Alfred Biolek wollte nicht mehr leben

Forum
Two answers in this topic
S********s
Der am 23. Juli verstorbene Alfred Biolek hatte vor seinem Tod nach Angaben seines Adoptivsohns Scott Biolek-Ritchie mit dem Leben abgeschlossen. "Es war seine bewusste Entscheidung, jetzt nicht mehr leben zu wollen", so der 51-Jährige gegenüber der "Bunten". Er habe bei dem 87-Jährigen am Bett gesessen, als dieser verstarb.

Demnach habe Biolek 13 Tage vor seinem Tod aufgehört zu essen und zu trinken. Die "Bunte" spricht dabei von "Sterbefasten". Der Entertainer sei dann wegen Dehydrierung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort habe es zunächst so ausgesehen, als ob sich sein Gesundheitszustand verbesserte. Biolek habe aber bereits mit dem Leben abgeschlossen. Sein Adoptivvater habe keine Angst vor dem Tod gehabt, so Biolek-Ritchie weiter: "Er sagte stets, er habe ein tolles Leben gehabt. Aber nun reiche es ihm."

Gegenüber dem "Kölner Stadtanzeiger" (Bezahlartikel) verriet Biolek-Ritchie, dass der Entertainer einen Tag vor seinem Tod noch einmal etwas Energie gehabt habe, um sich zu verabschieden: "Rückblickend war der vergangene Donnerstag ein ganz besonderer Tag. Auch wenn Alfred in letzter Zeit merklich schwächer wurde: Er war plötzlich total gut drauf und wach", so Biolek-Ritchie. "Wir haben uns gedrückt. Wir waren glücklich, zu leben.
Der Adoptivsohn erzählt von den letzten Stunden des Entertainers. Alfred Biolek soll auf dem Melatenfriedhof beigesetzt werden.


Beieinander zu sein, uns in die Augen zu schauen. Wertvolle Zeit miteinander zu verbringen. Wir hatten einfach unbeschwert Spaß."

Außerdem bestätigte Biolek-Ritchie, dass sein Adoptivvater bereits am Dienstag eingeäschert worden sei. Seine letzte Ruhestätte soll Biolek auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal finden. Dort sind auch andere prominente Kölner*innen wie Dirk Bach, Erika Berger und Willy Millowitsch begraben.

Biolek hatte seinen langjährigen Freund Scott Ritchie 2013 adoptiert. Bereits 30 Jahre zuvor hatte er mit Keith einen weiteren Mann adoptiert.

Den Grund für Scotts Adoption verriet der "afredissimo!"-Koch 2014 der Zeitung "Bild am Sonntag": "Mit der Adoption wollte ich Scott zeigen, wie wichtig er für mich ist. Und dass er nun ein Teil der Biolek-Familie ist." Aber auch schlechte Erfahrungen nach Bioleks Treppensturz im Jahr 2010 hätten zu der Entscheidung beigetragen: "Damals war Scott nicht berechtigt, mich auf der Intensivstation zu besuchen oder ärztliche Informationen über meinen Zustand zu erhalten", so Biolek. (dk)


Quelle: https://www.queer.de/detail.php?article_id=39589&pk_campaign=Nwsl
P*******p

"Er sagte stets, er habe ein tolles Leben gehabt. Aber nun reiche es ihm."

Wunderbar, wenn man das am Ende seines Lebens sagen kann, um dann friedlich zu entschlafen. Das würde man doch jedem wünschen.
a member
War ein toller Typ, der Bio. Ich mochte ihn.

R. I. P. Bio
QuoteEditDeleteRecoverRemoveMove