EGK etwas anders gemeint

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18 answers in this topic
K*******u
Nicht was Ihr vielleicht meint, was wir älteren Menschen als Herz-Untersuchung Alle gut kennen. Ich meine jetzt die Diskussion um die bei der Musterung, welche die jungen Männer wenn sie sich fürf den Wehrdienst entscheiden vermutlich bald wieder über sich ergehen lassen müssen und dabei auch die unvermeidliche Hodenuntersuchung die im Volksmund ja gerne als "Eier-Kontrollgriff" scherzhaft als EGK bezeichnet wurde.

Ich fine es einfach lächelich, wie sich in letzter Zeit Einige über diese Untersuchung Gedanken machen und es Sozialpädagogen gibt, die meinen das jungen Männer dadurch eine psychischen Schaden erleiden könnten, unsere Jahrgänge, wo diese Untersuchung fast Jeder mitgemacht hat, müsstw da ja total geschädigt sein. Was ich denke ist, dass dieses Thema nur benutzt wird um die Erfassung und Musterung in einen schlechten Ruf zu bringen.

Wie man ließt ist es zwar so, dass eine solche Untersuchung heute bei Urologen so nicht mehr erforderlich ist zur Vorbeuge, aber für die Untersuchung bevor die jungen Männer den Wehrdienst antreten ist es schon wichtig um eventuelle Schäden im Genitalbereich festzustellen, da die Meisten nach den Untersuchung in der Kinderzeit nicht mehr so untersucht worden sind.
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T********h
Zur Musterung war ich ja auch. An den EKG erinnere ich mich nicht.
Da waren die Ärzte sicher unterschiedlich. Wir mussten auch nicht nackt antreten, wie unsere Väter.
Wir wurden in der Landwirtschaftsschule auch untersucht. Als der Amtsarzt bei mir in die Hose schaute, sagte er, gut gewachsen. Das war ja kein Problem . Ein Anderer musste sich, vor den Augen der Mitschüler für die Untersuchung auf den Tisch legen und wurde dann wohl wegen Verdacht auf Leistenbruch im Intimbereich untersucht. Das war schon peinlich für den schüchternen jungen Mann.
Schlimm war ja früher, das uns keiner sagte wie wir uns waschen sollen. Erst durch den unangenehmen Geruch kam man bestenfalls von selbst auf die Idee mal den Käse ab zu waschen.
K*********m
Ich denke mal, dass uns Kerlen diese Untersuchung nicht geschadet hat, im Gegenteil.
Das man überhaupt erst diskutiert, es wurde zu unserer Zeit überhaupt nicht gefragt, jeder junge Mann wurde gemustert.
Und wenn es die Zeit und das Umfeld eben verlangt, dann ist es eben so.
Lenchen66 yrs
Auch wenn ich den EKG, den ich schon befremdlich und störend fand, über mich ergehen lassen musste und er mir nicht geschadet hat, bin ich hier deutlich anderer Meinung.

Intime Untersuchungen sollten im Bereich der Allgemeinmedizin gemacht werden und dort auch nicht vor einer Kommission. Wir alle fänden es befremdlich, wenn bei Frauen gynäkologische Untersuchungen im öffentlichen Auftrag und vor einer Kommission erfolgen würden.

Die Diskussion erinnert mich an die Sprüche "Uns hat ein Tracht Prügel auch nicht geschadet. Ich weiß gar nicht, warum das verboten ist."

Zeiten und Haltungen änder sich glücklicher Weise. Sonst würden wir auch heute noch in einem Rechtsstaat foltern zur Wahrheitsfindung.
K*******u
Ich glaube auch, dass man diese Untersuchung nicht mehr in alter Form ( in Reihe aufstellen, der Vorderste steht vor dem Arzt und muss die Hose runter lassen), wie es zu unserer Zeit war machen wird. Aber das die Untersuchung vor Dienstantritt sein muss ist begründet und ich finde, wenn man wie bei einer ärztlichen Untersuchung als Einzelner ins Arztzimmer kommt ist das auch OK, vor einer Kommission haben diese ärztlichen Untersuchungen früher auch nicht stattgefunden. Wie die Eintrittsuntersuchungen jetzt bei freiwilligen Soldatinnen erfolgen weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus das dies auch einzeln geschieht.

Der "öffentliche Auftrag" ist doch kein Problem, Lenchen, jeder der eine Anstellung im öffentlichen Dienst bekommt ist zu Anfang bei einer amtsärztlichen Untersuchung gewesen, die natürlich nicht als "Massenveranstaltung" sondern im Dienstzimmer des Amtsarztes stattfindet der bei Frauen falls erforderlich eine gynekologische Untersuchung bei Fachärztin-arzt veranlassen wird. Was mit einem einfachen Griff bei Männern von jedem Arzt festzustellen ist, da muss man meiner Meinung nach nicht so einen Aufwand betreiben und Jeden zum Facharzt schicken, nur weil da mal ein junger Mann zu sensibel ist oder einfach den Vorgang der Musterung stören will.
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K*********m
Also bei meiner Musterung damals war es so, dass wir in Unterhose im Wartezimmer gewartet haben und dann ist jeder einzeln zum Arzt gegangen, da war auch niemand weiter im Raum.
Vielleicht war es ja früher anders, das weis ich nicht, zu meiner Musterungszeit Anfang der 90 er Jahre, war es eher ein "normaler" Arztbesuch.
Lenchen66 yrs
Auf die Begründung der Untersuchung der Hoden bei einem potentiellen Soldaten bin ich gespannt...

Ich denke immer noch, dass dies in den privaten Rahmen gehört und habe es zu meiner Zeit als entwürdigend empfunden.

Ich möchte jetzt nicht hören, dass ich dann einfach zu sensibel bin. ich finde sensibel sein für meine und die Bedürfnisse anderer immer noch nicht verkehrt.
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K*******u
Das sagt KI dazu : Die Hodenuntersuchung (der sogenannte „Eierkontrollgriff“) bei der Musterung dient primär der Früherkennung von Hodenkrebs, Zysten, Knoten, Leistenbrüchen oder Hodenhochstand. Sie soll die körperliche Diensttauglichkeit sicherstellen und dient als Vorsorgeuntersuchung, da Hodenkrebs in der Altersgruppe der jungen Männer vorkommen kann.

Also, ich finde diese Begründung verständlich und ich weiß auch nicht was an einer ärztlichen Untersuchung, natürlich unter den Bedingungen wie ich sie genannt habe, entwürdigend sein soll, Lenchen. Natürlich kann ich verstehen wenn Jemand da sensibel ist und das ist auch ok, aber wenn es um die Gesundheitsvorsorge geht, sollte man das ja nicht nur bei Eignungsuntersuchungen sondern auch im Alter immer wieder zur Vorsorge über sich ergehen lassen.
T********h
Da möchte ich noch eine wahre Geschichte zu erzählen.
Ein Freund von uns, Jahrgang 1948 , erfuhr erst bei der Musterung das er einen, zum Glück nur einseitigen, Hodenhochstand hatte. Ein kluger junger Mann wusste nicht das jeder Mann eigentlich 2 Hoden hat. Das hatte alles mit seiner katholischen Erziehung zu tun.
K*********m
@ Lenchen, ich wollte mit meiner Ausführung niemanden angreifen.
Ich bin nur eben der Meinung, dass es dazu gehört, aus rein medizinischer Sicht.
Früherkennung von Krankheiten usw.
Ich gehe auch jetzt regelmäßig zum Arzt, zwecks Check Up, da gehört der Kontrollgriff auch dazu, ich für meinen Teil sehe es als Notwendigkeit.
Ohne dabei in irgendeiner weise einen negativen Hintergrund zu vermuten.
E*******e
Auch wenn ich aufrund meiner Behinderung nie zu einer Musterung vorgeladen wurde, wäre es für mich auf jeden Fall wichtig, dass diese intime Untersuchung nur ein Mann zu machen hat!

In dem Zusammenhang würde es mich interessieren, wie ihr zu Urologinnen steht. Bei mir war es im letzten Jahr das erste Mal, dass mich eine Urologin untersuchte. Es war eine Gemeinsschaftspraxis, bei der ich vorher nicht wußte, wer mich untersuchen würde. Ich hätte gerne dagegen protestiert, habe mich aber nicht getraut. Oder wäre dem Einen odere Anderen sogar eine Frau lieber, weil dann ausgeschlossen ist, dass zumindest der rein schwule Teil von uns einen Steifen bekommt?
T********h
Als Krankenpfleger habe ich vielleicht noch eine etwas andere Sicht dazu.
Vor einigen Jahren musste ich wegen einer Prostata Operation ins Krankenhaus . Ich hatte mir keine großen Gedanken gemacht, wer mich untersucht. Als es dann eine Ärztin war, war ich nicht begeistert, aber ich wollte ja behandelt werden und es war für mich auch nicht schlimm.
Die Probennahme auf dem Gynäkologischen Stuhl war schon sehr unangenehm, da spielte es keine Rolle mehr ob Arzt oder Ärztin.
Aber zu einer Urologin würde ich wohl nicht in die Praxis gehen.
K*********m
Also mir ist ein Arzt auch eher lieber.
Wenn es sich aber eine Behandlung ist, die sein muss, wäre es mir glaube egal, denn Hauptsache ich bekomme Hilfe.
Allerdings denke ich auch, dass sich ein Mann eher in uns hinein versetzen kann.
Lenchen66 yrs
Alle vorgebrachten Argumente unterstreichen nur die Wichtigkeit von Vorsorge, der ich ja nicht widerspreche.

Für mich gehört sie aber nicht zur sogenannten Musterung, bei der ich ja eben nicht bei einem Arzt meines Vertrauens bin.

Ich habe da ein sehr gespaltenes Verhältnis, als mir ein junger Arzt bei der Bundeswehr bei stark schwankendem Blutdruck so sagte, er kenne nur eine Krankheit, die das verursachen würde und die würde unweigerlich zum Tode innerhalb von drei Monaten führen. Die drei Monate habe ich dann in einem Bundeswehrkrankenhaus zugebracht, wo nichts gefunden wurde.
K*******u
Aber einen unfähigen Arzt, oder Einen dem noch Kenntnisse fehlen, kannst Du nicht nur bei Amtsärzten finden, Lenchen, das ist Dir sicher auch klar. Ich finden das Mißtrauen gegen Amtsärzte nicht angebracht, auch wenn es sicher auch nicht so Gute dabei geben wird. Zu meiner Zeit waren noch Viele dieser Ärzte in der Wehrmacht gewesen und sicher auch noch alte Nazis dabei, da war wohl die Aussicht nicht so behandelt zu werden wie es sein sollte noch größer als heute.
K*********m
Sicher geht es auch um Vorsorge.
Aber in dem Alter wo man gemustert wird, sind die Untersuchungen vom Hausarzt eher nicht so gründlich und der EKG gehört da auch nicht dazu, deshalb finde ich es bei der Musterung schon wichtig einen EKG zu machen.
Lenchen66 yrs
Ich habe kein Misstrauen gegen Amtsärzte.

Ich hatte in diesen jungen Jahren auch ein Gespräch mit einem Hausarzt, der mich auf die Gefahr von Hodenkrebs hinwies und mir zeigte, wo ich fühlen musste.

Da nützt kein kurzer Griff an die Testikel und Husten sie mal vor der Musterungskommission, wie ich es erlebte. Allerdings hätte mich die nötige Sorgfalt auch eher noch mehr verstört.

Es war nicht ein Arzt, der mich im Ungewissen ließ, es waren die Ärzte im Bundeswehrkrankenhaus, die mir die Angst nicht nahmen.
K*******u
Was Du beschreibst ist sicher ein weiterer Grund warum eine Eignungsuntersuchung oder Musterung nur im Zimmer des Arztes und nicht vor anderen Menschen stattfinden sollte, Lenchen.
T********h
Warum kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wahrscheinlig weil alles gut war.
Mein Gedanke war wohl nur " hoffentlich muss ich kein Soldat werden " hat ja auch geklappt.
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