K*******uLiebe Freunde dieser Community !
Ich möchte zuerst Allen danken, die sich hier im Forum beteiligen, aber ich freue mich auch wenn es viele Leser geben sollte, was ich ja nur gelegentlich erfahre. Im letzten Monat waren Unterhaltungen und Diskussionen dabei, die auch teilweisen kontrovers geführt wurden. Es ist gut das inzwischen einige Mißverständnisse ausgeräumt werden konnten und das wir versuchen zu vermeiden, Jemand mit anderer Meinung persönlich anzugreifen. Was ich mir dabei noch wünschen würde wäre, dass mehr auf die Meinung des Anderen eingegangen wird, damit wir mehr Dialoge und weniger Monologe im Forum haben und ich hoffe das es weiterhin lebhaft aber nicht ohne Toleranz gegenüber anderer Meinung weiter geht und wir Freude an der Unterhaltung haben können wozu unser Forum ja da ist !
Liebe Grüße !
Euer Admin Franz - Snoopi-el
Lenchen66 yrsIch nehme an, diese Ermahnung gilt vorwiegend mir.
Ich bin gerne bereit, zusätzliche Erklärungen abzugeben, wenn diese für nötig angesehen werden.
Ich bitte aber nicht, wenn ich eine Meinung nicht als für mich richtig annehme und mit Argumenten zu widersprechen versuche mir das als nicht Anerkennen dieser Meinung anzulasten.
Ich stehe dazu, dass ich manche Argumente als sehr kritisch bis hin zu vorurteilsbelastet ansehe. Ich bitte doch alle darum, wenn ich solche wertenden Argumente in Bezug auf Menschengruppen oder Kulturen gebrauche, mich ebenfalls darauf hin zu weisen. Ich finde, es gehört auch zu einer Wertschätzung, den anderen auf Widersprüche hinzu weisen und davon auszugehen, dass er dies auch bedenkt.
Aber das Ziel kann es ja nicht sein, dass wir alle nur noch einer Meinung sind.
T********hAls alter Ammerländer muss ich ja zugeben, das ich bei dieser Party noch relativ neu bin.
Solche Partys sind ja auch nicht unbedingt was für 81 jährige, aber ich fahre hin , treffe dort sicher ein paar alte Bekannte und lerne eventuell auch noch neue Leute kennen.
K*******uMan muss ja nicht im großen Tanzsaal bleiben es gibt ja Nebenräume wo es ruhiger ist und auch den Garten. Ist ja auch keine Disko nur für junge Leute bei Euch.
K*******uJetzt muss ich hier doch mal wieder was über Politik schreiben, ist aber ja auch keine weitere Unterhaltung heute hier am laufen. Ich habe gerade in den Nachrichten gehört, dass ein Gericht entschieden hat das eine Afghanische Familie aufgenommen in Deutschland aufgenommen werden muss mit Visa. So weit, so gut, aber was mich stört ist das die Dame die geklagt hat eine Familie mit 13! Personen mitbringen darf. Da wird wohl ein ganzes Haus und keine Mitwohung in üblicher Größe gebraucht.
Genau das ist doch auch das Problem bei Familienzusammenführung welche viele Personen hauptsächlich aus dem arabischen Raum bei uns fordern. Können sich die Leute die hier bei uns im Forum und auch anderswo immer von humanitären Handlungen reden und diese für absolut richtig halten nicht vorstellen was es für die Behörden und Verwaltungen bedeutet so eine Familie zu versorgen. Von Kosten will ich gar nicht reden, aber das ein kleiner Mitarbeiter dort kaum noch die Namen unterscheiden kann. Nur das Alles scheint ja nicht zu zählen wenn man in "höheren Regionen" denkt und nicht interessiert wie das in der Praxis gehen soll. Auch ein Grund für Unmut bei Vielen.
U*******bBei diesem Thema bin ich sehr zwiegespalten. Ich kann deinen Ausführungen folgen und sicher ist solch eine Großfamilie kein Einzelfall.
Wenn aber Deutschland eine Verpflichtung gegenüber den Helfern und deren Familien, ein Versprechen abgegeben haben, für deren Sicherheit mit Asyl nachzukommen, dann gehört sich im Nachlauf nicht eine Begrenzung oder ähnliches auszusprechen.
Diese Helfer leben in Angst vor Übergriffen und Verfolgung.
Allgemein ist diese Asyldebatte um Personen/Helfer aus Afghanistan ein NoGo.
Sie haben sich auf unser Wort verlassen.
Die Debatten um Kosten für eine Großfamilie wird instrumentalisiert.
Sind zukünftigt noch Helfer vor Ort bereit sich anzubieten, ohne danach wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen zu werden?
Die Verhältnisse in diesen Breiten sind und waren bekannt und mit unseren nicht zu vergleichen.
Vertrauen zu missbrauchen ist der Anfang von Verbitterung und negativen Reaktionen.
K*******uWas die Fälle aus Afghanistan angeht verstehe ich das auch wie Ihr, auch wenn es schwierig genug ist. Nur, mir ging es um den Familienzuzug aus den arabischen Ländern allgemein. Da, denke ich, kann man auch wenn es aus humanitären Gesichtspunkten verständlich ist, nicht so großzügig sein und unser ehemaliger Bundespräsident hat das mit diesem Satz "Unser Herz..." schon richtig gesagt. Was mich immer stört ist, dass niemand von den Menschen redet, welchebei den Behörden diese Fälle auf der unteren Ebene bearbeiten müssen und wie die Vorgaben von oben praktisch gelöst werden können keinen der Vertreter großer Moral interessiert.
Created08/07/2025edited once K*******uJa, das kritisierst Du natürlcih zu Recht, Peter, aber mir sprang die Zahl von 13 Familienangehörigen ins Auge die bezeichnend ist für Familien aus moslemischen Staaten. Ich finde es genau wie Ihr einen Skandal, dass sich unsere zuständigen Ministerien und Behörden nicht ausreichend um diese Helfer in Afghanistan kümmern und immer noch eine so hohe Anzahl von Menschen die einen Anspruch auf Visa haben, Diese bisher noch nicht bekamen.
Nun sind diese schutzbedürftigen Menschen aber keine Heiligen Kühe und wenn man diese Anzahl als Beispiel für die Problematik der Familienzusammenführung allgemein nimmt, ist das ja nicht gegen diese besonderen Fälle und deren berechtigte Migrationsansprüche gerichtet. Aber wenn man sieht das es wegen der Anzahl schon für diesen begrenzten Personenkreis für die Behörden die solche großen Familen betreuen müssen schwierig sein wird, Diese mit Wohnraum, medizinischer Versorgung und Vielem mehr zu versorgen. Ich finde, da kann man sich schon die Größe des Problems insgesamt denken, was Einige bei uns anscheinend nicht wissen wollen.
Lenchen66 yrsEntschuldigt, dass ich das so klar für mich feststelle:
Hier wird mit nicht benannten Zahlen eine gefühlte "Bedrohung" der deutschen Gesellschaft und eine "Überforderung" der "einzelnen kommunalen Mitarbeiter*In" an die "ja niemand denkt" konstruiert. Es sind "die arabischen Flüchtlinge" die unsere Sicherheit bedrohen.
Ich denke, dass ich nicht benennen muss, an welche Partei mich solche Faktenfreie Argumentation erinnert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du, Franz/Snoopi El, dieser Partei nicht nahestehst.
Ich sehe aber, dass Du, wie auch andere Akteure, die deren "Argumentationslinien" wiederholen, dieses Denken in die Mitte der Gesaellschaft trägst.
Ich fühle meine und die Sicherheit vieler queerer und rassifizierter und auch behinderter Menschen bedroht durch rechte Parolen und Argumente, die, wie überall zu beobachten, auch zu Handlungen führt.
Ich sehe, dass die Sicherheit vieler nicht als männlich Gelesener Menschen durch "Partnerschaftsgewalt" bis hin zu Femiziden bedroht ist.
Ich sehe, dass sich auch demokratische Staaten zunehmend abschotten und der Idee der wehrhaften einzelnen Nation annähern.
Ich halte nichts von solchem dem völkischen Denken sich annähernden Bild von ethnisch reinen, als kulturell reinen verklausulierten, Staaten.
T***b
Natürlich sind den Helfern der Deutschen die in Afghanistan versprochenen Unterstützungen nicht zu verweigern. Andererseits kann ich die an anderer Stelle beschriebenen Zustände an Deutschlands Schulen auch nicht ignorieren. Aber zur Abwechslung und zur Entspannung der Gemüter mal wieder etwas Profanes:
Da ich Snoopies an dieser Stelle schon zur Gewohnheit gewordenen Beschwerden über die Unverschämtheit der Sportübertragungen im öffentlich rechtlichen Fernsehen vermisse, jetzt mal ein kleines Update:
Die Fußballerinnen haben mit dem 2:1 Sieg gegen Dänemark auch ihr zweites Spiel gewonnen. Jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster, wenn ich glaube, dass diese deutsche Mannschaft die EM nicht gewinnen wird, weil ich sie nicht für stark genug dafür halte. Natürlich würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ich nicht recht hätte.
Gestern gab es in Wimbledon fast eine Sensation. Laura Siegemund, eine 37-jährige außer in Fachkreisen unbekannte Deutsche, stand im Viertelfinale kurz vor dem größten Triumph ihrer Karriere. Sie benötigte gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus nur noch wenige erfolgreiche Schläge, um das Wunder eines Halbfinaleinzuges perfekt zu machen.
Da ich früher neben Fußball auch in einer Mannschaft Tennis gespielt habe, weiß ich, dass gegen Ende eines spannenden Spiels die Entscheidung reine Kopfsache ist. So war es auch gestern: Die auf dem Papier klar überlegene Belarussin wurde durch die Hartnäckigkeit der Deutschen immer unsicherer und stand so kurz vor dem Aus.
Laura Siegemund, die deutsche Außenseiterin, die durch dieses Spiel vom Platz 104 der Weltrangliste auf Platz 54 vorrückte, aber spielte unbekümmert und befand sich so vor dem größten Triumph ihrer Karriere. Ganz kurz vor dem Ende aber dachte die Deutsche wohl zu intensiv über die Konsequenzen eines Sieges nach, verkrampfte und verlor. Welche Zentnerlasten danach von Sabalenka abfielen, sah man an ihrer Reaktion am Ende des Spiels.
K*******uJa, ist zur Erfrischung ganz gut das du den Sport mal hier im Tagebuch rein bringst, arden, ich wollte es mit Kritik an den Sportübertragungen auch nicht übertreiben, auch wenn ich nach wie vor finde, die Hauptprogramme Das Erste und das ZDF sollten nicht dem Sport gehören.
Aber es hilft nichts, ich muss doch noch mal Lenchen antworten ! Liebes Lenchen, von Bedrohung habe ich nichts geschrieben und wie die AfD argumentiert weiß ich selbst, wenn Du es erwähnst sieht das, auch wenn Du es abschwächst, so aus als wolltest Du doch mit der "Nazi-Keule" auf mich zu kommen. Was mich aber wirklich ärgert ist, dass Du da Zahlen forderst die kein Menschn liefern kann weil das statistisch schwer zu erfassen wären, was mir auch klar ist weil ich im Statistik-Bereich gearbeitet habe. Ich finde es für alle Leute die jeden Tag nicht einfache Arbeit in den Verwaltungen leisten eine abwertende Antwort von Dir, dass Du vermutlich nur weil Du meinst die Migration um jeden Preis verteidigen zu müssen, die Überforderung der Verwaltung, die Dir jeder Praktiker bestätigen wird, nicht anerkennst und sie einfach abtust. Das ist m.E. genau die Art mit der man Leute zur AfD treibt. Ich bin in Ruhestand und brauche diese Anerkennung nicht mehr, aber wer im Beruf ist und so von Grüner und Linker Seite behandelt wird, wo geht der wohl hin ?
Es kann hier unter uns aber doch auch nicht so sein, dass ich nur noch schreiben darf " die arabischen Flüchtlinge sind nur nette, gute Leute die das Beste für unser Land wollen und unsere Wert voll anerkennen". Ich glaube das würdest selbst Du als Satire sehen, Lenchen ! Es müssen doch Mißstände, Probleme und Überforderung genannt werden und es kann auch nicht nur so sein, dass bei Migration nur von "Friede, Freude, Eierkuchen" geschrieben werden darf und sonst gleich die Nazi - Keule herausgeholt wird.
Created09/07/2025edited 4 times, deleted, recovered B*********mVielleicht nicht von Bedrohung, aber von Überforderung.
Nun ist es doch aber so, dass sich das Mass an humanitärer Hilfe nicht an der Fähigkeit der Aufnahmeländer orientieren kann/darf.
Und um das mal gaaaanz vorsichtig zu sagen, Deine konservative und leicht populistisch angehauchte Einstellung stösst mir persönlich öfter sauer auf.
Menschenrechte sind KEINE Verhandlungssache ! Auch wir als queere Leute erheben ja genauso Anspruch darauf.
K*******uWie Du es findest was ich hier schreibe ist die eine Sache, aber leider gehst Du nicht darauf ein was die Überforderung angeht von der ich m.E. zu Recht schreibe, Funky-Fresh. Wenn Du die Überforderung der Behörden nicht siehst solltest Du das vielleicht lieber erklären statt über meine Einstellung zu schreiben, die jeder hier in der Community gerne selbst beurteilen mag. Ich habe etwa 40 Jahre in der Verwaltung gearbeitet und kenne auch ehemalige Kollegen aus Sozial- und auch anderen Behörden, so dass ich meine die Situation und Stimmung hier vor Ort und auch Anderswo etwas einschätzen zu können.
Das das Mass an humanitärer Hilfe sich nicht an der Fähigkeit der Aufnahmeländer orientieren darf sehe ich anders. Ich hatte schon den Satz unseres ehemaligen Bundespräsidenten erwähnt. Das man seine Fähigkeiten überschreitet führt letzten Endes zum Zusammenbruch und damit würde den Menschenrechten auch nicht zum Sieg verholfen, die natürlich keine Verhandlungssache sind. Wenn das eine konservative Einstellung sein sollte, bin ich wohl im Alter etwas konservativer geworden, aber ich versuche sachlich zu bleiben und nicht populistisch.
Created09/07/2025edited once T***bHier kann ich Snoopie nur recht geben und verstehe nicht, wie man darüber überhaupt diskutieren kann. Wenn das Maß an humanitärer Hilfe sich nicht an der Fähigkeit der Aufnahmeländer orientiert, sondern zu einer Überforderung führt, dann endet das zwangsläufig im Chaos, das niemandem nützt.
Lenchen66 yrsIch habe die Nazikeule nicht heraus geholt und auch nicht gemeint. Sonst hätte ich das genau so gesagt.
Was ich benenne ist dass rassistische und bewertende Erzählungen nicht nur in rechtsextremistischen Parteien zu finden sind.
Ich selber erlebe die Überforderung von Menschen im öffentlichen Dienst, wenn mein Wohngeldantrag, von dem ja auch meine Sozialfahrkarte abhängt, erst nach mehr als zwölf Monaten bearbeitet werden kann, ich also auf das deutlich teurere Deutschlandticket angewiesen bin. Ich denke nicht, dass dies an zu vielen Ukrainern und erst recht nicht an zu vielen syrischen Antragsberechtigten liegt sondern an zu wenig Mitarbeitenden in den entsprechenden Ämtern.
Ich sehe die Stimmung in der allwöchentlichen Schlange und bei den Mitarbeitenden der Tafel, bei der ich hier vor Ort helfe. Ich höre die Überforderung der öffentlichen Angestellten und die Antworten, die diese sich und anderen geben in den S-Bahnen.
Überraschung: Die bewegen sich genau zwischen den hier diskutierten Einstellungen. Es gibt SPD Anhänger, die die Überforderung durch die "Massenmigration" sehen und CDU Anhänger die die Überforderung durch die fehlende Bereitschaft des Bundes nichtkommunale Aufgaben, die die Gemeinden durch Unterbringung zuziehender Menschen haben mit entsprechenden Mitteln zu unterstützen.
Aber es lebe des Feindbild: Die Grünen sind gegen den Staat, egal, was sie für Argumente bringen. Auch wenn dies Argumente von SPDlern, CDUlern und Linken (noch mehr Staatsfeinde) geteilt werden. Ach ja, auch die Kirchen und humanistisch Organisierte Menschen kritisieren die Asylbeschlüsse. Aber die sollten sich ja eh aus der Politik heraus halten, oder?
Created09/07/2025edited once Lenchen66 yrsIch warte jetzt nur noch darauf, dass mir und den Grünen im Allgemeinen vorgeworfen wird, ich sei für unkontrollierten Zuzug und absolut offene Grenzen, so wie ja auch angeblich Angela Merkel (noch so eine Staatsfeindin) 2015.
Nein, diese Forderung stelle ich nicht. Ich bin nur gegen die immer weiter fortschreitende Aushöhlung des Asylrechts auf europäischer und deutscher Ebene.
Deutschland war 2015 nicht überfordert und ich sehe auch diese Überforderung heute nicht.
Das einzelne Mitarbeiter sich in Sozialämtern, Ausländerbehörden und anderen mit Zuwanderung befassten stellen sich überfordert und alleine gelassen fühlen sehe ich.
Die Überforderung unserer Gesellschaft sehe ich nicht.
T********hLenchen, ich finde gut das du deine Meinung gegen den allgemeinen Trend vertritts.
T***bSo hat jeder seine Meinung. Ich habe schon einige Male hier erwähnt, dass ich froh bin, in Hamburg zu leben, wo man mit Migranten gut umgeht. Das habe ich in Dresden, in der Stadt mit nur wenigen Migranten, ganz anders erlebt.
Die endgültige Frage, ob wir mit der augenblicklichen Situation überfordert sind, kann ich nicht beantworten. Ich persönlich bin nicht überfordert.
Der Satz von Funky-Fresh: „Nun ist es doch aber so, dass sich das Mass an humanitärer Hilfe nicht an der Fähigkeit der Aufnahmeländer orientieren kann/darf“ erscheint mir widersinnig.
Leider wird diese Diskussion in einigen Jahren wohl belächelt werden, nämlich dann, wenn die Klimaflüchtlinge hier verzweifelt vor unserer Türe stehen.
Created09/07/2025edited once K*******uNee, für "heraus halten" bin ich nicht, Lenchen, weder hier bei uns in unserem kleine Forum, wo es ganz wichtig ist das wir Leute haben die sich nicht heraushalten, noch in der großen politischen Diskussion in der Öffentlichkeit und den Grünen möchte ich auch nicht die Rolle des "an Allem Schuld zu haben" geben, die ja auch mal bei der SPD war, worüber Rudi Carell ja damals so ein schönes Lied gemacht hat.
Was die Überforderung angeht sind wir uns also auch fast einig, nur sehen wir die Ursachen etwas anders. Das es nicht allein an der Migration liegt und es auch noch vieles Andere gibt, will ich auch nicht bestreiten, auch wenn ich darin einen nicht unerheblichen Anteil sehe. Das überall Geld fehlt und es durch die Politik nicht immer an die richtigen Stellen kommt, wie Du es schilderst stimmt natürlich, nur ist das nicht die Ursache der Probleme.
U*******bHui, hier ist aber auf einmal Bewegung drin ... freue mich!
Zu Lenchen und der Nazikeule - dürfte geklärt sein. Ich habe diese nicht vernommen.
Und schon bin ich wieder bei den Argumenten, die zu einer Instrumentalisierung in der Gesellschaft führen.
Da bin ich komplett bei Lenchen - sehe ich auch so.
Ich stelle jetzt folgende Fragen: Was glaubt Ihr denn wirklich, was sich aus ignoriertem Klimawandel und ungleicher Verteilung der Weltressourcen in näherer bis weiterer Zukunft entwickelt? Ist es nicht logisch, dass UNSER, auf Kosten anderer basierende Wohlstand, enden wird? Ist es richtig, ein Menschenrecht auf würdiger Unterkunft, Verpflegung und vieler weiterer Dinge von unserem Standpunkt aus in Frage zu stellen oder gar zu begrenzen?
Wer bestimmt über Richtig und Falsch, Teilhabe und Ausgrenzung und und und?
Wir werden durch instrumentalisierter Meinungsmache gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt. Da wundert es mich nicht, dass nach Unten treten so viel einfacher ist als Lösungswege zum gemeinsamen Wohl zu finden.
arden - bringt es weiter oben im letzten Satz auf den Punkt.
Diese eine Welt ist endlich - wir haben keine weitere. Und wenn die Schliessung von Grenzen eine schlaue Entscheidung ist, dann warte ich auf den immer weiter ansteigenden Druck an diesen Grenzen. Wer soll denn wen auch immer aufhalten? Wird dann geschossen?
Sorry, wenn ich jetzt radikal und sehr negativ behaftet auf eine mögliche Zukunft blicke.
Created09/07/2025edited twice Lenchen66 yrsPuh, ich bin deutlich froh doch nicht ganz so alleine mit meiner Meinung zu sein.
...und auch Dir, Franz, für die offene Diskussion, auch wenn wir in der Zuwanderungs- und Asylfrage wohl nie auf einen Nenner kommen werden. Müssen wir ja auch nicht.
„Nun ist es doch aber so, dass sich das Mass an humanitärer Hilfe nicht an der Fähigkeit der Aufnahmeländer orientieren kann/darf“ würde ich auch so nicht sehen. Selbstverständlich macht es keinen Sinn wenn ein Staat an den Hilfsleistungen scheitert und zerbricht. Damit wäre weder den Geflüchteten noch den Hilfe anbietenden geholfen. Aber die Gefahr sehe ich in Europa und Derutschland nicht begrenzt in den Möglichkeiten zur Hilfe sondern in Abgrenzung gegenüber Hilfsbedürftigen durch kulturellen Hochmut und Rassismus.
T***bNun möchte ich einmal auf die Fragen von bewe69fun eingehen:
Ja, wir müssten jetzt eigentlich jeden Cent zur Rettung des Klimas ausgeben. Ist aber im Moment nicht angesagt. Habeck wurde schon verabschiedet, Baerbock mehr oder weniger auch.
Hier in diesem Forum gab es vor deiner Zeit eine riesige Debatte, ob wir noch weiter Schnitzel essen dürfen oder nicht. Auch die Wärmepumpe wurde abgestraft.
Statt den Klimawandel zu bekämpfen, gibt es jetzt andere Prioritäten.
Deine genannten Punkte sind wichtig, aber das Land hat momentan andere Sorgen. Deutschland wehrfähig zu machen, ist jetzt angesagt.
Das alles ist auf lange Sicht bestimmt kurzsichtig, denn der Klimawandel wird wohl ein noch größerer Feind als Putin sein. Doch da die richtige Reihenfolge einzuhalten, ist wohl auch für Politiker nicht einfach.
T***b
Wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrückt, aber ich sehe es genauso wie du. Ich wollte damit eigentlich nur auf die Schizophrenie der Lage aufmerksam machen.
Putin möchte in Zarenmanier sein Reich erweitern. Wir werden mit Recht versuchen, das zu verhindern. Deshalb müssen wir aufrüsten und uns wehrfähig machen.
Sollte es zum Krieg kommen, haben beide Seiten die Ressourcen, die zur Verhinderung des Klimawandels nötig wären, in die Aufrüstung gesteckt. Doch am Ende sind die Ideen machthungriger Politiker wie Putin nebensächlich, denn die Auswirkungen des Klimawandels werden viel stärker als er selbst sein.
K*******uIch habe vor vielen Jahren als es die Grünen noch gar nicht gab hier vor Ort bei einem Arbeitskreis für Umweltschutz mitgearbeitet. Damals war Information über Atomenergie angesagt und wichtig, weil kaum Jemand richtig informiert war und die Politik voll auf "die kernige Energie" setzte. Immer noch versuchen Politiker die Atomenergie wieder ins Spiel zu bringen, das sind vermutlich auch die Leute die verhindern das sachlich und vernünftig über Nutzung auch oder gerade von Wärmepumpen nachgedacht wird und wir darüber aufgeklärt werden, warum wir nicht wenigstens auf den Weg zu einer Lösung wie in Dänemark kommen können.
Was ich allerdings vermute ist eine Schwierigkeit dabei, dass wir außer den durchweg nachvollziehbar und anständig arbeitenden Wohnungsbaugenossenschaft und kommunalen Gesellschaften einige sehr große Unternehmen mit einer riesigen Menge an Mietwohnungen haben die unterschiedlichste beheizt werden. Der größte Teil wird Fernwärme und Gas sein und bei Gas ist es unterschiedlich ob es eine große Anlage oder viele Etagen- und Einzelthermen gibt. Alleine die Planung der Ersetzung durch Wärmepunpen dürfte da viel Geld kosten von der Einrichtung damit noch gar nicht zu reden. Dies wird einer der Punkte sein warum man das Thema Wärmepumpen lieber wegschiebt, denke ich.
Created10/07/2025edited 4 times K*******uO man, es ist mitunter wirklich schwierig einen Dialog mit Dir hier zu haben, Lenchen. Ich will doch auch nicht darauf hinaus, dass was mit bestehenden, intakten Anlagen geschehen soll. Was ich versucht habe zu erklären ist, warum die Politik das Thema lieber umgeht. M.E. will man sich nicht mit den großen Wohnungseigentümern anlegen. Es ist doch ganz klar, wenn man nicht Wohnraum vernichten, d.h. abreißen will müsste man irgendwann umstellen, bei Fernwärme viellicht nicht, aber bei Gas-Etagenheizungen bestimmt. Die Gaslieferanten von Denen Du schreibst sind natürlich ein weiterer Grund warum man sich nicht mit Wärmepumpen beschäftigen will seitens bestimmter Politiker.
Lenchen66 yrsIch erinnere mich halt sehr genau, dass die FDP mit bgezielten Falschdarstellungen die guten Ansätze von Herrn Habeck torpediert hat und das heute noch die Meinung, dass die Forderung der Grünen die Bevölkerung überfordern würde...
Das Gegenbeispiel, Dänemark, habe ich hier angeführt.
Die Politik in Deutschland orientiert sich lieber an Lobbyisten als an Fakten.
Es tut mir leid, wenn ich der veröffentlichten Meinung, die als Tatsachen darherkommt, einfache Fakten entgegensetze.
K*******uGenau das über die Orientierung an Lobbyisten schreibe ich doch, sind das keine Fakten von Denen ich schreibe und zwar meine Meinung und nicht irgendeine "veröffentlichte Meinung" ? Ich weiß jetzt nicht wen Du ansprichst mit Deiner Entschuldigung, mich kannst Du da doch nicht gemeint haben ?
Created10/07/2025edited twice Lenchen66 yrs"Was ich allerdings vermute ist eine Schwierigkeit dabei, dass wir außer den durchweg nachvollziehbar und anständig arbeitenden Wohnungsbaugenossenschaft und kommunalen Gesellschaften einige sehr große Unternehmen mit einer riesigen Menge an Mietwohnungen haben die unterschiedlichste beheizt werden. Der größte Teil wird Fernwärme und Gas sein und bei Gas ist es unterschiedlich ob es eine große Anlage oder viele Etagen- und Einzelthermen gibt. Alleine die Planung der Ersetzung durch Wärmepunpen dürfte da viel Geld kosten von der Einrichtung damit noch gar nicht zu reden. Dies wird einer der Punkte sein warum man das Thema Wärmepumpen lieber wegschiebt, denke ich."
Genau auf diese Aussage von Dir gehe ich in meiner Antwort ein.
Die Genossenschaften sind nicht betroffen, da es sich hier um Altanlagen handelt.
Ich gebe zu, dass ich in meiner Antwort die "veröffentlichte Meinung", dass es sich bei Wärmepumpen um eine neue, unsichere, teure Technologie auch im Neubau handelt aber gedanklich einbezogen habe. Davon hast Du nicht gesprochen.
T***bSnoopie, bevor du weiterschreibst, halte bitte mal kurz die Luft an und erinnere dich an vergangene Zeiten.
Vorausschicken möchte ich, dass ich nicht in der grünen Partei bin und auch nicht über das Fachwissen von Lenchen verfüge.
Es gab damals hier im Forum eine eindeutige Kampagne gegen Habeck und seine Absichten. An eurer Seite mischte noch AAT mit (mein Schnitzel gehört mir). Springer hatte mit seinen Zeitungen eine beispiellose Hetzjagd gegen Habeck und Co. eröffnet.
Ich habe damals hier für die Wärmepumpe geschrieben und wurde in die Ecke der am Leid der Bevölkerung uninteressierten finanziell abgesicherten Großstadtmodegrünen
gestellt.
Der Einzige hier im Forum war Candide, der nicht auf euren Zug aufgesprungen war. Er schrieb da von einem Bekannten, der eine solche Wärmepumpe hatte und sich damit zufrieden zeigte.
K*******uBei uns bauen die Genossenschaften auch, aber es ist doch egal ob die betroffen sind oder nicht, es ging mir darum das die Politik das Thema Wärmepumpen als "heißes Eisen" zu sehen scheint, mehr wolltre ich gar nicht sagen. Ich weiß nicht warum wir da aneinander vorbei reden, eine Beurteilung bezüglich Wärmepumpen kann und will ich doch gar nicht abgeben. Was mir da zur Zeit zu fehlen scheint ist die öffentliche Meinung der Politk dazu und ich hatte den Eindruck das wir da nicht weit auseinander sind, Lenchen.
Created11/07/2025edited once T********hDa möchte ich auch meine persönliche Meinung zu sagen.
Ich habe ja 2 Wohnungen vermietet. Dort gingen kurz hintereinander die Heizungen kaputt.
Für Wärmepumpen hätte ich fast 60.000 Euro gebraucht, 2 Gasheizungen kosteten weniger als 20.00O Euro. Da hätte ich die Miete ja erhöhen müssen und überlegen müssen , ob die Mieter das bezahlen können.
Beim Altbau ist die Wärmepumpe wohl auch nicht sinnvoll.
So einfach ist das alles nicht, egal ob man CDU oder die Grünen wählt.
K*******uDa haben sich unsere Beiträge gerade überschnitten und ich lese Deine jetzt gerade eben. Warum Du mir jetzt eine vor Jahren geführte Diskussion aufs Brot schmierst weiß ich nicht, arden, und ich kann mich auch meinerseits an eine große Gegnerschaft was Wärmepumpen angeht nicht erinnern nur daran das ich das wirtschaftlich damals auch nicht für machbar hielt. Was ich ich hier bei Euch, die Ihr den Grünen nahe steht oder sogar Mitglieder seid spüre, ist eine große Empfindlichkeit wenn Jemand nicht genau auf Eurer Seite steht.
Ich habe mich vor Jahren auch eher den Grünen nahe gesehen und ja schon geschrieben das ich bevor es die Partei gab schon in einem Arbeitskreis für Umweltschutz mitgearbeitet habe. Warum ich in den letzten Jahren nicht mehr so begeistert bin von den Grünen ist u.a. die Migrationspolitk und die ständigen Belehrungen an die Bevölkerung als wenn man über Diese steht, was auch bei Lenchen manchmal so klingt, obwohl ich Sie persönlich als humorvollen, liebenswerten Menschen kennengerlernt habe damals.
U*******bWahnsinn, im positiven gemeint ...
Die Wärmepumpe, völlig falsch dargestellt und von Bild und Habeckgegnern zerpflückt bis zur Unkenntlichkeit. Die bekommt auch kein Asyl im Wohnungsbau !
Tja, dumm nur, wenn genau diese Wärmepumpen schon seit Jahren (bereits vor Habeck) einen erfolgreichen Werdegang hingelegt haben. Da ich in einem Wohnungsunternehmen tätig bin, kann ich nur das Gegenteil der Behauptungen anführen. Wir bauen diese ein, wo es nur geht! Dazu noch ein Mix aus Solarstromanlagen auf den Dächern (billiger Mieterstrom) und weiteren unterstützenden Maßnahmen. Selbst neuere Anlagen werden durch Wärmepumpen ersetzt. Gasbetriebene Heizungen sind ein Irrweg, genau wie die geforderten Gaskraftwerke für Deutschland. Eine Ministerin die vorher für Energiekonzerne tätig war, kann nur an gutgehende Lobbygeschäfte denken und bedient nicht die Zukunft.
Rückwärtsgewandte Politik vom Feinsten!
Auch manche Preisangaben kann ich nicht nachvollziehen ...
K*******uWas die Wohnungsbauunternehmen angeht habe ich ja von den Genossenschaften und auch kommunalen Gesellschaften geschrieben und es mag auch noch Andere geben die gut arbeiten. Hier bei uns sehe ich das noch nicht, dass es eine Umstellung von Gas gibt, bewe69fun, ich hätte bestimmt nichts dagegen, davon abgesehen das ich als Mieter auch wohl nicht groß gefragt würde. Das Problem sehe ich bei den ganz großen Gesellschaften wo ich auch hier in der Stadt sehe, dass sie Wohnungen verkommen lassen und die Mieterbetreuung und der Service absolut schlecht sind. Ich lag wohl richtig, dass ich gerade andeutete mich bei der Beurteilung was Wärmepumpen lieber rauszuhalten.
Created11/07/2025edited once T***bEs geht mir überhaupt nicht darum, besonders nachtragend zu sein und Geschichten zu deinem Nachteil aus der Mottenkiste zu holen, Snoopie.
Aber dies ist ein gutes Beispiel, wie die öffentliche Diskussion eine Meinung beeinflusst. Damals war es hier im Forum zum Beispiel angesagt, Fleischverweigerer lächerlich zu machen und Wärmepumpen abzulehnen.
Ich bin kein technischer Experte, um ein ausgewogenes Urteil fällen zu können. Mir war und ist nur klar, dass wir die fossilen Energieträger reduzieren müssen und habe mich deshalb für die Wärmepumpe ausgesprochen.
Lenchen66 yrsDanke für Dein Urteil, dass ich so klinge, als ob ich von Oben herab schreiben und nicht mit Fakten zu überzeugen versuche...
Danke, dass Du erwähnst, dass ich durchaus Humor, und, wie ich ergänzen möchte, auch Selbstironie, die Fähigkeit über mich selbst zu lachen, habe.
Ich weiß, dass bei Alltbauten Schwierigkeiten entstehen können, besonders, wenn nur Einzelwohnungen betroffen sind. Aber auch dafür gab es ja Ausnahmen in dem Gesetzentwurf, gibt es Ausnahmen in den bestehenden Gesetzen.
K*******uNatürlich beeinflußt die öffentliche Meinung die Menschen, arden, aber nicht nur mich, dem Du das ankreiden möchtest , sonst wäre es ja kein Beispiel, sondern alle Menschen, ob jung oder alt, politsch links oder recht. Woran Du nicht errinnerst ist, dass in der Zeit als Habecks Gesetz herauskam viele Leute, die sich so gerade ihr Haus leisten konnten Angst vor hohen Ausgaben durch Pflicht zur Wärmepumpe hatten, die sie gar nicht haben brauchten, die aber da war weil das Gesetz schlecht kommuniziert wurde und Bild u.a. das Ihre dazu getan hatten.
Das Du nun auch noch jeden Scherz der mal über Fleischverweigerer hier zum Problem machen möchtest, verstehe ich auch nicht, ich hab eher das Gegenteil empfunden das Vegetarier und Veganer ständig über die bösen Fleischesser und Tiermörder hergezogen sind. Da sollten doch beide Seiten so viel Humor haben das sie über kleine Sticheleien hinwg sehen können.
Was mich betrifft, ich gebe mir seit ich vor einem guten halben Jahr weil ich noch als Einzigster da war die Verantwortung für diese Community übernommen habe große Mühe, das hier faire Unterhaltunge und Diskussionen stattfinden. Großen Dank erwarte ich dafür ja nicht, aber mag auch nicht hinnehmen, hier zum Prügelknaben gemacht zu werden, wenn eine Diskussion nicht so läuft wie man sich das wünscht.
Created11/07/2025edited 4 times K*******uDa ist die nächste Überscheidung , wir scheinen ziemlich zeitgleich zu schreiben. Sehr humorvoll klingt das nicht was Du gerade schreibst, ich finde auch gar nicht wo ich die Formulierung "von Oben herab" gebraucht hätte. Ich wollte nicht nur ein Kompliment machen, ich habe Dich damals wirklich so gesehen, Lenchen, aber wenn wir hier diskutieren finde ich Dich so nicht richtig wieder. Ich finde es im Moment schwierig hier zu einer entspannten Situation zu kommen, wenn ich immer wieder m.E. nicht gerechtfertigten Angriffen ausgesetzt bin.
Created11/07/2025edited once Lenchen66 yrsEs ist nicht meine Absicht, und das schreibe ich ja auch immer wieder, Dich oder irgend jemanden persönlich anzugreifen.
Es geht mir um Tatsachen und Fakten.
"Warum ich in den letzten Jahren nicht mehr so begeistert bin von den Grünen ist u.a. die Migrationspolitk und die ständigen Belehrungen an die Bevölkerung als wenn man über Diese steht, was auch bei Lenchen manchmal so klingt,..."
Das ist nachdem ich hier wieder mitmache nicht das erste Mal, dass Du über meine Art und nicht meine Argumente urteilst.
Wenn es Dich tröstet, passiert mir dies durchaus nicht zum ersten Mal, dass ich als oberlehrer*Innenhaft bezeichnet werde. Einer meiner Spitznamen war Proffesor*In schon auf der Realschule. Mir mir üben wollten viele, mich als verletzlichen Menschen, der gerne liest und aus dem gelesenen Schlüsse zieht akzeptieren leider nicht.
Leider werden die Verletzungen durch die Bewertung für mich mit der Häufigkeit nicht einfacher zu tragen, eher im Gegenteil.
T***bTut mir sehr leid Snoopy. Aber das hast du nun wirklich nicht verdient. Du gibst dir nicht nur große Mühe, sondern du hast die Community nach dem Tod Squirrls auch sehr gut weitergeführt. Das wird dir jeder der „Aktivisten“ hier bestätigen.
Ich finde es sehr gut, dass du dich mal in dieser Form gemeldet hast. Bisher ging ich immer davon aus, dass dir Kritik überhaupt nichts ausmacht, weil du ja nach deinen eigenen Worten ein „dickes Fell“ hast.
Natürlich war mein Verhalten nicht in Ordnung. Man sollte nicht auf Dinge aus ferner Vergangenheit zurückgreifen. Entschuldigung! Mach bitte weiter, und ich werde in Zukunft auch sorg- und achtsamer sein.
K*******uIch nehme die Entschuldigung gerne an arden ! Es ist mir einfach ein bißchen zu viel geworden und ich habe auch eher das Gefühl gehabt das ich angegriffen wurde und nicht so sehr Lenchen. Darüber haben Lenchen und ich jetzt begonnen im Privatchat zu versuchen, aufeinander zuzugehen. Ich denke so viel darf ich wohl schreiben aber sonst bleibt das eben privat. Was Deine letzten Beiträge betrifft, da hab ich auch das Problem bei dem Vielen was schon im Forum von mir oder an mich geschrieben wurde kann ich mich längst nicht mehr an Alles erinnern und die ganze alten Sachen wieder durchzugehen, das wäre mir auch zu sehr zeitraubend. Lass uns bitte beim Aktuellen bleiben !
T***bNa, dann ist ja alles in Ordnung. Trotzdem sollte man mit seinen Vorurteilen sparsam umgehen. Ich bin kein Vegetarier, Veganer oder sonst etwas. Ich esse gerne Schnitzel oder auch Bratwurst.
Außerdem glaube ich nicht, dass es sich um humorvolle Sticheleien der beiden Gruppen gehandelt hat. Sticheleien setzen eine Art Grundsympathie und Verständnis für den Gegner voraus.
In diesem Fall aber habe ich eine todernste, um nicht zu sagen militante Überzeugung der Kontrahenten auf beiden Seiten festgestellt, die von der notwendigen Toleranz meilenweit entfernt war.
Created12/07/2025edited once K*******uHört das denn nie auf, nun klingt es bei Dir schon fast wieder böse, obwohl Du Dich im vorherigen Beitrag entschuldigt hast, arden ? Ich hab doch niemand persönlich gemeint als ich die Begriffe jetzt verwendet habe, war nur ein Versuch auf das Frühere von dem Du geschrieben hattest in Erinnerung zu bekommen. Warum unterstellst Du mir Vorurteile. Grundsympathie und Verständnis für Dich sind doch für mich schwierig, wo ich von meinem Leben hier in der Community schon viel geschrieben habe aber Du weitgehend anonym bleibst. Aus der Anonymität anderen eine militante Überzeugung zu unterstellen ist nicht fair, egal ob es nun mich betrifft oder Andere.
T***bWie kann man nur so wahnsinnig empfindlich sein? Ich habe von den beiden Gruppen (Fleischliebhaber und Vegetarier) und nicht von dir geschrieben.
Von den aktiven Schreibern tritt etwa die Hälfte anonym auf. So lange du es nicht zur Bedingung machst, hier mit Bild zu erscheinen, ist dir keiner Rechenschaft schuldig.
Besonders schräg finde ich es, dass du damit jetzt an die Öffentlichkeit gehst. Als du mich gebeten hattest, hier als Co-Admin zu schreiben, habe ich dir meine Gründe für die Absage genannt (wäre nur mit einem veröffentlichten Bild gegangen). Das jetzt an dieser Stelle gegen mich zu verwenden, spricht nicht für dich.
K*******uMag wohl, aber Dein Ton klingt auch nicht nach Verständigungssuche, arden. Das Du über Deine Gründe das Du kein Bild im Profil hast geschrieben hast habe ich auch so in Erinnerung. Ich wollte aber darauf hinaus, dass Du nach Deiner Entschuldigung gleich wieder einen ziemlich harten Ton angeschlagen hast, ob nun ich gemeint war oder nicht. Zuletzt hast Du schon über Veganer und Vegetarier geschrieben den Begriff Fleischliebhaber habe ich an früherer Stelle gesehen. Ist auch Alles ok und man sollte sich da nicht weiter was um die Ohren hauen. Ich habe auch bei Lenchen geschrieben, dass ich nicht verstehe das wir nicht friedlicher miteinander schreiben können.
Created12/07/2025edited once K*******uJa, lasst uns lieber mal übers Essen schreiben, auch wenn arden mir das vielleicht nicht glaubt, ich kann mir schon vorstellen das Dein selbst zubereitetes Essenn sehr lecker ist, Lenchen. Wo man hört das es oft nicht so gut ist und viel Geschäftemacherei dabei, das sind die veganen Fertigprodukte die oft ja auch aussehen sollen wie Fleischprodukte, blos eben ohne Fleisch.
Bei uns Fleischliebhabern, um diesen Ausdruck mal zu übernehmen, gab es heut Snirtje-Braa das ist eine norddeutsche-ostfriesische Variante vom Schweinebraten. Der Schweinsbraten in Süddeutschland bzw. Bayern ist auch sehr gut, aber wir mögen gerne diesen Braten vom frisch geschlachteten Schwein der sehr weich gekocht wird und nicht in Scheiben sondern in Stücken mit Souce serviert wird, als Beilagen Rotkohl und Salzkartoffeln. Rolf war mit meinen Kochkünsten heute sehr zufrieden und möchte am liebsten jeden Tag bekocht werden.
Created12/07/2025edited once U*******bPolitische Entscheidungen benötigen eben eine Anlaufzeit, bis diese wirken. Ein Problem nicht anzupacken oder einen Schritt rückwärts zu gehen, verschärft die Probleme nur.
Diese Tendenzen zum Rückschritt werden immer deutlicher. Forderungen nach Kernkraft- oder Gaskraftwerken werden uns nicht helfen und zeigen in die falsche Richtung.
Einerseits gibt es keine Endlagerstätte und zudem eine Abhängigkeit von Zulieferern.
Wir sitzen nicht auf diesen Rohstoffen und sind ausgeliefert! Egal wem ... weder Putin, noch Trump oder Saudis usw. sind mir persönlich sysmpathisch.
K*******uDanke für Deine Info , bew69fun ! Wir haben hier mal wieder Überscheidung sonst hätte ich gleich geantwortet, aber es ist gut wenn es dazu kommt, zeigt ja das es hier im Forum lebhaft ist !
Ich wohne bei einer städtischen GmbH hier, die einensehr guten Service hat und auch noch eigene Handwerker. Auch was das Bauen und Renovieren anbelangt traue ich Denen zu, so wie die Gesellschaft zu arbeiten bei der Du tätig bist. Diese Gesellschaft hat Anfang der 50er Jahre große Teile im zerstörten Emden aufgebaut und ich bin als Kind von 6 Jahren mit meiner Mutter und dem Großvater hier in einer der ersten neu gebauten Wohnungen eingezogen. Seit 1968 bin ich selbst Mieter und habe vor 6 Jahren eine Wohnung im Erdgeschoss mit Terrasse übernehmen können.
Created12/07/2025edited once K*******uDie hier den Rohstoff anliefern sind die sympathischen Norweger. Die Erdgas-Pipeline von Norwegen kommt hier in Emden bei einer Verteilerstation an und da wir ja direkt an der niederländischen Grenze liegen, gibt es auch Anschlüsse von und nach dort. Ich schrieb aber auch schon mal mit Lenchen, dass ich auch nicht glaube, dass die Verbrennung von Erdgas die ideale Energieversorgung ist.
Created12/07/2025edited twice Lenchen66 yrsDas mit dem nicht vom Teller mopsen gelingt eh nicht. Ich weiß noch, dass ich wie eine Löwin darum kämpfen musste, dass beim Familientreffen Gemüse und Pilze mit auf den heiligen Fleischgrill durften umd dann mit meiner Tante zusammen darum kämpfen musste, dass auch wir Vegetarier etwas von dem Gemüse bekommen...
K*******uGestern abend (und bis heute Nacht) hatten wir nun in Torsholt im Ammerland nähe Westerstede und Bad Zwischenahn die schöne Party der Toleranz die es schon sei 16 Jahren gibt. Es war ein wunderbarer Abend und man kann dem Ammerlander Stammtisch und dem Dirk der das so viel Jahre organisiert mit seinen Helfern (u.a. auch unseren Community-Freund Heinz - Wemkendorf) nur für seine bzw. ihre Arbeit herzlich danken.
Rolf und ich waren mit 2 Freunden aus Emden die vorher zum Kaffee zu Besuch bei uns waren gegen 20 Uhr in dem sehr schön mit vielen Regenbogenflaggen geschmückten Saal. Das Wetter passte auch prima, es war nicht zu warm aber man konnte sich auch draußen im Garten aufhalten wo man beim Food-Truck auch einen Imbiss bekommen konnte. Gleich zu Anfang habe ich dann zum ersten Mal Heinz getroffen und er hat sich später eine Zeit zu uns am Tisch gesetzt wo wir eine nette Unterhaltung mit ihm, meinem Partner und unseren Freunden hatte.
Etwas später wurde auch der Abend mit Tanz eröffnet und man hatte einen sehr guten DJ dafür ausgesucht, der die Leute im Saal gut in Stimmung bringen konnte. Später sang dabei auch ein junger Mann aus Hamburg mit einer sehr schönen Stimme der mit einer Gruppe aus Emden und Leer mit dem Bus mit vielen jungen Leuten mitgekommen war. Es war eine sehr schöne Stimmung bei zwischen 120-150 Besuchern in allen Altersgruppen von 18 bis 90, hauptsächlich aus dem LGBT Bereich aber auch nicht nur.
Ich denke so Etwas findet man in Deutschland nicht so Viel und es ist richtig dies auch hier zu würdigen. Auch ich habe außer dem lieben Wemkendorf noch einige andere Bekannte getroffen, die ich auch zum Teil über ein Jahr nicht gesehen hatte und wir sind auch bis gegen 1h heute morgen dabei gewesen. Rolf wohnt ja auch nur etwas 10 km von dem Gasthof und unsere Freunde aus Emden, denen die Party auch sehr gut gefallen hat und die sogar noch etwas bei der Tombola gewonnen hatten, haben uns bei ihrer Rückfahrt wieder dort abgesetzt.
T********hVielen Dank Franz, vielleicht kommen im nächsten Jahr ein paar von den Leuten die das hier lesen.
K*******uWürde ich auch hoffen, unser co-admin oldielove - Peter hat, als wir heute Nacht noch darüber im Privatchat geschrieben haben, schon sein Interesse bekundet es einmal mit zu erleben und wir haben ja mit Sandra im Rollstuhl gestern abend auch gesehen, dass es für Behinderte kein Problem ist teilzunehmen.
Created13/07/2025edited once T***bGestern gab es in der Tagesschau einen Bericht über israelische Bombenangriffe in Syrien. Die Reaktion bei den Zuschauern hier war verständlicherweise wahrscheinlich wie folgt: „Diese Wahnsinnigen in der israelischen Regierung haben wohl noch immer nicht genug und schlachten unschuldige Menschen nach Belieben ab.“
Nun, die Sache ist etwas komplizierter. Die Drusen sind eine religiöse Minderheit, die es sowohl im Norden Israels als auch in Syrien gibt. Ich habe mit einem Israeli Drusen im Norden des Landes besucht und war überrascht, wie herzlich das Verhältnis war.
Aber nicht nur in Israel, sondern auch in Syrien gibt es Drusen. Viele von ihnen leben in Suwaida. Die baten Israel, sie zu schützen, als syrische Soldaten sie angriffen und bedrohten. Der Bericht in der Tagesschau war für meine Begriffe sehr einseitig, denn es handelte sich nicht um eine Aggression Israels, sondern es ging in erster Linie darum, der drusischen Minderheit zur Hilfe zu kommen.
K*******uIch habe die Bilder auch gestern gesehen, arden. Ich verstehe nicht warum man solche Zerstörung in der Hauptstadt eines Landes anrichten muss, wo man gereade einen grausamen Diktator losgeworden ist und die Lage auch ohne Bombenangriffe durch Israel schwierig genug ist. Wenn Isrels Regierungschef sagt, man hätte durch Stärke zeigen einen Waffenstilstand der befeindeten Gruppen in diesem Land erreicht klingt das in diesem Fall eher zynisch und nicht wie unsere europäischen Staatsführer die das auch sagen im Bezug auf die Aufrüstung aber doch niemand angreifen wollen.
Was diese Gruppe der Drusen anbelangt weiß ich nicht was ich davon halten soll. Das Du da freundliche Menschen getroffen hast sagt mir nicht ob deren Lebenseise irgendwie unseren Werten entspricht und auch nicht wie tolerant die gegenüber queeren Menschen wären und erklärt auch nicht den militärischen Kampf den sie offensichtlich führen. Nach den Bildern die im Fernsehen gezeigt wurden, so e ss bei den Druden auch nicht gerade nach fortschrittlich aus, eher nach früheren Zeiten. Kann es sein das das Isrealisch Militär die schwierige Lage Syriens ausnutzen will, Gebiete zu gewinnen ?
Created18/07/2025edited twice K*******uAber ich wollte eigentlich ein anderes Thema heute morgen einbringen. Der Deutschlandfunk den ich oft höre hatte gerade eine Sendung, wo Titel und Text der Ankündigung m.E. ziemlich einseitig sind, was ich hier mal kopiere weil der link das ganze Tagesprogramm enthalten würde:
0:08 Uhr
Lebenszeit
Grillen, Döner, Currywurst
Warum die Deutschen nicht vom Fleisch loskommen
Gäste:
Prof. Dr. Gunther Hirschfelder, Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft, „Europäische Esskultur: Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute“
Dr. Benjamin Buttlar, Sozialpsychologe, „Das Fleischparadox: Warum es so schwerfällt, auf Fleisch zu verzichten“
Dr. Simone Horstmann, Theologin, „Alles, was atmet: Eine Theologie der Tiere“
Am Mikrofon: Brigitte Baetz
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
Veggie-Boom in Supermärkten, Klimakrise und Massentierhaltung – viele Argumente sprechen dafür, den eigenen Fleischkonsum zu überdenken. Und doch bleibt Fleisch für viele Deutsche ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Ernährung und Alltagskultur: auf dem Grill, im Imbiss oder auf dem Frühstücksteller. Während sich junge Menschen zunehmend für vegetarische oder vegane Alternativen entscheiden, bleibt der bundesweite Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch trotz Rückgangs vergleichsweise hoch. Warum fällt der Abschied vom Fleisch so schwer? Welche Rolle spielen Tradition, Geschmack und soziale Prägung? Und wie verändert sich unsere Esskultur – im Spannungsfeld zwischen Genuss, Gewohnheit und Gewissen?
Nun war die Sendung die ich zeitweise verfolgt habe zwar doch nicht ganz so einseitig, es kamen bei Hörern und Experten auch Befürworter vom Fleischverzehr zu Wort, aber ich finde diesen Titel und den Text absolut einseitig und eine Unverschämtheit. Bevor man so einen Titel nimmt muss man doch erst fragen, ob ein Verzicht auf Fleisch überhaupt sinnvoll ist und ob die Menschen in unserem Land das wollen, die in der Mehrheit auch nicht Veganer oder Vegetarier sind.
Created18/07/2025edited twice K*******uDanke für die Info - links, werde es in Kürze lesen, arden, ist heute abend zu spät geworden.
T***b
Bei der Auseinandersetzung mit den Argumenten der beiden Lager stelle ich immer wieder fest: Beide Seiten berichten tendenziös und die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte.
Wenn Sophie von der Tann ihre Stimme senkt und mit ungeheuerem Pathos vom (berechtigten) Leid der Palästinenser spricht, dann vergisst sie regelmäßig hinzuzufügen: „Das alles könnte im nächsten Augenblick beendet werden, wenn die Hamas sich ergibt, die Waffen niederlegt und die Geiseln freilässt.
Der 7. Oktober war ein Trauma für Israel. Erstmals nach dem Holocaust waren Juden wieder einem Feind wehrlos ausgeliefert. Das haben die Menschen bis heute nicht verkraftet. Auf moralische Lehrstunden einer Sophie von der Tann aus Deutschland können sie gut verzichten.
Israel hat den besetzten Sinai und den Gazastreifen zurückgegeben. An neuer Landnahme in Syrien ist Israel wohl nicht interessiert, glaube ich zumindest, Snoopie. Aus existenziellen Gründen können die Golanhöhen nicht zurückgegeben werden. Die wie auf dem Präsentierteller liegenden Kibbuzime wurden immer wieder von Syrien aus angegriffen.
Bei Friedensbemühungen stand man schon einige Male kurz vor dem Abschluss. Israel und die Palästinenser hatten den Bedingungen zu einem Frieden zugestimmt. Die Antwort der Palästinenser war leider: Fast jeden Tag gab es Terror und Selbstmordattentate. Zur Wahrheit gehört aber auch: Rabin wurde von einem rechten jüdischen Fanatiker ermordet.
Mein Gastgeber in Israel sagte zu mir: „Ich war immer bereit, das Land mit den Palästinensern zu teilen. Aber ich habe nach meiner Flucht aus Deutschland nur dieses eine Land. Wenn die Palästinenser ganz offen sagen, dass sie uns vernichten wollen, dann werde ich gegen sie kämpfen.
Dafür sollten wir als Deutsche in allen Generationen Verständnis haben. Was die Juden Israels überhaupt nicht ausstehen können, ist der aggressive, oberlehrerhafte Besserwisserton, mit dem viele Deutsche ihre moralische Überlegenheit ausgerechnet gegenüber Israel glauben zeigen zu müssen.
Denn jeder in dem Land weiß: Wären die militärischen Machtverhältnisse umgekehrt, wären sie schon längst von der Landkarte verschwunden. Die Deutschen aber hätten einen neuen Gedenktag, bei dem sie mit ergriffener Miene in großem Stil Blumen abwerfen könnten.
K*******uDas Alles ist klar, arden, nur erklärt es nicht die konkrete Vorgehensweise in der letzten Zeit und das Ziel der Regierung die zur Zeit in Israel an der Macht ist. Man kann sich nicht vorstellen das durch so viel Zerstörung, vom menschlichen Leid auf beiden Seiten gar nicht zu sprechen, eine Lösung für ein friedliches Nebeneinander kommen kann.
Es sind in Israel ja nicht wenige Radikale, gewaltbereite Siedler und religiöse Fanatiker und auf palästinänsischer/arabischer Seite sieht man erst Recht keine Politik des aufeinander Zugehens, dazu noch ein "großer Bruder" in Washington der an Umsiedlung und Touristik im Gaza - Gebiet denkt, aber für den sind ja auch die Bombadierungen in der Ukraine "nur ein kleines Problem".Ich glaube da kann selbst ich, der als Kind in einer zerbombten Stadt gelebt hat, mir besser vorstellen was so Etwas bedeutet.
Created19/07/2025edited twice T***b
Auf israelischer Seite sind mir durchaus einige Personen aus linken Kreisen geläufig, die durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit den Teufelskreis aus Hass und Missachtung zu durchbrechen versuchen.
Mir ist auch ein Fall der beiden Konfliktparteien aus der Zeit vor diesem Krieg bekannt, bei dem die Väter, deren minderjährige Kinder tödliche Opfer bei Anschlägen wurden, die richtigen Lehren aus dem Konflikt zogen und statt zum Hass zur Versöhnung zwischen Palästinensern und Israelis durch öffentliche Auftritte und Diskussionen aufriefen.
So etwas kann aber im Moment nur gelingen, wenn die Geiseln frei gelassen werden und das israelische Bombardement aufhört. Die Gaza-Pläne Trumps und Netanjahus verurteile ich schärfstens, aber auf mich werden sie kaum hören.
Es liegt mir aber daran, dass wir in Deutschland etwas bescheidener auftreten und uns nicht als die großen Durchblicker in diesem tragischen Konflikt generieren.
Jeder kehre vor seiner Tür: Als Verursacher der Grauen der letzten Epoche sollte es auch für uns als die nicht mehr unmittelbar verantwortlichen Nachfolger der Nazis unsere vordringlichste Aufgabe sein, die richtigen Lehren aus unserer rechten Vergangenheit zu ziehen.
Der rasant steigende AfD-Anteil wegen der Migranten ist aber kein Ruhmesblatt für uns. Dabei gab es bisher noch keine Gefahr an Leib und Leben für uns, ja noch nicht einmal die Reduzierung unseres Lebensstandards war bisher ein Thema.
K*******u"Wir in Deutschland" ist mir im Bezug auf bescheideneres Auftreten gegenüber Israel zu pauschal gesagt, arden. Ich denke das ein großer Teil unserer Politiker und auch unserer Bürger durchaus bescheiden sind in dieser Hinsichr. Aber bescheiden kann ja nicht unterwürfig und unkritisch gegenüber der Isralischen Regierung heißen.
Die heute 80 werden, wie ich und Du auch bald, sind nach dem 2. Weltkrieg und dem Naziregime geboren und haben ihr Leben lang die Last der braunen Vergangenheit mit getragen obwohl sie selbst wirklch nichts dafür konnten. Meine Vettern die bei Kriegsende etwas 10 Jahre alte Kinder waren kann man wohl auch nicht als Schuldige für den Holocaust ansehen.
Um nicht falsch verstanden zu werden, wenn Leute Gedenk und Erinnerungsveranstaltungen als in der heutigen Zeit nicht mehr so als notwendig sehen, ist das absolut nicht meine Ansicht, es ist für mich klar das die Erinnerung an das was passiert ist wachgehalten werden muss.
Ich finde aber, man sollte uns Menschen die im Nachkriegs-Deutschlasnd ihr Leben verbracht haben heutzutage auch nicht überfordern, den Vorwurf der Unbescheidenheit wird man höchstens einer Minderheit machen können und es gibt ja so Etwas wie Unbescheidenheit auch bei Leuten die keine Deutschen sind, sogar bei Israelis.
Hier bei uns wurden in den 80er oder auch 90er Jahren U-Boote für Israel gebaut. Ich kannte einige Werftmitarbeiter dort in der Verwaltung, die auch mit israelischen Offizieren in diesem Bereich zu tun hatten. Da kam nicht selten die Klage, das diese Männer doch sehr arrogant und überheblich mit den Denen umgegangen wären.
Die Mitarbeiter, die das sagten waren keine, die den Beauftragten ihre Kunden feindlich gegenüber standen oder die aus der politisch äußerst rechten Ecke kamen und falsche Lehren aus der Vergangenheit gezogen hatten, sondern hätten mit den Israelis lieber ein Bier trinken wollen im nächsten Lokal.
Ich will solche negativen Kontakte mit israelischen Staatangehörigen natürlich nicht pauschalisieren, aber nur zu bedenken geben, dass man auch hier nichts einseitig sehen sollte, ich glaube damit sage ich nicht, dass ich was dieses Thema betrifft, "der große Durchblicker" bin.
Created19/07/2025edited 6 times T***bIn Ordnung, Snoopie, der Ton unserer Auseinandersetzung (ich würde eher von einem Meinungsaustausch reden) gefiel mir. Ich fand das Gespräch aufschlussreich und fair. Natürlich kenne ich viel mehr Israelis als du. Der Vorwurf der Arroganz ist dabei nicht neu. Dieser trifft tatsächlich auch teilweise meine Wahrnehmung. Allerdings ist damit eher die jüngere Generation gemeint.
Da das Leben hart und mit der Möglichkeit es früh zu verlieren verbunden ist, besteht bei einigen Eltern in Israel die erhöhte Gefahr, die Kinder zu verwöhnen. Militärische Stärke und Waffenfaszination tragen auch nicht unbedingt zur Minderung des Selbstbewusstseins bei.
Ein gemütliches Beisammensein mit einigen Gläsern Bier ist mit denen auch kaum möglich. Als ich vor langen Jahren mit einem Trupp junger Israelis in unsere Fußballkneipe kam, fielen einige durch die Frage nach Milch sehr schnell aus dem Raster der Akzeptanz. Noch lange Zeit danach wurde ich bei den trinkfesten Fußballspielern damit aufgezogen.
Ganz andere Erfahrungen aber hatte ich mit aus Deutschland geflohenen Juden der älteren Generation gemacht. Bei denen habe ich viele „Margot Friedländer Typen“ erlebt. Meistens sehr gebildet, bescheiden, humorvoll, aber immer mit einem Hauch von Wehmut nach Deutschland im Gepäck.
Dazu kam eine Mischung aus Verbitterung und Trauer über das Ende. Oft hörte ich den Satz: „Dass Hitler uns nicht leiden konnte, war uns bewusst. Aber ein ganzes Volk mit Gas zu töten lag jenseits aller Vorstellungskraft.
K*******uDanke, arden, Meinungsaustausch ist eine gute Bezeichnung für das was wir hier machen und das ist es auch was nicht nur wir Beide sondern allgemein hier immer wieder versucht werden sollte zu schaffen. Wichtig dabei ist, wie wir das nach einigen Schwierigkeiten jetzt geschafft haben, sich nicht gegenseitig seine Meinung "um die Ohren zu hauen" sondern Diese für den Anderen verständlich zu machen, was uns jetzt m.E. auch wohl gelungen ist.
Diesen Unterschied zwischen alten und jungen Israelis wie Du ihn beschreibst kann ich gut nachvollziehen auch wenn ich selbst noch nie mit Menschen aus diesem Land oder jüdischen Mitbürgern die in Deutschland leben oder hier aus anderen Ländern zu Besuch waren zu tun gehabt habe oder nur unbewusst, wenn ich mit Leuten gesprochen habe deren Indentität ich nicht kannte und die auch nicht von Denen preisgegeben wurde.
K*******uGuten Morgen ! Schon starten wir in die letzte Juli-Woche und am Freitag kommen wir schon in den August, verdammt schnell wie so ein Jahr in die zweite Hälfte geht ! Hier in unserem Forum sind wir diese Woche von ganz ernsten Themen auch wieder zu etwas leichter Unterhaltung und ein bißchen Spaß gekommen. Ich hoffe Ihr habt Euch insgesamt hier wohl gefühlt und in der richtigen Community. Schreibt bitte weiterhin was Euch bewegt und auch wenn ihr nur mal eine Kleinigkeit anmerken möchtet oder einen netten Spaß hier loswerden wollt, genau so wollen wir aber auch verkraften, wenn Etwas nicht so lustig ist was Ihr zu erzählen habt. In diesem Sinne wünsche ich uns einen guten Übergang in den nächsten Monat diese Woche !
Created21/07/2025edited once Lenchen66 yrsEine kleine Anmerkung zu jüdischen Menschen habe ich noch.
Ich fand es sehr erfreulich zu sehen, dass bei dem Straßenfest in Schöneberg jüdische Deutsche ( neheme ich jedenfalls an, ich habe nicht nach der Nationalität gefragt ) mit Kippa oder Davidsstern an den Ständen und auf den Wegen sichtbar waren.
Aber auch ein Plakat in einem Fenster mit palästinensichen Farben mit der Aufschrift:
"No Gay Pride during Genozid", übersetzt "Keinen Schwulen Stolz während eines Genozids".
Diese Aussage muss ich wohl aushalten, auch wenn ich sie für bedingt antisemitisch halte.
K*******uDie doppelte Bedeutung ist Dir sicher nicht entgangen, Lenchen. Ich denke es ist hauptsächlich gemeint das wir nicht feiern sollten wenn anderswo auf der Welt, hier wohl die palästinensichen Gebiete gemeint, ein Genozit stattfindet. Das es ein Genozit dort ist wird von israelischer Seite ja bestritten und es bleibt für uns die Frage ob wir es so sehen, was für uns, auch hier, ganz schwierig zu beurteilen ist und ja gleichzeitg auch ein verurteilen Israels bedeuten würden, sollte wir es so sehen. So gesehen sehr geschickt die Menschen bei dem Fest mit diesem Plakat zu konfrontieren.
K*******uoha, schon sind wir wieder in einer ganz ernsten Diskussion, aber es nützt nichts da müssen wir durch, liebe Leser hier. Wer lieber Spaß haben will darf natürlich auch gerne einen neuen Thread aufmachen !
Lenchen66 yrsIch sehe dies, aber ich sehe auch, dass es die Hamas ist, die die Palästinenser als Schutzschild und die Juden und Israelis als Geiseln benutzt.
Ich bin wahrlich nicht mit de Politik der israelischen Regierung einverstanden, sehe aber nicht, wie eine Feier in Deutschland etwas an der Realität der Menschen in Israel oder Palästina ändert oder wie die Gleichasetzung der Shoa mit den Verbrechen in Gaza hilft.
Ich lasse mich ungern als queerer Mensch politisch ungefragt vereinnahmen, weder von queeren POalästinenswrn noch von queeren Israelis oder Juden und auch nicht von "antikapitalistischen" Menschen.
Created21/07/2025edited once Lenchen66 yrsEntschuldige, lieber Funky-Fresh, dass ich mir hier wieder erlaube erklärend, ach nein, dozierend, meinen Standpunkt darzulegen und Dich persönlich so zu belkästigen...
K*******uJa, das ist womit wir immer wieder konfrontiert werden, der Versuch Menschen zu vereinnahmen, aber erleben wir das nicht von vielen Seiten, Lenchen, und können wir uns daher nicht wundern wenn es von palästinensischer Seite oder Gruppen welcher Dieser nahe stehen auch versucht wird ?
Created21/07/2025edited once T********hEs ist ja gut wie ihr hier über das Thema diskutiert.
Aber ich begreife nicht, warum Menschen nicht friedlich miteinander leben können.
Warum mache so viele mit, wenn einige Macht aus üben wollen.
K*******uIst ungefähr auch das was ich schreiben wollte und nicht mehr dazu gekommen war, danke Funky-Fresh !
T********hSind die Menschen denn nicht lernfähig?
Erst sehr spät habe ich erfahren das unsere Eltern den Nazi auch geglaubt und ihnen zu gejubelt haben. Aber die haben doch irgendwann begriffen das es falsch war.
Für mich war es einfach zu erkennen das Diktatoren Scheisse sind.
Am Anfang habe ich auch nicht erkannt wie gefährlich Putin ist, aber doch schon sehr viel eher als er die Krim überfallen hat.
Warum erkennen viele Leute nicht das Sarah Wagenknecht und Alice Weidel auch nur Macht wollen . Denen ist das Deutsche Volk doch egal.
Die Liste der Diktatoren auf unserer Erde ist leider endlos lang.
Lenchen66 yrsIch finde die erste Frage von Dir, lieber Wemkendorf, sehr treffend und offen.
Die Antworten von Dir, lieber Funky-Fresh und Dir, lieber Snoopy-El/Franz, eher nciht hilfreich bis verkürzend, gerade für ein so komplexes Problem wie den Umgang von Menschen hier mit den Verbrechen der Hamas und der israelischen Regierung.
Um nicht die Diskussion zu sehr zu dominieren stelle ich hier die Frage wo Ihr da auf den beiden Seiten dort die Identifikationsfiguren seht.
Ich sehe, dass dieser Konflikt auf historischen Gegebenheiten, der verqueren Nationalstaatsidee der europäischen Aufklärung und den Ideen des Kolonialismus und Imperialismus beruht.
Auch mein Großvater glaubte bis 1945 an den "Endsieg" und zahlte mit dem Verlust seiner Heimat und der geistigen Gesundheit seines zweiten Kindes einen hohen Preis für dieses Denken, wie so viele.
Lenchen66 yrs...und ich habe ja die Reaktionen deutscher Menschen hier hinterfragt. Wo sehen die den "starken Führer mit den einfachen Antworten."
T***bIch weiß nicht, ob jetzt hier ein linkes Seminar über Kolonialismus in Israel zielführend ist. Mein vor dem Holocaust geflohener Freund war selbst links, wählte links und ging zu jeder Demonstration gegen rechts auf die Straße.
Er war außerdem von seiner Grundhaltung her kein Zionist wie sein Bruder. Viel mehr liebte er Deutschland mit seiner Literatur und Musik. Sein Pech war es, dass die Nazis ihm seine Liebe zu Deutschland gründlich austrieben. Sein Glück war es, dass er jung genug war, einen Platz für eine Hachschara (landwirtschaftliche Ausbildung) in Deutschland zu finden. Israel war das einzige Land, das ihn aufnahm und ihm in einem Kibbuz eine Perspektive gab.
Er war sehr intelligent, lernte die schwierige hebräische Sprache nach kurzer Zeit perfekt im Eigenstudium. Wenn wir über solche Themen wie Kolonialismus sprachen, wurde er ärgerlich und sagte auf Vorbehalte: „Mag ja sein, aber ich hatte bei meiner Flucht aus Deutschland kein anderes Land.“
K*******uHallo Lenchen, guten Morgen alle Zusammen hier ! Da habe ich die Antwort von Funky-Fresh anders verstanden, nicht so im Bezug auf Hamas und Israel, was hier zwar einen großen Raum eingenommen hat, aber ja auch nicht das Geschehen auf der Welt für diesen Monat alleine bestimmt hat. Das natürlich verkürzt geantwortet wurde finde ich verständlich, wo soll man von Putin über Trump bis zur Ukraine und Isreal da anfangen. Das wir in Deutschlasnd keine (noch nicht ?) solche Identifikationsfiguren haben ist vielleicht auch eine Chance, dass sich eine so krasse auf Zerstörung der Demokratie ausgerichtete rechte Politik bei uns in absehbarer Zeit nicht durchsetzen kann.
Created22/07/2025edited once T***bDie 35% für die AfD in Sachsen und Thüringen sprechen da aber eine ganz andere Sprache. Viel weniger sind es in den anderen ostdeutschen Bundesländern nach den neuesten Umfragewerten auch nicht.
Mein Optimismus in Bezug auf unsere demokratische Zukunft ist da nicht ganz so stark ausgeprägt.
Lenchen66 yrsHallo, lieber Arden, da hast Du mich deutlich missverstanden. Ich sehe die jüdischen Menschen in Israel deutlich nicht als "Kolonialmacht" an sondern als die aus unserem Land und Europa getriebenen die sie, sofern sie aus Europa kamen, sind.
Den Imperialismus und Kolonmialismus den ich benenne ist der in dem europäisch geprägten Nationalstaatsdenken begründete.
Ich selber habe jüdische Bekannte, bin bei Stadtführungen zur jüdisch-deutschen Geschichte bei der hiesigen jüdischen Volkshochschule dabei.
Ich habe für diesen November eine Wanderung meiner queeren Gruppe zu dem jüdischen Einfluss auf die Musikkultur in Deutschland und weltweit geplant. Ich bin der Überzeugung, dass bis mndestens 1918 ein großer Teil der europäischen Kulturleistungen auf der Ergänzung des aufgeklärten und des jüdischen Denkens liegen. Aber um das zu erklären, müsste ich jetzt wirklich weit ausholen.
Created22/07/2025edited once Lenchen66 yrsLieber Franz/ Snoopi-el, ich sehe auch in den anderen Ländern nicht "die Identifikationsfiguren".
Das trifft vielleicht für Amerika mit Trump zu, aber auch nur vielleicht.
Weder er noch Netanjahu noch Erdogan oder Orban und auch nicht Frau Meloni werden verehrt wie früher Hitler oder auch Stalin.
Es ist einfach wieder angesagt national zu denken im Sinne von ausgrenzend und dem Recht des Stärkeren, mit anderen Worten faschistisch. Diesewr Faschismus ist nicht mit dem deutschen Nationalsozialismus, der einfach weitaus extremer war, gleichzusetzen. Eher mit dem Faschismus eines Franko in Spanien oder eines Salazar in Portugal, die ja bis 1968 beziehungsweise 1975 geherrscht haben.
T***bLiebes Lenchen, vielen Dank, dass du mir so schnell geantwortet und die Angelegenheit geklärt hast. In diesen Zeiten, in denen so viele Menschen an der katastrophalen Lage in Nahost verzweifeln können, wird man ziemlich schnell dünnhäutig.
Das liegt auch daran, dass unbestritten viele Kritiker recht haben, wenn sie die Politik Israels verurteilen. Wenn aber auch auf Nebenschauplätzen (Kolonialismus, Imperialismus etc.) eine deutliche Abneigung gegen den jüdischen Staat festzustellen ist, dann sollte schon überlegt werden, ob das alles in solchen Zeiten unbedingt in der Form jetzt und hier thematisiert werden muss. Damit meine ich aber natürlich nicht dich.
Ich sehe es ähnlich wie du und möchte noch ergänzen, dass der Zionismus nicht als Kolonialbewegung entstanden ist. Die Auswanderer nach Palästina waren keine Gesandten eines europäischen Imperiums, sondern sie waren Verfolgte und Vertriebene, die gezwungen waren, Europa zu verlassen. Ganz streng genommen war sogar der Kampf der zionistischen Bewegung gegen die englische Mandatsmacht ein Kampf gegen den Kolonialismus.
K*******uDas dieses Denken was zu Ausgrenzen und dem Vertreten des Rechts des Stärkeren führt, also Faschismus wieder so weit verbreitet ist, was sich bei der heutigen Wahlumfrage auch mit jeweils 25% für die AfD und 25% für die CDU-CSU wiederspiegelt, muss doch Ursachen haben, Lenchen !
Wenn ich Leute reden höre die einmal SPD oder Grünen-Wähler waren, wie sie sich die letzten Jahre fühlen, haben Viele auch wenn es nicht umbedingt der Realität enspricht, den Eindruck das sie ausgegrenzt sind und der Staat sie alleine läßt und für sie nur noch neue Probleme schafft, wogegen sie sich wehren möchten.
Wer oder was steht aber für diese "ehemaligen Wähler" heute zur Verfügung ? Sie sehen nur wie seitens der vor Allem grünen und sozialdemokratischen Politik entweder mit Allem zu großzügig ungegangen wird auch bei Leuten die sich davor drücken eine Arbeit anzunehmen was es nicht nur bei Migranten gibt, von Denen aber viele zusätzliche Ansprüche gestellt werden und der Wille zur Integration manchmal gering ist, aber der Staat für diesen Personenkreis immer mehr tut.
Ich bitte, dies Aussagen nun nicht mit meiner Meinung zu verwechseln, ich gebe wieder was ich so höre und versuche die Ursachen für die Unzufriedenheit Vieler im Lande zu erklären. Vermutlich gibt es noch mehr was zu 13, 12 und 12 % bei SPD, Grünen uind Linken geführt hat, das oben Genanntes etwas davon wiedergibt, denke ich schon.