Bi geoutet - Kollegen melden sich nicht mehr was soll Ich machen?

Forum
9 answers in this topic
a member
Ich hatte bis ich 32 Jahre alt war nie eine Frau.

Mit 27 und 29 Jahren hatte ich meine ersten Erfahrungen mit dem 8 Jahre älteren Nachbarssohn und wir hatten Spass dabei. Das Verhältnis blieb auch bestehen, als ich 1992 eine Frau kennen lernte und anschliessend mich im 1996 verlobte.

Dez. 2003, kurz bevor ich mich trennte von meiner Verlobten, habe ich mich bei den Kollegen vom Alt-Opel- und Ford-Club geoutet als Bisexueller und seitdem wollen sie nichts mehr wissen.

Seit diesen Frühling habe ich noch eine höhere Prüfung (Buchhalter mit eidg. Fachausweis) abgeschloss und als ich das Ihnen per SMS gemeldet habe, so kam gar keine Reaktion, keine Gratulationswünsche.

Vor 2 Jahren zügelte ich in eine kleinere Wohnung und da fand meine Mutter Bücher „Die Freunden der Schwulen“ und wegen Selbstmordabsichten landete ich dann in der psych. Klink,.

Sie hat mich damals rausgeworfen. Bisher habe ich es verdrängt.

Ich bin zu Zeit Single.

Was rät ihr mir zu machen.
00
a member
...du brauchst Hilfe von einem Profi. Lass dich beraten. Es gibt genug Ärzte, die das können.
00
ingo50173 yrs
Du solltest nicht sagen das du BI bist.
wenn du sagst das du schwul bist wird es eher akzeptiert!!!!!!
00
T*******k
Richte dein leben neu aus...such dir nen neuen freundeskreis.....mach was dir spass macht.... und nicht was andere von dir erwarten....du hast dich geoutet... na und....wenn du nicht verheiratet warst oder kinder hast.... was solls? du mußt doch nicht dein leben der meinung anderer unterordnen.. bleib locker ... dir kann nichts apssieren.....mein rat: zieh woanders hin und brech die kontakte zu allen scheißtypen ab, bau dir einen freundeskreis unter gleichgesinnten auf und mach was dir spaß macht .. dir bleiben sowieso nicht mehr viele jahre......viel spaß beim leben!!!!! und fang an damit    Gruß mikki
00
a member
Mal ehrlich. Was erwartest du ? Ich finde unter Arbeitskollegen sich zu outen halte ich weder für klug noch sinnvoll. Es sei den es wäre ein Arbeitskollege den man schon lange kennt und dem gegenseitiges Vertrauen möglich ist.
Bi sein ist keine Schande ! Aber man sollte es auch nicht jedem erzählen, da leider die " sogenannten " reinen Heteros anders " ticken " als wir.
Genieße deine Bisexualität in vollen Zügen, das geht auch ohne es jedem zu erzählen. Wir Leben nun mal in einer Gesellschaft der Intoleranz.
00
K******b
Tja, die sogenannten hetero sind selber oft bi. Und jeder hat angst vor einem outing. Das geht dann soweit, dass sie sich nicht einmal hier ein profil anlegen trauen. Gut, die schwulen behandeln dich als bisexuellen auch gleich "nett" wie die heteros .

In swingerclubs ficken sie zwar herum wie die boesen. So manchen hatte ich schon bei den eiern und umgekehrt, aber nur niemals gegenueber den weibern zugeben. Das ist einfach ein ungeschriebenes gesetz.

Komisch, weiber duerfen das, die schlecken sich gegenseitig ab wie nur was. Aber genau die gleichen ziehen dann ueber die "woaman" her, und als mann bist unten durch. Da sollst dich dann an die amazonen auch noch aufgeilen, und danach den braven liebesdiener machen.

Es gibt leider selten andere frauen. Und um ueberhaupt eine chance zu haben, machen die maenner alles was die frauen wollen.

Wirklich tragisch wird es, wenn man den weibern mal klar macht: "Wir muessen nicht mit euch, es macht auch anders spass". Ist dieses machtmittel weg, ist der 3.weltkrieg nichts mehr dagegen.

LG Hans
00
a member
Zur Antwort von bisucker41:

Es sind nicht die Arbeitskollegen, sondern die Ford-Oldtimer- und Alt-Opel-Kollegen, denen habe ich es geschrieben, weil ich dachte der einte oder ander stehe auf auf Männer.

00
K******b
Du hast vielleicht ideen! Genau dann sind die doch am wenigsten tolerant.

LG Hans
00
a member
Das Wegbrechen von Freundschaften, Kollegen, Angehörigen kurz, der sozialen Bezüge ist eine traumaltische Erfahrung. Eine suicidale Antwort eigentlich eine "gesunde" Reaktion - zunächst. Es gilt einiges jetzt aufzugreifen und zu bearbeiten: Aufbau eines Selbstwertgefühls, Umgang mit Schuldverstrickungen, letztendlich ein "Programm", welches einer therapeutischen Begleitung bedarf und nicht in ein paar Wochen zu bewältigen ist. Ich denke, da kann es auch keine Rezepte geben, jeder hat einen - SEINEN - Weg hin zu einem selbstgestalteten Leben-Lebenssinn. Es wäre Dir zu wünschen Menschen - und wenn es nur wenige sind - zu kennen, mit denen Du Dich wirklich "aussprechen" kannst - zusätzlich zu einem/einer Therapeuten.
((Dass Du Dich "geoutet" hast war vielleicht auch in der damaligen Situation unklug: Du schreibst ja auch, Du hattest damit die Vorstellung verbunden, Kollegen würden sich auch "outen"... Klar, dass dann eine Gegenreaktion einsetzt. Schau einfach Deine "Motive" an, in meinen Augen durchaus etwas "Übergriffig" und die anderen haben das gefühlt.)) Ich denke, dass Vorurteile "DIE Heteros - DIE - DIE...." nicht wirklich weiterhelfen. Es gilt für Dich, DEINEN Weg zu finden. Und so wie ich es sehe hast Du das Potential dazu, hättest sonst auch nicht hier geschrieben.
Neveroldy


00
a member
auf die horde zu sch..... und dir einen weniger ängstlichen selbstbewußten toleranten kreis von menschen zu erschliessen.
wer noch nciht mal die sexuelle orientierung eine s menschen toleriert, was ja nun wirklich nicht schwer ist, der toleriert auch sonst sehr wenig und solche leute haben in meinem leben keinen platz. sie müssen nicht zu allem ja und amen sagen, aber sie können mich mal wenn sie intolerant sind.
viel erfolg und spass dabei
up the IRA
alex
00
QuoteEditDeleteRecoverRemoveMove