vontintin82 yrsJede Woche wird bei uns eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Wir erinnern uns:
Der Wolf in Berlin. War wohl nix.
Die Frau, die vom Wolf in Berlin gebissen wurde. Wölfe sind scheue Tiere. Wer weiß, wie die Frau sich verhalten hat. Ich hab jedenfalls darüber nix gehört.
Der Wal. Das depperte Viech, das falsch abgebogen ist und sich gerne auf Sandbänken in der Ostsee ausgeruht hat. Wochenlang hat er Deutschland in Atem gehalten. Unsere Weltretter haben ihm einen Sender in dei Schwanzflosse gepezzt (aua!), die kein einziges Mal funktioniert hat, als sie ihn in die Nordsee geschleppt und dann ausgekippt haben. Was hat das alles gekostet und wer zahlts? Ich tippe auf den Steuerzahler, das heißt du und ich!
Und jetzt Hanta. Fürwahr ein Alptraum für jeden auf einem Kreuzfahrtschiff und ich bedauere auch die Familien, die Todesfälle zu beklagen haben und die armen Touristen, die um die teuer bezahlte Erholungszeit gebracht wurden.
Aber sind das alles die Themen, die uns in Deutschland unter den Fingernägeln brennen?
K*******uJa, Deiner Aufzählung könnte man noch so Einiges hinzufügen, vontintin, auch wenn Du mit dem Wal nicht ganz richtig liegst, da gab es tatsächlich eine Sponsor, sonst hätte das so nicht stattgefunden.
Was mir gerade auch auffällt und was nicht unter den Nägeln brennt, das ist der Song Contest. Über den ESC macht Das Erste heute ein volles Abendprogromm und die Sendung Hart aber Fair, die sich ja eigentlich mit wichtigen politischen Themen beschäftigen soll hat heute ihren Abend auch für dieses lächerliche Thema genommen, wohl damit die Menschen noch mehr verblöden. Es gebe wirklich Wichtigeres worüber man sprechen müsste !
T********hEs gibt doch auch schönes. Der Mai hat alles schön grün und bunt gemacht. In meinem Gemüsegarten wächst so einiges, wir können Radieschen ernten. Ein Freund hat uns besucht um die Rhododendronblüte zu genießen.
Putin denkt darüber nach den Krieg zu beenden.
Aber ich habe im Garten gerade kalte Finger bekommen, wir haben ja auch die Eisheiligen.
T******pPositiv zu denken ist auf jeden Fall sinnvoll, nur, dass Putin an Frieden denkt ist eine neue Masche von Putin, die auf jeden Fall nicht zum Frieden führt.
T***bDer Titel „Wie politisch ist der ESC?“ verspricht aber, dass die heutige Ausgabe von „Hart aber fair“ wohl eher Probleme anspricht als sich nur mit Musikklatsch zu beschäftigen, Snoopie.
Zur Bekräftigung füge ich mal einen Beitrag von Jonas Kühlberg aus dem NDR-3 Kulturressort bei:
Mehr als 1.100 Musikerinnen und Musiker haben einen offenen Brief der Kampagne "No Music For Genocide" unterzeichnet. Darunter nicht nur Künstler wie Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters oder der US-Rapper Macklemore, denen selbst Antisemitismus vorgeworfen wird, sondern auch britische Bands wie Massive Attack und Hot Chip, die isländische Rockband Sigur Rós oder Ex-Genesis-Frontmann Peter Gabriel. Sie fordern den Ausschluss des israelischen öffentlich-rechtlichen Senders KAN vom ESC.
Boykott-Kampagne: "Massaker vom 7. Oktober kein Thema"
In dem Aufruf heißt es, man erlebe zum dritten Mal in Folge, wie Israel beim ESC auf der Bühne gefeiert werde, obwohl es "seinen Völkermord in Gaza" fortsetze. Gleichzeitig bliebe Russland wegen seines Angriffskriegs weiterhin ausgeschlossen. Die Unterzeichner werfen der Europäischen Rundfunkunion "Doppelstandards" vor.
Israel darf im kommenden Jahr am Eurovision Song Contest in Wien teilnehmen, wie die Europäische Rundfunkunion mitteilte. Als Reaktion sagten mehrere Länder prompt ihre Teilnahme ab - darunter Spanien und die Niederlande.
Kritik an Israel und auch am ESC sei legitim - doch Boykottaufrufe gegen Israel sehen Antisemitismusforscher kritisch. "Israel wird als übermächtiger Aggressor dargestellt", sagt Niklas Herrberg von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. "Der reale Anlass, also das Massaker vom 7. Oktober, das zum Krieg geführt hat, ist dabei kein Thema. Vielmehr wird Israel von vornherein als der eigentlich Schuldige ausgemacht, den man jetzt legitimerweise boykottieren kann."
Was das konkret für israelische Künstler bedeutet, zeigen die letzten ESC-Jahre. 2024 in Malmö bekam die israelische Sängerin Eden Golan Morddrohungen. Im vergangenen Jahr in Basel nahm Yuval Raphael teil. Sie ist eine Überlebende des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen ermordet und mehr als 250 als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden. Doch während ihrer Proben auf dem ESC wurde Raphael ausgebuht und ausgepfiffen. Am Ende kam sie auf den zweiten Platz.
Warum gibt es so viel Polarisierung gegen Israel, gerade beim ESC? Damit beschäftigt sich auch die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz. Sie analysiert antisemitische Ideologien im Musik- und Kulturbetrieb und sagt zu dem Auftritt von Yuval Raphael: "Es wurde Israel Vereinnahmung vorgeworfen, da eine Überlebende des Nova-Festival-Massakers ins Rennen geschickt wurde." Dabei würde unterstellt, dass Israel eine Künstlerin beim ESC eingeschleust habe nur mit dem Ziel, durch Emotionalisierung die öffentliche Meinung zu beeinflussen. "Dabei hat Raphael in einem Auswahlverfahren gewonnen, also in einem Casting."
"Es wird mit zweierlei Maß gemessen, sobald es um Juden geht."
2022, nach dem russischen Überfall, gewann die Ukraine dank Publikumsvoting. Das wurde als Zeichen der Solidarität gewertet. 2025, nach dem zweiten Platz für Yuval Raphael, gab es Vorwürfe, Israel habe die Zuschauerabstimmung manipuliert - was dementiert wurde. Politikwissenschaftlerin Kanitz findet: "Bereits an dem Beispiel kann man sehen, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird, sobald es um Juden geht."
Dieses Jahr tritt der 27-jährige Künstler Noam Bettan für Israel an. Auch diesmal werden antisemitische Übergriffe befürchtet. Seine Hoteladresse in Wien wird geheim gehalten; er steht unter Personenschutz.
"Man zwingt Künstler, sich öffentlich gegen Israel zu positionieren".
K*******uZieht man mit dieser Fragestellung nicht das Ganze gerade mal wieder auf die politische Bühne, arden. Es ist schade, was aus dem ESC geworden ist und ich finde man müsste ihn besser ganz einstellen. Wer Musik mag findet schon Gelegenheit die Gewünschte zu hören. Zu unserer Jugendzeit spielte im Radio das Tanzorchester des Norddeutschen Rundfunks, was für uns ziemlich langweilig war.
Schallplatten, also das damalige Medium, waren kaum bei den deutschen Radiosendern zu hören und auch wenig in Deutschland zu kaufen, wenn man die neuesten Hits aus den USA hören wollte. Da mussten wir ausländische Radiosender oder AFN im Radio auf Mittelwelle suchen, aber wir haben unsere Musik auch gefunden. Die jungen Leute heute haben es einfacher ihre Musik zu finden, den ESC gebraucht man dafür nicht.
Created11/05/2026edited twice T***bJa, da gebe ich dir recht, Snoopie. Ich kann auf den ESC auch gut verzichten. Es gibt aber scheinbar genug Leute, die ganz versessen darauf sind.
T*********mDer ESC ist aus der Zeit gefallen. Die Sender haben den Zeitpunkt verpasst wo sie unter dem Motto "das war schnön" aus dem Programm hätten nehmen können.
Er ist nur noch teuer.
vontintin82 yrsIch finde auch, der ESC hat sich überlebt.
Und die teilnehmenden Staaten lachen sich kaputt über die dummen Deutschen, die bewusst ausgebremst werden, aber immer noch zahlen wie die Blöden.
K*******uDa sind ein paar Punkte die ich nicht verstehe Peter ! Der ESC ist doch keine Ereignis "für die Gaycommunity" sondern es "soll" um Musik oder den besten Song gehem seit er besteht. Das auch homosexuelle Künstler im Laufe der Jahre immer wieder mal daran teilgenommen haben und das manche Gruppe im LGBT - Bereich gerne dieses jährliche Ereignis feiert macht es doch nicht zu einem zweiten oder zusätzlichen CSD, der "unser Feiertag" ist und bleibt, denke ich !
Das heute die eigentlich nebensächlichen Details über die beteiligten Künstler in den Medien so lang und ausführlich diskutiert werden und somit auch viel über die sexuelle Orientierung gesprochen wird, sehe ich natürlich auch und versuche zu verstehen warum es nicht mehr so ist wie damals, als Cliff Richard beim ESC gewonnen hat und kein Mensch über seine Homosexualität geredet hat sondern über den guten Song! So würde ich es mir, im Intersse der Entwicklung der POP-Musik auch wünschen und nicht das über Sexuelles oder über Politik, wie arden es uns so gut am Beispiel Israel geschildert hat, geschrieben und gesprochen wird !
T***b
Nein, Oldielove, niemand hat was dagegen, wenn du beschreibst, dass der ESC für dich so wichtig ist. Nachdem ich die beiden Sendungen gestern gesehen habe, konnte ich feststellen, dass ich diesem Spektakel bisher doch nicht ganz so gleichgültig gegenübergestanden habe. Und wenn Hape Kerkeling in der Sendung meinte, ein gemeinsames Singen sei doch besser als gemeinsam aufeinander zu schießen, dann hat er doch auch recht.
Vielleicht liegt es am Alter, aber zumeist habe ich nach den ersten drei, vier Liedern die Geduld verloren, wurde müde, wartete auf den deutschen Beitrag und wurde erst bei der Stimmabgabe wieder wacher.
Was ich überhaupt nicht vertragen kann, ist Antisemitismus. Dazu gehört auch der Umgang mit den jüdischen ESC-Teilnehmern. Wer Netanjahu oder die Untaten der Siedler kritisiert, hat meine volle Unterstützung. Aber Israel einseitig zu dämonisieren oder die hier in Deutschland lebenden Juden anzugreifen, das geht absolut nicht. Meldungen, wie die folgende über ein Berliner Restaurant sind an der Tagesordnung:
„Vor wenigen Tagen gaben die Betreiber des Restaurants »Gila & Nancy« bekannt, dass ihr hochgelobtes Speiselokal am Gendarmenmarkt aufgebe. Schon die Eröffnung im September hatte sich wegen gewaltsamer Störaktionen immer wieder verzögert. Nun ist nach nur acht Monaten Schluss. Die Angriffe auf Angestellte, die Nachstellungen, Bedrohungen und Beleidigungen ließen der Mannschaft keine andere Wahl.“
Wir leben nicht im Deutschland von 1936, sondern im Jahr 2026. Höchste Zeit, aufzuwachen!
Lenchen66 yrsSo, nachdem ich mit neuer Hüfte gestern wieder zuhause gelandet bin sage ich mal meine Eindrücke von den ESCs.
Ich finde, Arden hat sie mit seinen Anmerkungen nicht politisiert, sie sind schon immer politisch im guten wie im schlechten.
Auch ich genieße die queere Seite, die es zunehmend hat. Und es ist eine queere Seite, keine schwule. Schwule sind Teil, bedeutender Teil, des Events, aber Lesben und trans Menschen gehören hier genau so selbstverständlich dazu und die Übergänge sind fließend wie i richtigen Leben.
Wenn Fernsehsender bestimmter Länder wegen der Verbrechen von Teilen der israelischen Regierung den ESC boykotieren und damit allen Juden und Israelis den berechtigten Schutzraum entziehen wollen und das Lebensrecht von Palästinensern über das von israelischen Juden stellen so ist das auch für mich falsch und in vielen Fällen antisemitisch.
Aber so wenig wie die Wertungen der deutschen Lieder nur politisch bedingt ist, wir haben ja durdhaus Erfolge gehabt, so ist die Haltung der Europäer nicht nur antisemitisch. Sonst hätte es ja die vielen sehr guten Israelischen Siegerlieder nicht gegeben.
Created13/05/2026edited once K*******uIch weiß nicht, ob ich nicht falsch verstanden wurde bei meinen Bemerkungen zum ESC .Ich frage mich, ob die Vereinnahmung durch die Politik, aber auch durch die große Beteiligung aus dem LGBT - Bereich bei dem jährlichen Ereignis gut ist für das Interessse an der Musik ? Nichts gegen ein jährliches Treffen zusätzlich zu den CSDs, aber ist es nicht eigentlich Benutzung des ESC und welche Musik dabei ist, das ist völlig egal, hauptsache das Outfit und die Show deuten ein bißchen auf sexuelle Vielfalt hin ?
Ich habe es POP-Musik genannt, aber ich glaube der Begriff ist auch schon wieder überholt und ich weiß gar nicht mehr, was man wie nennen soll heute, auch wo es so viele Nischen-Musik gibt, womit ich Das meine, was sich in kleineren Clubs oder Lokalen abspielt und nur ein ganz spezielles Publikum anzieht und nicht in den großen Hallen und Stadien und wo auch keine große Lichtshow und Tanzdarbietungen dazu notwendig sind, weil man zuhört und genießt. Ich finde so Etwas liebenswerter als diese Riesenevents wo es Vielen gar nicht um die Künstler und um Musik geht.
Created13/05/2026edited twice K*******uAuf ntv habe ich gerade Volker Beck gehört, dessen Äußerungen für mich, bei allem Verständnis für die Situation Isreels doch zu beschönigend klangen was das Vorgehen des israelischen Militärs und den Rückhalt dazu in der Regierung angeht.
T******pDas wird fast immer beschönigen, aus Angst antisemitisch beschimpft zu werden. Traurig
T***b
Meine Wahrnehmung ist ganz anders. Ich habe Volker Becks Beitrag jetzt nicht gelesen, kenne aber seine Einstellung. Beschönigt wird hier gar nichts, zumindest in der Kritik an Israel ist man sich ziemlich einig.
Auch ich bin in vielen Teilen gegen die Politik von Trump und Netanjahu.
Doch ich versuche, nicht betriebsblind zu sein und beschäftige mich nicht so einseitig mit dem Konflikt, denn der ist über alle Maßen komplex.
Wir sind ein schwules Forum. So sollte man denken, dass die Diskriminierung von Schwulen ganz oben auf der Liste der Ablehnung der Teilnehmer dieses Forums steht.
Netanjahu ist nun schon viele Jahre Israels erster Mann, Trump auch schon einige Zeit in der gleichen Position in den USA. Trotzdem herrscht in beiden Ländern (noch immer) eine geradezu beispielhafte Toleranz gegenüber den Schwulen.
Im Iran und den Palästinensergebieten werden Homosexuelle sehr stark diskriminiert, um es mal ganz diplomatisch auszudrücken.
Vielleicht irre ich mich, aber mein Eindruck ist der: Bei mindestens 95% der Beiträge hier im Forum stehen Trump und Netanjahu auf der Anklagebank, der Iran und die Palästinenser sind außen vor.
Solidarität mit den Schwulen im Iran oder den Palästinensergebieten? Fehlanzeige. Solidarität mit den Regimegegnern im Iran? Kann mich nicht daran erinnern. Lenchen möchte ich dabei einmal ausnehmen, ihre Ansichten sind differenzierter.
K*******uIch glaube nicht, dass wir die Homosexuellen vergessen, die an Kränen im Iran aufgehängt wurden und ich denke wir vergessen auch nicht, wie im Iran Proteste blutig unterdrückt worden sind mit Tausenden von Toten. Aber anscheinend ist die Welt, einschließlich der beiden Mächtigsten die sich gerade getroffen haben, nicht in der Lage das zu beenden, auch wenn Isreal sich noch so sehr verteidigt. Was aber bei dieser Verteidigung falsch läuft muss auch gesagt werden und das die Palästinenser auch ein Lebensrecht haben, auch wenn von ihrer Seite so viel Unheil angerichtet wurde. Wenn das Deiner Meinung nach "undifferenziert" ist, ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken sollte, arden !
Created15/05/2026edited 3 times T********hWorum geht es denn bei den Kriegen an denen die Großmächte beteiligt sind.
Doch wohl vor allem um Öl und wertvolle Rohstoffe.
Sollte ich damit falsch liegen kann ich aber ja leider sowieso nichts ändern.
Mir ist das alles nicht gleichgültig , aber ich muss mich doch um mein eigenes Leben kümmern. Damit sage ich nicht , das die Probleme der Welt mich nichts angehen.
Krieg ist ja etwas sehr schlimmes, ob man da noch einen Unterschied machen soll
wie die Kriegsführenden Mächte mit Homosexuellen umgehen, weiß ich nicht.
Vielleicht ist es ja schon an sich ein Wiederspruch anständig mit Minderheiten umgehen und Krieg führen.
Created15/05/2026edited once Lenchen66 yrsLeider sind Macht und Geld oft grundlegend für Politik, aber wohl nicht Ursache der Konflikte.
Grundlegend sind eher gruppenbezogener Menschenhass. Ich weiß, dass klingt zunächst seltsam. Aber Putin sieht sich als Verteidiger des Slawentums in der Form von Russland.
Donald Trump sieht sich als der Verteidiger christlicher und demokratischer in Nordeuropa verorteter Kultur. Je weißer ein Mensch, desto "hochwertiger" und "intelligenter" wird er gewertet.
Leider ordnet sich auch die derzeitige Regierung von Israel dieser Logik unter, obwohl die letztendliche Gründung dieses Staates ja eben aus der Pervertierung und als absolut gesetzten dieser Einteilung von Menschen nach Herkunft und Aussehen.
Da waren selbst die Menschen des imperialistischen, nationalistischen 19. Jahrhunderts eher an Geld und Rohstoffen, also der kapitalistischen Logik orientierter als viele Völker weltweit heute.
Wir alle sortieren uns in unsere Gruppen ein und entwickeln aufgrund dessen unsere (Vor)Urteile über unser Gegenüber. Dieser Vorgang ist durchaus natürlich. Gefährlich wird es, wenn wir unser Urteil für absolut wahr und wertfrei halten und uns nicht selbst hinterfragen.
Absolute Urteile über andere Menschengruppen, egal anhand welcher Kriterien, ist die Grundlage von Politik, Kriegen und Gewalt und ist im Grunde immer falsch, ist menschenfeindlich weil es Gruppenbezogener Hass ist und dem Einzelnen keine Chance gibt.
T******pWas da zwischen Israel und Palästina läuft ist zu grossen Teil auch von Israel provoziert. Sie haben jahrelang Palästinensergebiete besiedelt. Es hat sich zu einem Genozid gegenüber den Palästinensern entwickelt. Ich verstehe nicht, dass Deutschland Waffen an Israel liefert und damit das alles unterstützt.
K*******uIch denke mit Schuldzuweisungen sollte man vorsichtig sein altundbi, was auch stimmt ist, dass die Israelis als sie in den 40er Jahren ankamen nicht gerade mit offenen Armen empfangen wurden und das nicht nur der Iran dem Staat Isreal immer wieder Vernichtung angedroht hat. Ich bin keine Nahost-Experte und kann das nur so grob einschätzen, aber wie ist es bei Dir, hast Du mehr oder bessere Informationen als wie wir sie durch die bekannten Medien bekommen, die kannst Du gerne mit uns teilen
Lenchen66 yrsEs wird von dieser Regierung in Israel geduldet und von einigen Siedlern unrecht begangen, nicht den Israelis. Viele Israelis halten dieses Verhalten für genau so Völkerrechtswidrig wie es ist.
Aber Tatsache ist auch, dass bei vor kurzem abgehaltenen Wahlen im Gazastreifen eben die Hamas zur stärksten Kraft wurde, die am 7.Oktober 2023 gemordet, vergewaltigt und entführt hat,
Lenchen66 yrsWenig bekannt ist außerdem, wie, mit welchem Herkunftsländern, sich die jüdischen Bürger Israels zusammen setzen.
Es sind ja nicht nur die ehemaligen Bürger Europas, Es sind genau so die aus den aus dem osmanische Reich hervorgegangenen arabischen Staaten, die ihre jüdischen Mitbürger vertrieben und jüdische Palästinenser.
Created15/05/2026edited twice T******pSeit 1967 besiedeln Israelis palästinensische Gebiete.
K*******uIch muss ehrlich sagen, ich weiß nicht, auf welchen Grundlagen das geschieht mit den Siedlungen, altundbi, und ich denke für eine Aufarbeitung der Geschichte sind wir hier auch nicht der richtige Ort. Wenn diese Diskussion weiter geführt werden soll, bitte ich das mit links worauf sich der persönliche Beitrag bezieht zu machen und auch lieber in einem neuen Thread. Hier würde ich gerne beim Eingangsthema oder vielleicht noch mal beim ESC bleiben, damit auch noch Jemand anhand der Threads verfolgen kann worüber wir uns unterhalten.
T******pWenn ihr so ein Thema anreist, muss man auch die harte Realität benennen.
Lenchen66 yrsZu Deiner harten Realität habe ich ein eigenes Thema eröffnet.
K*******uIch glaube, auch "harte Realität" gebraucht wenn es Sinn machen soll ein bißchen mehr als nur einen reingeworfenen Satz, altundbi, wenn wir Deine Meinung dazu wissen sollen, schreib einfach mal etwas ausführlicher in dem neuen Thread, ein paar Leser hast Du dabei bestimmt !
K*******uDa haben die knappen Tangas unserer ESC-Kanditatin und ihrer Mitstreiterinnen also auch nichts genützt um zu gewinnen. Ich weiß nicht warum ma immer wieder die Damen halbnackt ins Rennen schicken muss beim ESC, die Herren treten doch auch nicht im arschfreien Minislip dort auf !
K*******uWas die deutschen Damen da trugen fand ich schon ziemlich nach Rotlicht-Viertel aussehend, streng verhüllt erwartet ja auch niemand von den Künstlerinnen und Künstlern aufzutreten, aber es muss doch nicht an der Grenze zur Peinlichkeit sein bei einer solchen Veranstaltung, Lenchen, es soll ja ein Musikwettbewerb sein und keine Jahrmarkts-Show wie man das früher nannte.
Created17/05/2026edited once T***bUnd? Wie war der ESC musikalisch für euch? Ich habe ganz darauf verzichtet, einfach deshalb, weil diese Musik mich größtenteils nicht mehr anspricht. Hab sogar auf die Stimmenauszählung verzichtet. Den Siegertitel habe ich mir heute morgen angehört. Riss mich auch nicht vom Hocker.
Created17/05/2026edited once T******pGute Musikbeiträge werden oft nicht honoriert, meistens gewinnen eher schräge Beiträge.
T***bUm einen musikalisch derart fundierten Beitrag zu schreiben, fehlt es mir am nötigen Fachwissen, Lenchen. Snoopies Meinung weiter oben mit seinen Musikvorlieben gefällt mir ebenfalls sehr. Ich selbst würde mich bei diesem Thema als absoluten Laien bezeichnen.
Aber dass der deutsche Beitrag grottenschlecht ohne auch nur den Hauch von Erfolgsaussichten war, konnte sogar ich im Vorfeld sagen.
Um es kurz zu machen: Wir hatten mal ein Thema mit der Überschrift: „Was hört ihr so?“ Davon fand ich, grob gesagt, 90 % der vorgestellten Titel gut oder ganz ok. Beim ESC der letzten Jahre gefielen mir gewöhnlich nicht mehr als 10 %. Natürlich, wir sind alle wesentlich älter als das Zielpublikum. Aber mir ist es ein Rätsel, dass deutsche Musikexperten bei der Auswahl der Titel so oft danebenliegen.