US-Schauspieler Kevin Conroy ist tot.

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Wie Warner Bros. und der Comicverlag DC bekannt gaben, starb der 66-Jährige am Donnerstag in New York City an den Folgen einer Krebserkrankung.

Conroy ist besonders als Originalstimme von Batman in den Zeichentrickserien und -filmen bekannt. Er ist damit der bislang einzige offen schwule Batman-Darsteller in der Geschichte der Superheldenserie. Erstmals lieh er dem Fledermausmann in der 85-teiligen Serie "Batman: The Animated Series" seine Stimme. Die Reihe wurde zwischen 1992 und 1995 erstmals ausgestrahlt. Darin war auch Mark Hamill (Luke Skywalker aus "Star Wars") als Joker dabei.

"Kevin war Perfektion", so erinnerte sich Hamill in einer Mitteilung an seinen Kollegen. "Er war einer meiner Lieblingsmenschen auf dem Planeten und ich habe ihn wie einen Bruder geliebt. Er hat sich wirklich um die Leute um ihn herum gekümmert. Alles, was er tat, strahlte Anstand aus. Jedes Mal, wenn ich mit ihm gesprochen habe, habe ich mich besser gefühlt." Hamill attestierte Conroy, für viele Generationen "der ultimative Batman" zu sein. Seinen letzten Auftritt als Batman hatte Conroy 2019 im Zeichentrickfilm "Justice League vs. the Fatal Five" und im vor wenigen Monaten veröffentlichten Videospiel "MultiVersus".

Neben seiner Tätigkeit als Synchronsprecher war Conroy insbesondere vor dem Jahrtausendwechsel auch in TV-Serien als Gaststar dabei, etwa im "Denver-Clan" oder in "Matlock". Zudem verlieh er auch anderen Comicfiguren, etwa in "Scooby-Doo" oder "Masters of the Universe", seine Stimme.

Erst kürzlich schrieb Conroy seine Autobiografie "Finding Batman", das er erst dieses Jahr auf dem CSD in Washington, D.C. vorstellte. Darin beschrieb der 1955 in einem Dorf im Bundesstaat New York geborene Schauspieler, wie er in einer katholischen Familie aufwuchs, in dem Homosexualität verpönt war. Er berichtete auch, wie er in den Achtzigern viele Freunde an Aids verloren habe und von Schauspielkollegen wegen seiner sexuellen Orientierung beschimpft worden sei. Damals habe er viele "Kompromisse" gemacht, um seine Homosexualität zu verstecken. Erst mit dem Erfolg mit "Batman" habe er offen leben können. (cw)
K***e

Er wirkte an mehr als 100 Hollywoodproduktionen mit, doch vor allem als Stimme von "Batman" wurde er berühmt. Nun ist Kevin Conroy mit 66 Jahren gestorben.

Der US-amerikanische Schauspieler und Synchronsprecher Kevin Conroy ist tot. Er sei am Donnerstag im Alter von 66 Jahren an Krebs gestorben, teilten das Studio Warner Bros. und der Comicverlag DC am Freitag mit. Conroy war vor allem als langjährige Stimme der Comicfigur "Batman" bekannt geworden. Seit Beginn der gleichnamigen Zeichentrickserie im Jahr 1992 hatte er den Superhelden in fast 60 Produktionen, darunter Filme, Serien und Videospiele, zum Leben erweckt, heißt es in der Würdigung.

Kevin Conroy war jedoch nicht nur am Mikrofon tätig, sondern stand auch auf der Theaterbühne und vor der Kamera. Nach seiner Schauspielausbildung an der legendären New Yorker Juilliard School, wo er zusammen mit Christopher Reeve und Robin Williams studierte, war er in Shakespeare-Stücken wie "Hamlet" oder "Ein Sommernachtstraum" und am Broadway zu sehen.

Fans und Kollegen trauern um Kevin Conroy
Anfang der Achtzigerjahre wurde Kevin Conroy für die TV-Serie"Another World" engagiert und war später auch für mehrere Episoden in der legendären Seifenoper "Der Denver-Clan" sowie in Kinofilmen zu sehen. 2019 erhielt der Schauspieler die Gelegenheit, Bruce Wayne in einer Episode der Serie "Batwoman" zum ersten Mal auch vor der Kamera zu verkörpern.
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