltung der europäischen Beziehungen zu Russland erfordert ein erhebliches diplomatisches Engagement der USA, sowohl um die Bedingungen für strategische Stabilität auf der eurasischen Landmasse wiederherzustellen als auch um das Risiko eines Konflikts zwischen Russland und europäischen Staaten zu mindern.
Es liegt im Kerninteresse der Vereinigten Staaten, eine rasche Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine auszuhandeln, um die europäischen Volkswirtschaften zu stabilisieren, eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern und die strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen sowie den Wiederaufbau der Ukraine nach den Kampfhandlungen zu ermöglichen, damit diese als lebensfähiger Staat überleben kann.
Der Ukraine-Krieg hatte den paradoxen Effekt, Europas, insbesondere Deutschlands, Abhängigkeit von externen Ressourcen zu erhöhen. Deutsche Chemieunternehmen bauen heute einige der weltweit größten Verarbeitungsanlagen in China und nutzen dafür russisches Gas, das sie im Inland nicht beziehen können. Die Trump-Administration befindet sich im Konflikt mit europäischen Politikern, die unrealistische Erwartungen an den Krieg haben, der in instabilen Minderheitsregierungen verankert ist, von denen viele grundlegende Prinzipien der Demokratie mit Füßen treten, um die Opposition zu unterdrücken. Eine große europäische Mehrheit wünscht sich Frieden, doch dieser Wunsch findet keine Umsetzung in die Politik, vor allem aufgrund der Untergrabung demokratischer Prozesse durch diese Regierungen. Dies ist für die Vereinigten Staaten von strategischer Bedeutung, gerade weil sich europäische Staaten nicht reformieren können, wenn sie in einer politischen Krise gefangen sind.
Dennoch bleibt Europa für die Vereinigten Staaten von strategischer und kultureller Bedeutung.
Der transatlantische Handel ist nach wie vor eine der Säulen der Weltwirtschaft und des amerikanischen Wohlstands. Europäische Sektoren – von der Fertigungsindustrie über die Technologie bis hin zur Energie – zählen weiterhin zu den stärksten der Welt. Europa beherbergt Spitzenforschung und weltweit führende Kulturinstitutionen. Wir können es uns nicht leisten, Europa abzuschreiben – dies wäre kontraproduktiv für die Ziele dieser Strategie. Die amerikanische Diplomatie sollte sich weiterhin für echte Demokratie, Meinungsfreiheit und die uneingeschränkte Würdigung des individuellen Charakters und der Geschichte der europäischen Nationen einsetzen. Amerika ermutigt seine politischen Verbündeten in Europa, diese Erneuerung des Geistes zu fördern, und der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien gibt Anlass zu großem Optimismus. Unser Ziel sollte es sein, Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren. Wir brauchen ein starkes Europa, das uns hilft, erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen und mit uns zusammenzuarbeiten, um zu verhindern, dass ein Gegner Europa dominiert. Amerika ist verständlicherweise sentimental mit dem europäischen Kontinent verbunden –
und natürlich mit Großbritannien und Irland.
Lenchen66 yrsDer Charakter dieser Länder ist auch
strategisch wichtig, weil wir auf kreative, fähige, selbstbewusste und
demokratische Verbündete zählen, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Wir wollen
mit Bündnispartnern zusammenarbeiten, die ihre frühere Größe wiedererlangen wollen.
Langfristig ist es mehr als plausibel, dass spätestens in einigen Jahrzehnten
bestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nichteuropäisch sein werden. Daher ist es eine offene Frage,
ob sie ihre Rolle in der Welt oder ihr Bündnis mit den Vereinigten Staaten noch genauso sehen werden wie die Unterzeichner der NATO-Charta.
Unsere umfassende Europapolitik sollte folgende Prioritäten setzen:
- Wiederherstellung der Stabilität innerhalb Europas und der strategischen Stabilität
mit Russland;
- Befähigung Europas, eigenständig zu agieren und als Gruppe verbündeter
souveräner Nationen zu handeln, einschließlich der Übernahme der Hauptverantwortung für die eigene
Verteidigung, ohne von einer gegnerischen Macht dominiert zu werden;
- Förderung des Widerstands gegen Europas gegenwärtigen Kurs innerhalb der europäischen Nationen;
- Öffnung der europäischen Märkte für US-amerikanische Waren und Dienstleistungen und
- Gewährleistung einer fairen Behandlung von US-amerikanischen Arbeitnehmern und Unternehmen;
- Stärkung der gesunden Nationen Mittel-, Ost- und Südeuropas
durch Handelsbeziehungen, Waffenverkäufe, politische Zusammenarbeit sowie kulturellen und Bildungsaustausch;
- Beendigung der Wahrnehmung und Verhinderung der Realität einer NATO als ständig
wachsendes Bündnis; und
- Ermutigung Europas, Maßnahmen gegen merkantilistische Überkapazitäten, Technologiediebstahl, Cyberspionage und andere feindselige Wirtschaftspraktiken zu ergreifen.
Im folgenden Kapitel geht es um den nahen Osten/ Mittleren Osten.
Dort sollen Lasten umverteilt und Frieden hergestellt werden.
Das weiße Haus stellt fest, dass die Bedeutung für die Energieversorgung der Welt abgenommen hat und Amerikas Interesse an der Sicherung Israels und der Handelswege geprägt sind.
Das letzte Kapitel befasst sich mit Afrika.
Bisher war die amerikanische Politik an finanzieller Hilfe und den Aufbau liberaler Staaten ausgerichtet. Sinnvoller wäre eine rein wirtschaftliche Heransgehensweise,
Lenchen66 yrsBeim genauen Lesen wird also klar, dass Präsident Trump kein Interesse an einer starken Europäischen Gemeinschaft hat.
Er hat auch keine Schwierigkeiten, sich in demokratischen Ländern einzumischen und populistische bis faschistische Parteien zu protegieren.
Er hat ein Interesse an einem schwachen Europa mit konkurrierenden Nationen.
K*******uWer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr !
Lenchen66 yrsErschreckend ist besonders die Nähe vom Denken Putins und Trumps.
Created13/12/2025edited once