P******eObsthändler macht Geschäft seines Lebens mit angebissenen Äpfeln
Ein Bericht von Gret Britten
Obsthändler Ronny H. aus Berlin kann es selbst noch nicht glauben. Durch einen dummen Zufall fand er heraus, dass sich angebissene Äpfel viel besser und vor allem teurer verkaufen lassen als ganze Äpfel.
"Es begann total komisch," berichtet Ronny. "Ich hatte während der Arbeit gerade einen Apfel gegessen, als mein Telefon geklingelt hat und ich den Apfel auf den Tresen gelegt habe. Da kam so ein Yuppie-Typ in meinen Laden und wollte Tomaten kaufen.
Ich wollte noch schnell den Apfel beiseite legen, da fragt mich der Typ auch schon was das Ding kosten täte. Ich dachte das ist ein Witz und sag zu ihm 'Der is nich zu verkoofn'. Da schiebt der mir doch echt einen 20€-Schein rüber für diesen Apfel und fragt, ob ich denn noch mehr liefern kann."
Mittlerweile verkauft der Obsthändler bis zu 1000 Äpfel am Tag und manchmal parken bis zu 10 Businesslimousinen vor seinem Laden. "Als ich den Preis verdoppelt hab kamen am nächsten Tag doppelt so viele Leute und als ich angefangen hab, dass man sich über das Internet erst für einen Besuch in meinem Laden anmelden muss, kamen sogar noch mal doppelt so viele Kunden," sagt Apfelspezialist Ronny etwas ungläubig.
Einige seien sogar so verrückt, dass sie vor dem Laden zelten nur um am nächsten Tag einen der begehrten Äpfel zu bekommen. Er habe sogar schon 4 Mitarbeiter einstellen müssen, welche Nachts die Äpfel anbeißen, die am Folgetag verkauft werden sollen.
"Manchmal fragen die Kunden komische Sachen zu den Äpfeln, zum Beispiel ob die mit NFC sind. Dann sage ich immer 'Die sind sogar mit Vitamin C' und die sind dann total glücklich", erzählt Ronny. "Ich hätte das echt nicht für möglich gehalten, aber diesen Kunden scheint völlig egal zu sein, was sie da eigentlich kaufen,
Hauptsache sie kriegen so ein Ding."