TEIL 2 von: Manche Begegnungen schreibt das Leben selbst —

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U******m
Die Nacht nach meinem fantastischen Date war unruhig – und das lag nicht an der Hitze. Meine Gedanken kreisten unaufhörlich um ihn, um seine Stimme, seinen Blick, die Spannung, die zwischen uns gelegen hatte. Je länger ich daran dachte, desto realer wurde die Erinnerung an seine Hände auf meinem Körper, an seinen Atem an meinem Ohr, an den Geschmack seiner Haut auf meiner Zunge. Mein Puls raste, mein ganzer Körper glühte vor Verlangen, bis ich es nicht mehr aushielt und mich unter die eiskalte Dusche flüchtete – doch selbst das kalte Wasser konnte das Feuer in mir nicht ganz löschen.
Aber er hatte nicht nur in meinem Kopf und auf meiner Haut Spuren hinterlassen: Kaum war ich am nächsten Morgen wach, warf ich einen Blick aufs Handy und grinste breit – er hatte mir schon eine WhatsApp geschickt. Zwar klang sie beiläufig und harmlos, aber allein sein Name auf dem Display ließ ein heißes Kribbeln durch meinen ganzen Körper laufen. Schnell entwickelte sich ein reger Chatverlauf, der schon nach wenigen Nachrichten in ein hemmungsloses, aufreizendes Hin und Her kippte, dass mich beinahe genauso aufwühlte wie die Erinnerung an die Nacht selbst.
Aber so schön unser Chat auch war, es kam die Ernüchterung. An ein weiteres Date war nicht zu denken, da er in einen lang geplanten Urlaub ging. Ernüchterung packte mich -aber die Erleichterung kam umgehend. Über WhatsApp blieb man in Kontakt. Nein, in regen Kontakt und dies stimmte mich froh. Froh, ihn bald wieder zu sehen. Auch wenn er es wohl genoss, mich mit seinem Wortspiel zu ärgern. Denn er vermied es geflissentlich mit einem JA oder Nein zu antworten, sondern benutze dafür die Konjunktiv Form (Möglichkeitsform) „KÖNNTE“, was mich natürlich wiederum fast in den Wahnsinn trieb. OH, wie hasste ich ihn in diesem Moment, aber ich gab nicht auf. Denn mein Entschluss stand Fels fest. Ich wollte weitere Dates. Aber nicht nur das.
Aber so schön unser Chat auch war, es kam die Ernüchterung. An ein weiteres Date war nicht zu denken, denn er ging in einen lang geplanten Urlaub. Ernüchterung packte mich – doch die Erleichterung kam umgehend. Über WhatsApp blieben wir in Kontakt. Nein, in regem Kontakt, und das stimmte mich froh. Froh, ihn bald wiederzusehen. Auch wenn er es sichtlich genoss, mich mit seinen Wortspielen zu reizen. Denn er vermied es geflissentlich, mit einem Ja oder Nein zu antworten, und benutzte stattdessen den Konjunktiv – die Möglichkeitsform „könnte" –, dieses eine Wort, das er wohl bewusst wählte, nah genug, um mich zittern zu lassen, fern genug, um mich aber rasend zu machen. Oh, wie hasste ich ihn in diesem Moment – und wie sehr sehnte ich mich gleichzeitig nach ihm! Aber ich gab nicht auf, denn mein Entschluss stand felsenfest: Ich wollte weitere Dates.
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U******m
Aber nicht nur das – im Laufe unserer Dates und Chats hatte ich noch etwas für mich sehr Erfreuliches entdeckt: In ihm schlummerte eine tiefe devote Veranlagung, die ihm selbst wohl noch nicht bewusst war. Genau diese wollte ich wecken, sie für mich formen und mir zunutze machen. Zum einen auf der sozialen Ebene, indem er seine eigenen Bedürfnisse willig für mich zurückstellte, zum anderen – und das reizte mich noch mehr –, indem ich mit liebevoller Unterwerfung und sanfter Führung genau jene verborgenen Sehnsüchte in ihm entfachte und stillte. Unsere Chats waren dafür wie geschaffen, denn er stieg darauf ein.
Immer wieder lenkte ich unsere Nachrichten in eine sinnliche Richtung. Ich schwelgte in Erinnerungen, malte sie in allen Details aus, beschrieb genüsslich seine lustvollen, oft unterdrückten und doch verräterischen Laute – und kam meinem Ziel mit jeder Zeile näher. Er kostete es aus, ließ sich willig hineinziehen.
In diesen Momenten fühlte ich mich wie ein Fischer auf stillem Wasser, der sein Netz ausgeworfen hat und mit wachem, gierigem Blick beobachtet, wie sich die Beute nähert – zunächst zögernd und unsicher, doch mit jedem Flossenschlag hungriger, kühner, unaufhaltsamer, bis er sich schließlich im Netz verfängt und nur noch eingeholt werden muss. Aber war er wirklich schon so weit? War ich der Fischer, die ihn fangen würde – oder lauerten da draußen noch andere Netze, die sein Interesse weckten?
Die lauernden Versuchungen waren mir in diesem Moment gleich – ich wollte ihn. Ich wollte ihn spüren, ihn küssen, mit meinen Händen über seine Haut streichen, ihn schmecken und ihn vor allem auskosten, mit einer Gier, die genauso stark wie leidenschaftlich und ergreifend war. Er war bereit, war willig – und genau das würde er mir bei unseren bevorstehenden Dates beweisen.

Die lauernden Versuchungen und Reize waren mir in diesem Moment völlig egal – ich wollte nur ihn. Ich wollte ihn spüren, jeden Zentimeter seiner Haut unter meinen Lippen, meinen Händen, meiner Zunge. Ich wollte ihn küssen, bis mir der Atem fehlte, ihn streicheln, bis er unter mir zitterte, ihn schmecken, bis ich nichts anderes mehr denken konnte – und vor allem wollte ich endlich ficken, ihn verschlingen, mit einer Gier, so tief, so intensiv, so leidenschaftlich, so ergreifend, dass sie keinen Widerstand kannte. Er war bereit, war willig, war hungrig danach, genauso wie ich – und genau das würde er mir bei unseren bevorstehenden Dates beweisen, Zug um Zug, Berührung um Berührung. Er würde sich mir hingeben, sich von mir nehmen lassen, mein Sperma in sich spüren und später in meine Arme sinken, wo ich ihn dann zärtlich auffangen, und meine Nähe geben würde. Jetzt fehlte nur noch eins! Das nächste Date. Wann würde es kommen?
edited once90
U******m
Was mich bei ihm allerdings ein wenig nachdenklich stimmte, war die Feststellung, dass er in keiner Community angemeldet war – oder es zumindest nicht zeigen wollte. Dieser kleinen Beobachtung wollte ich nach unserem ersten Date behutsam auf den Grund gehen, denn in mir keimte eine Ahnung, die sich schon bald bestätigen sollte. Mit einem verschmitzten Lächeln wählte ich genau diese Community für meine Geschichte aus, denn mir war längst klar geworden, wofür er wirklich schwärmte: für ältere Männer.
Gestern bekam ich schließlich die Gewissheit, nach der ich gesucht hatte. Am Nachmittag erreichte mich diese Nachricht von ihm:
„Ich habe eben Deine Geschichte bei GR gefunden und gelesen. Sie hat mich völlig gefangen genommen, ich konnte nicht aufhören, bis ich jedes Wort gelesen hatte. Noch nie war ich der Mittelpunkt einer so geilen und aufregenden Geschichte!"
Ich musste lächeln, als ich seine Zeilen las – mein Gefühl hatte mich also nicht getäuscht. Er trug noch so viele kleine Geheimnisse in sich, die mich neugierig machten und mein Interesse weckte. Dass er ein kleiner Lüstling war, dass er leidenschaftlich küsste und sich beim Schmusen ganz fallen ließ, dass er sich beim Sex sichtlich willig zu mir hingezogen fühlte und mir vertrauensvoll seinen knackigen kleinen Po entgegenreckte – all das wusste ich längst. Den Rest seiner Sehnsüchte, seiner Vorlieben, Neigungen und Fetische, würde ich mit der Zeit entdecken. Sei es, weil er sie mir eines Tages selbst anvertraute, oder weil ich ihn sanft dorthin führen würde.
Eins aber war gewiss! Es sollte nicht mehr lange dauern, denn unser nächstes Date stand jetzt fest – und wir beide freuten uns darauf.
"Und falls euch meine Erzählung weiterhin gefällt, werde ich euch bestimmt davon berichten."
edited once30
U******m
ETWAS MUSS ICH JETZT EINMAL KLARSTELLEN, NACHDEM MICH VERMEHRT PERSÖNLICHE NACHRICHTEN ERREICHTEN.
NEIN, ICH HABE KEINE BILDER VON IHM, ANSONSTEN STÄNDE JA IM TEXT, DASS ICH WELCHE GEMACHT HÄTTE. AUßERDEM WÜRDE ICH DIESE DANN NUR INNERHALB DER ERZÄHLUNG MIT SEINER ZUSTIMMUNG VERÖFFENTLICHEN.
ICH HOFFE, DIES HAT NUN AUCH DER LETZTE VERSTANDEN.
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