K*******uSo langsam nach 3 Tagen sollte es ja mit der Lesestunde hier auch mal wenigstens zeitweise vorbei sein, denke ich gerade. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an der interessanten Literatur liegt die im letzten Thread-Beitrag vorgestellt wurde, aber es fällt mir auf das ganz wenig zur aktuellen Politik geschrieben wird, wo wir sonst immer reichlich diskutiert haben.
An Dem was gerade so los ist im Weltgeschehen kann es ja nicht liegen, aber das Letzte über Politik hat Peter über Einschränkung der Pressefreiheit in den USA eingestellt. Liegt es an uns und besonders an mir, dass wir zu wenig Vorgaben machen ? Aber wir wollen doch nicht bestimmen worüber hier geschrieben wird, sondern Jeder kann sich mit Dem einbringen was im erwähnenswert erscheint !
T********hWas soll man da groß schreiben. Für mich ist ja das eingetreten was ich erwartet habe. Nämlich das sich mit einer neuen Regierung nicht viel ändert. Besser ist es ja wohl nach Meinung vieler nicht geworden.
Über Trump gibt es ja auch wohl nichts zu schreiben da kann man nur den Kopf schütteln.
Es muss doch irgendwo noch fähige Politiker geben, aber wie findet man die.
Sicher nicht dadurch das man nur über unsere Volksvertreter schimpft.
Oder sogar Gemeindevertreter körperlich angreift, wie in den neuesten Nachrichten berichtet wird.
K*******uDa klingt bei Dir auch durch, wie wenig erfreulich und wenig verständlich Das ist, was wir jeden Tag an politischen Nachrichen vorgesetzt bekommen, Heinz ! Wenn ich an "unsere Zeit" denke, da machte es noch Spaß so Leuten wie Brandt, Wehner und F.J. Strauß zuzuhören, weil die Welt trotz des damaligen "kalten Krieges" uns doch noch mehr in Ordnung schien als heute mit den vielen undurchsichtigen Figuren die teilweise schon schonungslos Macht ausüben.
Created27/09/2025edited once Lenchen66 yrsIch sehe da auch viel Kopf in den Sand stecken, auch bei den Wählern bei uns.
Mittlerweile ist es wieder in Ordnung, eher national zu denken und zu wählen und zu ignorieren, dass wir die grundlegenden Probleme, die aus der nicht zu ändernden Logik der Wirtschaft nur international lösen können, ganz unabhängig von unserer politischen Verfassung.
Dem Klima und der Umwelt ist es egal, ob Demokraten oder Despoten die Umwelt vergiften und die Aufheizung des Klimas vorantreiben.
Ein hungernder oder ansonsten im Leben gefährdeten Menschen ist es egal, ob ihn Demokraten oder Despoten sterben lassen.
Nur dem, der nach persönlicher Freiheit sucht und glaubt, diese nur finden zu können, wenn möglichst viele Menschen frei sind, der wird, wenn sein Überleben gesichert ist, nicht egal ob er von Despoten eingegrenzt wird oder frei unter Demokraten leben kann, solange er nicht die Freiheit eines anderen einschränkt.
Aber der letzte Punkt scheint mir im Augenblick nicht mehr modern zu sein.
T********hBei mir ist ja so, da ich schon ziemlich alt bin, habe ich für mich keine Angst vor dem was da politisch kommen mag. Aber ich möchte auch, das es allen Menschen gut geht.
Aber ich habe doch keine Macht und auch nicht das nötige Wissen um das zu erreichen. Zur Zeit scheint es weltweit so zu sein, das der Egoismus zugenommen hat. Vielleicht haben die Sozialdemokraten bei uns wenig Chancen weil die Menschen nicht mehr sozial denken.
Damit meine ich eher die politische Seite. Privat mag es besser sein.
E*******eManche haben sich aber auch von der Politik abgewendet, weil sich insbesondere die linken Parteien ehr um die Interessen von Randgruppen als um die der allgemeinen Bevölkerung gekümmert haben und sich ein Großteil der Wähler dafür kaum interessiert. Auch wir als "queere" Gruppe sind an der Politikverdrossenheit also nicht ganz unschuldig.
K*******uWas sollten wir sagen, Peter ? "Entschuldigung das wir Leben und so sind wie wir sind" ? Das wir unsere Interessen vertreten darf man uns doch nicht übel nehmen, oder haben wir zu Viel verlangt von der Gesellschaft, das sehe ich eigentlich nicht ?
Ich glaube eher, es ist immer noch nicht gelungen, dass die Vorurteile gegenüber uns ausgerottet sind und man uns als gleichberechtigten Teil der Gesellschaft sieht. Das scheint mir die "harte Wahrheit" zu sein auch wenn es viele Menschen gibt die uns inzwischen nicht nur akzeptieren sondern auch als Gleichwertig betrachten. Die Minderheit welche das nicht will ist stark und hat auch viel Macht, da hilft kein Rumgerede sondern nur klare Linie gegenhalten.
Created27/09/2025edited once Lenchen66 yrsZunächst einmal bin ich Peter dankbar, dass er nicht wie in schwul-lesbischen Kreisen auch schon geschehen, nicht die Schuld den "woken", dem "Genderwahn" unterliegenden Menschen zuschreibt.
Ansonsten zeigt seine Antwort, dass auch wir als Betroffene der Logik der Argumentation der Populisten in allen Parteien aufsitzen.
Die Schuldumkehr ist aber kein Privileg der queeren Menschen. Auch emanzipierten Frauen wird vorgeworfen, sie würden Männer mit überzogenen Forderungen "kastrieren".
Geflüchtete überlasten unsere Gesellschaft mit jedem Unterschied, jeder Farbe, die sie in unsere weitgehend gleichförmige Gesellschaft bringen.
Arbeitervertreter sind Schuld am zerfallen der Gesellschaft, weil sie fordert, dass auch die Besitzenden und hier die Superreichen sich an den Kosten der Allgemeinheit beteiligen, ( Stichwort: Neiddebatte )
Die Schuldumkehr ist bei berechtigten Freiheitsforderungen ein lange geübtes und durch die "neuen" Medien verstärkte Abwehrstrategie, die auch bei den so klein gemachten greift.
Verstärkt werden all diese mehr gefühlte Überforderung durch neues durch die Logik des Internets, in dem wir uns ja auch hier bewegen. Die einfache Antwort wird vervielfältigt und mehr gelesen als die Beleuchtung der vielfältigen Standpunkte mit Blick auf ein Problem.
B*********mUnd schon ist das Thema zu Tode geschrieben !
Ein Teil der Leser schaltet nach dem dritten Absatz ab, schätze ich. Der selbe Inhalt in "einfacher Sprache" würde das möglicherweise verhindern.
Created28/09/2025edited once T********hKann man bei uns von Politikverdrossenheit reden?
Es wird doch lebhaft über Politik diskutiert.
Das sich Trump und die AfD immer wider in den Vordergrund stellen
macht mich schon etwas verdrossen.
Wenn wir dann bei Wahlen gefragt werden, ist die Beteiligung doch recht gut.
Blöd finde ich, das den Umfragewerten so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Bei mir ist es so, das ich mich über Rundfunknachrichten und Zeitung informiere,
den Fernseher aber kaum einschalte , wo ich mich in den Nachrichten
noch besser informieren könnte.
Schlecht ist es sicher, wenn man sich in erster Linie im Internet informiert und dann glaubt man weiß Bescheid.
Lenchen66 yrsZitat Funky-Fresh:
"Der selbe Inhalt in "einfacher Sprache" würde das möglicherweise verhindern."
Damit meinst Du vermutlich meinen Beitrag, mit dem ich das Thema abwürge.
Du scheinst es ja verstanden zu haben und den Inhalt grundsätzlich zu teilen. Hilf mir auf die Sprünge und sage mir, wo ich es einfacher formulieren kann oder ausgrenzende Sprache benutze.