Kampf um die letzten Feldhamster

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Kampf um die letzten Feldhamster

Die Zeit drängt
Die letzten freilebenden Feldhamster vor dem Aussterben bewahren. Zu diesem ehrgeizigen Ziel will das bundesländerübergreifende Projekt "Feldhamsterland" beitragen.

Doch die Förderung ist ausgelaufen – wie geht es nun weiter?

Das Loch des schräg in die Erde gegrabenen Tunnels an einem Gerstenfeld in Mainz führt zum Bau eines Feldhamsters. Zu sehen ist das Tier nicht. "Hamster sind in der Regel dämmerungs- und nachtaktiv und meist wagen sich nur unerfahrene, junge Tiere tagsüber mal raus", sagt Janina Langner vom Projekt "Feldhamsterland", das in Rheinland-Pfalz von der Stiftung Natur und Umwelt getragen wird. Insgesamt machen bei dem vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Verbundprojekt fünf Bundesländer mit (Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen).

Nach fünf Jahren läuft die Förderung jetzt aber aus und geht in die Regie der Länder über. Mit unterschiedlicher Ausgangslage, wie der am Projekt beteiligte Naturschutzgenetiker Tobias Erik Reiners vom Senckenberg Forschungsinstitut sagt. Ein Problem aber sei in allen Bundesländern gleich: der Faktor Zeit. "Die Prozesse zum Schutz der Hamster dauern alle viel zu lange – und das Aussterben geht weiter." Auch Langner sagt: "Die Populationen werden immer kleiner."

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https://www.gmx.net/magazine/wissen/natur-umwelt/kampf-feldhamster-zeit-draengt-38528756




P******e
Es ist schon schlimm, was mit unserer Natur passiert
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